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Wer wir sind

Die entwicklungspolitische Bildungslandschaft ist ein dicht verwobenes Netzwerk aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Akteuren und Organisationen – staatlichen sowie nicht-staatlichen. Viele verschiedene Akteure informieren, kommunizieren, diskutieren und engagieren sich in diesem Bereich. Sowohl für Interessierte als auch für die Akteure selbst ist es schwierig, sich einen Überblick über diese Vielfalt zu verschaffen.

Die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd, seit 1991 beim World University Service angesiedelt, arbeitet für eine größere Transparenz und Sichtbarkeit der Aktivitäten im bildungspolitischen Bereich. Das gemeinschaftliche Projekt der Bundesländer und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bildet eine Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, um sowohl die schulische als auch die außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit zu fördern.
 

Was wir bieten

Den Kern unserer Arbeit bildet die Vernetzung von Akteuren sowie die Verbreitung von Informationen aus den Bereichen der entwicklungsbezogenen Informationsarbeit und des Globalen Lernens.

So informiert unser monatlicher Online-Newsletter Bildungsauftrag Nord-Süd über neue einschlägige Entwicklungen, Aktivitäten und Angebote. Vierteljährlich geben wir das Printmagazin Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd zu aktuellen Themenschwerpunkten des Globalen Lernens und BNE heraus. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet einen Überblick über das Angebot zur Eine-Welt-Thematik. Die Informationsstelle unterstützt ferner die jährliche Ausrichtung der Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit und anderer Veranstaltungen. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week.

Grundlage unserer Arbeit ist der Beschluss der Ministerpräsident/-innen der Länder vom 28. Oktober 1988 zur Entwicklungszusammenarbeit der Länder: "Die Ministerpräsidenten sehen eine verstärkte Einbeziehung der Entwicklungspolitik in die schulische und außerschulische Informations- und Bildungsarbeit vor, um auf diese Weise das Bewusstsein und das Verständnis für die Probleme der Länder der Dritten Welt zu vertiefen."

Gefördert durch