Grenzenlose Vielfalt: Globales Lernen in der beruflichen Bildung

Die Themen des Globalen Lernens sind vielfältig und bunt. Ebenso vielfältig sind die Erfahrungen von Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Und wie passt das alles zur beruflichen Bildung in Deutschland? Überzeugen Sie sich selbst von dem spannenden Themenangebot.

Die Lehrkooperationen werden auf Deutsch angeboten. In der Suchfunktion "Reihe" können Sie auch filtern, in welcher Fremdsprache das Thema zusätzlich angeboten wird. Themen können Sie unter der Suchfunktion "Rubrik"  eingrenzen. Prinzipiell gilt jedoch, dass die Themen fachübergreifend einsetzbar sind und wir Themen auch gerne speziell für Ihren Unterricht zuschneiden!

Für Anfragen zu Lehrkooperationen mailen Sie gerne an: grenzenlos[at]wusgermany.de. Bitte teilen Sie uns folgende Informationen mit:

  • gewünschtes Thema,  
  • Termine (Datum und Uhrzeit). Wir bieten Lehrkooperationen ab 90 Minuten an,
  • Altersgruppe u. Klassengröße (wenn die Gruppe voraussichtlich unter 15 Personen liegt, danken wir für eine Begründung),
  • Unterrichtsfach, bzw. Lernfeld,
  • Schule und Adresse.

"Mineraliensuppe: Kohleabbau und Energiewende"

"Naturwissenschaften und Technik global"

"Mineraliensuppe: Schwarzes Gold - Ölexport"

Ressourcenabbau und Ressourcenförderung in der globalisierten Welt stehen bei diesen Lehrkooperationen im Fokus. Mit Bezügen zu ihren Herkunftsländern beleuchten die Grenzenlos-Aktiven die weltweiten Wirtschaftsbeziehungen und stellen den Zusammenhang zu unserem Alltag her. Wo kommen wir im Alltag mit Produkten aus Erdöl in Berührung und aus welchen Quellen wird Energie gewonnen?

Ziel ist Rohstoffvorkommen, ihre Verarbeitung und Vermarktung kennen zu lernen und Ideen für einen nachhaltigen und fairen Umgang mit Kohle und Erdöl zu sammeln.

 

 

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen Chemie, Landwirtschaft und vielen weiteren

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion

"Stolz auf mein Holz"

"Holz: Wem gehört der Wald eigentlich?"

"Stolz auf mein Holz: Abholzung und die Situation der Indigenen in Peru"

Die Grenzenlos-Aktiven zeigen anhand von Beispielen aus ihren Herkunftsländern die Folgen von illegalem Holzabbau und den Umgang mit dieser wichtigen Ressource. Wie ist faires und nachhaltiges Holz erkennbar? Und welche Auswirkungen hat es, wenn wir unsere Möbel beim Discounter kaufen?

Nachhaltigkeitssiegel und Ideen für mehr Nachhaltigkeit in der Holzbranche werden vorgestellt.

 

 

Zielgruppe: Auszubildende in handwerklichen Berufen mit Bezug zu Holz

Methoden: Vortrag, Gruppenarbeit, Diskussionen, Video/ Bilder

„Plastik-Insel Deutschland?“

„Leben im Plastikmüll?“

„Böse Kunststoffe?“

Täglich kommen wir damit in Berührung: Der Verpackungsstoff Plastik begegnet uns in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Praktisch, frisch und sauber – oft denken wir gar nicht darüber nach, wo und wie häufig wir mit Plastik in Berührung kommen. Ist das ein Fluch oder Segen?

In dieser Lehrkooperation berichten die Grenzenlos-Aktiven und Studierende der Kunststofftechnik aus ihren Herkunftsländern und zeigen Ort der Plastikproduktion. Welche Länder profitieren davon und welche drohen an unserem Müll zu ersticken? Aber auch die Vorteile von Plastik werden vorgestellt und erläutert, warum der Kunststoff aus unserem Alltag nicht wegzudenken ist.

Dabei soll ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Kunststoff angeregt und Alternativen von Recycling bis Upcycling aufgezeigt werden. Sind Bio-Kunststoffe eine Alternative? Und was hat es mit den 5 „R“s auf sich? Darum geht es in den Lehrkooperationen zum Thema Plastik.

Methoden: Rollenspiel, Input-Vortrag, Diskussion, Videos,

Zielgruppe: Technische Ausbildungsberufe, IT und weitere Bereiche

"Migration und Flucht"

„Migration zur Gleichberechtigung"

"Migrationsgeschichte: das Beispiel Brasilien"

"Migration und Flucht: Beispiel Georgien"

"Mauern und Migration: Familien jenseits der Mauern"

"Flucht & Migration: Freie Wahl oder Zwang?"

Der Workshop bietet Einblicke in persönliche Erfahrungen und die Migrationssituation in Europa und weltweit. Die Grenzenlos-Aktiven -  unter anderem aus Brasilien, Georgien und Syrien - zeigen, welche Ursachen Menschen zur Flucht aus ihren Herkunftsländern zwingen und regen zum Nachdenken über das eigene Handeln in dieser Situation an. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf Migration eingenommen. Unterschiedliche Formen der Migration kommen ebenso zur Sprache wie rechtliche Fragen. Neben der Wissenserweiterung möchten die Referent/-innen grundlegende Kompetenzen stärken. Das Thema steht in Bezug zum UN-Nachhaltigkeitsziel 16.

 

Zielgruppe:  Auszubildende aller Bereiche

Methoden: Impulsvortrag, Rollenspiel, Diskussionsrunde

"Entwicklung ist kein Märchen"

"Interkulturalität: Culture Infusion"

„Interkulturalität: Fremd- und Eigenbilder wahrnehmen"

"Macht der Musik - politischer Widerstand durch Popmusik "

"Interkulturelles Lernen"

" Aufklärung über Apartheid in Südafrika"

"Frankophonie"

Lehrkooperationen in diesem Themenbereich behandeln unterschiedliche Thematiken – immer in Bezug zu den persönlichen Erfahrungen und Vorkenntnissen der Grenzenlos-Referent/-innen.

Sie berichten von der Apartheid und den heutigen Folgen für Südafrika, erzählen von politischem Widerstand durch Musik in Kolumbien, von dem Konzept der Frankophonie und dem Einfluss Frankreichs in vielen afrikanischen Staaten oder thematisieren die Wahrnehmung von Fremd- und Eigenbilder. Ziel ist die Förderung von interkulturellen Kompetenzen und der Vermittlung von Vielfalt.

Das Thema Frankophonie ist besonders für den Französisch- und Politikunterricht geeignet.

Zielgruppe: Auszubildende aller Bereiche, Sozialpädagogischer Bereich

Methoden: Impulsvortrag, Planspiel, Gruppenarbeit, Musik, Diskussionen, Rollenspiel

Thema: Ressourcenabbau und Handy

Wie ist der Gegensatz zwischen Ressourcen-Reichtum und der Armut vieler Menschen in afrikanischen Ländern zu erklären? Und was haben unsere Smartphones und Tablets damit zu tun?

In Lehrkooperationen zu diesen Themen zeigen die Grenzenlos-Aktiven anhand ihrer eigenen Länder, welche Folgen der Abbau von sogenannten „seltenen Erden“ zur Produktion von Handys hat. Koltan, Kohle und Gold kommen aus dem Kongo oder anderen zentralafrikanischen Länder und bringen häufig schwere Konflikte und Kriege mit sich. Menschenrechte werde mit Füßen getreten und gesundheitliche und Umweltrisiken treten auf. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, ob Bodenschätze dadurch zu Kriegsbringern werden und welche Alternativen es geben kann.

 

Die Lehrkooperationen können auch im Fremdsprachenunterricht Englisch oder Französisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen IT und EDV, Mechatronik, Elektrotechnik, Chemie, Umweltschutz,…

Methoden: Impulsvortrag, Planspiel, Diskussion, Videos, Quiz, Gruppenarbeit

"Globales Frühstück“

"Bon Appetit: Interkulturell und fair Essen"

Woher kommt eigentlich meine Banane und wie kommt sie in mein morgendliches Müsli?

Bei dieser Lehrkooperation behandeln die Grenzenlos Referent/-innen den Umgang mit Lebensmitteln und zeigen welches Obst und Gemüse aus dem globalen Süden bei uns im Supermarkt steht. Handelsketten und fairer Handel werden thematisiert um ein Bewusstsein für eigene Handlungsmöglichkeiten zu zeigen und zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln anzuregen. Die Grenzenlos Referent/-innen berichten aus ihren Herkunftsländern und gerne kann auch gemeinsam gekocht werden.

Zielgruppe: Auszubildende im Bereich Gastronomie, Lebensmitteltechnologie,

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion, gemeinsames Kochen

"FairTrade: Handelskette"

"Produktionskette: Woher kommst Du, Tannenbaum?"

Ausgehend vom eigenen Konsum setzt sich eine Lehrkooperation zum Thema „Fairtrade“ mit globalen Produktionsprozessen auseinander. Woher kommen die Produkte, welcher wir konsumieren und in welchem Zusammenhang stehen sie mit Menschenrechten und Nachhaltigkeit? Etwa anhand der Ledertasche aus Marokko, der Banane aus Kolumbien oder den Weihnachtsbaumsamen aus Georgien zeigen die Grenzenlos-Aktiven die Folgen in ihren Herkunftsländern auf. Soziale Kosten und Umweltkosten werden thematisiert, das Fairtrade-Siegel vorgestellt  und  Möglichkeiten des fairen Handels aufgezeigt.

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen Handel, Gastronomie, Landwirtschaft, …

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion

"Kinderrechte: Warum muss ich in die Schule?"

"Kinderrechte: Schätze der Bildung"

"Frauen und Bildung"

"Human right to education"

Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche in der Welt und wie wirkt sich Bildung auf die spätere Lebensqualität aus? In afrikanischen Ländern etwa sind viele Kinder oftmals im Schulbesuch eingeschränkt und ihnen wird damit das Recht auf Bildung verwehrt. Doch für gleichberechtigte Lebenschancen ist der Zugang zu Bildung unabdingbar. Inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen ist daher auch ein Ziel der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Beispiel ihrer Herkunftsländer zeigen die Grenzenlos-Aktiven, welche Einschränkungen in Kriegsgebieten oder durch Herausforderungen wie Korruption oder Verstädterung entstehen.

Zielgruppe: Auszubildende aller Bereiche, sozial-pädagogische Fachbereiche

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion

"Wasser und Infrastruktur"

"Virtuelles Wasser im Einkaufswagen"

"Healthy Water" Marine sustainability

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Unser Umgang damit ist also entscheidend für den Umweltschutz und die nachfolgenden Generationen. Doch häufig ist uns gar nicht bewusst, wodurch alles Wasser verbraucht wird. Wasser, das für die Produktion von Lebensmitteln oder Produkten aufgewandt wird, bezeichnet man als „virtuelles Wasser“. Lehrkooperationen zu diesem Thema beleuchten anhand der Herkunftsländer der Grenzenlos-Aktiven Probleme und Veränderungen, die die Wassersituation weltweit auslöst. Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik und Recyclingmöglichkeiten für verunreinigtes Trinkwasser werden aufgezeigt.

Lehrkooperationen zum Thema Wasser können auch im Fremdsprachenunterricht Englisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende in der Gastronomie, Auszubildende aller Bereiche

Methoden:Quiz, Gruppenpuzzle, Gruppenarbeit, Impuls-Vorträge, Diskussionsrunden

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