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Dienstag, 31.03.2020

Wiesbaden, 31. März 2020. Die weltweite Coronakrise zeigt die Dringlichkeit der UN-Agenda 2030 und ihrer 17 Nachhaltigkeitsziele. So sieht Ziel 3 internationale Maßnahmen für „Gesundheit und Wohlergehen“ vor, Ziel 6 „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“. Dabei setzt die Agenda 2030 auf gemeinsame Anstrengungen weltweit. Kein Mensch soll zurückbleiben „leave no one behind“, lautet die Leitidee.Um diese Idee stark zu machen, lädt der World University Service in der aktuellen Krisensituation zu der digitalen Kampagne „Alle bleiben zu Hause, keiner bleibt zurück“ ein.

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Mittwoch, 25.03.2020

In einem Beitrag des Tagesspiegels vom 24. März 2020 bezieht sich Elena Matera auf die Forderungen des World University Service (WUS) e.V., die Notfallfonds für ausländische Studierende im Rahmen der Corona-Krise aufzustocken. Sie zitiert dabei Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des WUS, der bereits vor Tagen eindringlich auf die prekäre Situation anhand von Beispielen aufmerksam machte und hierzu bereits die Länderministerien und die Bundesbildungsministerin informierte, doch bisher kam keine Antwort. „Wir werden weiter Druck machen“, sagt Ghawami. „Wir dürfen die internationalen Studierenden in dieser Krise nicht vergessen.

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Donnerstag, 19.03.2020

Wiesbaden, 22. März 2020. Bereits jetzt haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In Zeiten von COVID-19 ist für viele dieser Menschen Trinkwasser überlebenswichtig. Für sie hat das gesundheitliche und lebensgefährdende Konsequenzen. Überschwemmungen, starke Regenfälle oder lange Dürreperioden wirken sich zusätzlich auf die Qualität und Verfügbarkeit von Wasser aus. Auf der einen Seite wird deswegen ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser immer wichtiger. Auf der anderen Seite braucht es innovative Ideen, wie das vorhandene Wasser genutzt werden kann. Eine dieser Ideen hatte Professor Dr.-Ing. Franz-Bernd Frechen von der Universität Kassel.

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Donnerstag, 12.03.2020

Wiesbaden, 12. März 2020. Durch die bundesweite Absage von Großveranstaltungen, wie Messen, Kongresse und Sportveranstaltungen geraten ausländische Studierende in sehr schwierige finanzielle Notlagen, da viele von ihnen als Aushilfskräfte neben ihrem Studium bei Messen, Catering-Unternehmen oder als Ordnungskräfte bei Großveranstaltungen jobben und nunmehr diese Jobs wegfallen. WUS appelliert an die Bundesregierung als auch an die Landesregierungen bei ihren Hilfspaketen für die Wirtschaft auch die entsprechenden Notfonds für unverschuldet in Not geratene ausländische Studierende angemessen zu erhöhen.

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Donnerstag, 06.02.2020

Wiesbaden, 04. Februar 2020. Baustelle internationale Mobilität! Dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) folgend, befinden sich rund 140 Berliner Beschäftige von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen, in einem dreitägigen Warnstreik. Eine Ausweitung des Streiks wird sich auf die internationalen Studienbewerber/-innen, die im kommenden Sommersemester in Deutschland studieren möchten, auswirken. WUS fordert die Rückverlagerung der Aufgaben an die Hochschulen.

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Mittwoch, 22.01.2020

Bildung für nachhaltige Entwicklung ist auf Impulse aus der Zivilgesellschaft und breite Zusammenarbeit angewiesen, wenn sie erfolgreich sein will. Daher bietet der World University Service (WUS) vom 14. bis 16 Mai 2020 in Wien den internationalen Bildungskongress „Global Conference on Human Right to Quality Education“ an und ist organisatorischer Partner für den zivilgesellschaftlichen Gipfel zum Start des neuen UNESCO-Programms zu Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieser tagt vom 27. bis 29. Mai 2020 auf Einladung von VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe) in Berlin. WUS blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück, die geprägt ist vom zivilgesellschaftlichen Einsatz für das Menschenrecht auf Bildung und für eine nachhaltige Entwicklung.

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Donnerstag, 09.01.2020

Der World University Service (WUS) hat am 22. November 2019 im Rahmen seiner Jahrestagung mit dem WUS-Förderpreis zwei Abschlussarbeiten zu Themen der Sustainable Development Goals (SDGs) ausgezeichnet. Der Preis wurde dieses Jahr geteilt und ging an Svenja Binz, Julia Mira Brennauer und Phil-Torben von Lueder (Technische Universität Berlin) und an Jennifer-Louise Robinson (Universität Osnabrück).

Auf der Preisverleihung unter dem Titel „Bildung braucht Auszeichnung“ thematisierte Ayse Asar, Staatssekretärin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Arbeit zur Internationalisierung der Hochschulen für einen funktionierenden Studien- und Bildungserfolg. Es gelte, Theorie und Praxis ins Gespräch zu bringen und starke, verantwortungsvolle sowie weltoffene Ideen umzusetzen.

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Donnerstag, 05.12.2019

Weltweit werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrende und Studierende verfolgt – weil sie sich politisch engagieren oder weil sie zu unerwünschten Themen forschen. Der World University Service (WUS) appelliert anlässlich des Tags der Menschrechte an Bildungspolitikerinnen und -politiker aller Parteien, geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende dabei zu unterstützen, an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen. Der WUS, der sich seit 1920 für das Menschrecht auf Bildung einsetzt, fördert seit vielen Jahren ausländische Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

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Mittwoch, 27.11.2019

Wiesbaden, 23. November 2019. Migration und Flucht wird aktuell auf allen Ebenen diskutiert. Doch was passiert, wenn Studierende aus Asien, Lateinamerika und Afrika miteinander über Migration, Flucht, Integration und Studium debattieren? Anlass der Debatte war das Seminar „Verantwortungsvolle Migrationspolitik – gibt es sowas?“, organisiert von STUBE Hessen und dem EuropeAid-Projekt InterCap vom 22. bis 24. November 2019 in Wiesbaden. STUBE Hessen ist ein Projekt des World University Service (WUS) und wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Den Höhepunkt des Seminars bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Herkunft, Ankunft, Zukunft – wer trägt die Verantwortung für Migration?“. Für drei Stunden verwandelte sich der Seminarraum in der Jugendherberge Wiesbaden zu einem Podium für einen dynamischen Austausch. Die Moderatorin Felicitas Nilles führte die Seminarteilnehmenden durch die Fragen nach Migration im Alltag, Integration und dem Berufseinstieg.

 

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Freitag, 08.11.2019

(wus/08.11.2019) Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben eine Erweiterung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auf die Gymnasiale Oberstufe beschlossen.

„Die von der KMK und BMZ beschlossene Erweiterung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auf die Gymnasiale Oberstufe ist ein richtiger und konsequenter Beschluss, nachdem bereits über 42.000 Exemplare des bisherigen Orientierungsrahmens „Globale Entwicklung“ für die Sekundarstufe I an Schulen, Lehrerfortbildungs-einrichtungen und Pädagogischen Zentren tagtäglich genutzt werden“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS).

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