Adam, Laura

Zusammenfassung:

Im Frühjahr 2015 begann ich als studentische Hilfskraft im Unterkunftsmanagement einer Hamburger Erstaufnahme (EA) zu arbeiten, zu der Zeit als Berichte über s.g. „Flüchtlingswellen“, welche über die Balkan-Route nach Deutschland kamen, die Medien über Monate dominierten. Die EAs bildeten eine deutschlandweite Maßnahme der Bundesregierung, um für eine effektive Registrierung der Asylsuchenden zu sorgen sowie Unterkunft und grundlegende soziale Dienstleistungen während des Asylprozesses zur Verfügung zu stellen.

Aicher, Helga

Zusammenfassung:

Bildung soll den mentalen Wandel für die Integration der Idee der nachhaltigen Entwicklung initiieren: Im Herbst 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung. Bestandteil dieser Ziele ist eine weltweite Bildungsagenda unter der Leitung der UNESCO: der "Aktionsrahmen für Bildung 2016-2030". Diese Agenda 2030 wird auf deutscher Ebene zurzeit in das fünfjährige "Unesco-Weltaktionprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung 2015 bis 2019" übersetzt (BNE-Portal 2017).

Arnold, Marie-Therese

Zusammenfassung:

Die Masterarbeit verfolgt zwei Ziele: Zum einen will sie herausfinden, welches Verständnis Kommunen von Bildung für nachhaltige Entwicklung auf ihren Internetseiten und in offiziellen Berichten zeigen. Zum anderen will sie analysieren, ob sich in diesem Verständnis auch ein Bewusstsein für Generationengerechtigkeit findet und wenn ja, welche Form von Generationengerechtigkeit angesprochen wird.

Bach, Miriam; Preuss, John-Martin

Zusammenfassung:

Unsere gemeinsam verfasste Masterarbeit ist eine Abhandlung über das soziale, kulturelle und politische Solizentrum in Lübeck. Dieses entstand im Kontext des „langen Sommers der Migration“ 2015 und versteht sich als Teil einer solidarischen, die Flucht*Migration unterstützenden Bewegung. Angefangen vornehmlich mit der direkten Unterstützung des Transits von Lübeck nach Skandinavien, wandelt sich das Solizentrum seit der Restabilisierung des Europäischen Migrations- und Grenzregimes im Winter 2015/2016 zu einem Freiraum, in dem sich Menschen mit und ohne Flucht*Migrationserfahrungen treffen und auf vielfältigste Weise für das Recht auf Bewegungsfreiheit einsetzen sowie das gemeinsame Ankommen und Miteinander leben.

Bäckermann, Louisa

Zusammenfassung:

Meine Bachelorarbeit, welche ich im Jahr 2017 eingereicht habe – als eines der Jahre, in denen die Debatten um Migration in Europa, in Deutschland, besonders hitzig geführt wurden – setzt sich mit der Rolle von Karten in politischen Verhandlungen um Migration   auseinander. Karten, sowohl in den Medien, als auch in wissenschaftlichen Artikeln suggerieren die Flucht als "Welle" oder "Strom" mit dem (alleinigen) Ziel Europa. Und wenn nicht Überforderung, dann suggeriert dies zumindest weitgehend das Bedürfnis, diese  unkontrollierten und zahlreichen Ankommenden doch wenigstens strukturiert unterzubringen.

Belz, Anja

Zusammenfassung:

Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, welche Potenziale Soziale Arbeit im Kontext von transformativer Forschung und nachhaltiger Entwicklung entfalten kann. In diesem neuen und aktuellen Zusammenhang wurde aufgezeigt, wie Soziale Arbeit letztere befördern kann als Beitrag dafür, globale soziale Verantwortung und Wahrung der Menschenrechte mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit zu einen. Potenziale müssen nach aktuellem Forschungsstand gerade auch in Wissenschaft und Lehre ausgeschöpft werden.

Blöser, Julia

Zusammenfassung:

Angesichts der Herausforderungen, die die sogenannte „Flüchtlingskrise“ für die Europäische Union mit sich brachte, hat die Kommission mit ihrer europäischen Migrationsagenda versucht, eine neue, multidimensionale Asyl- und Migrationspolitik zu begründen. Hieraus entwickelte sich neben Maßnahmen der Auslagerung eigener Verantwortung durch Kooperation mit Drittstaaten auch der Umsiedelungsansatz, der zunächst Italien und Griechenland entlasten und später gemäß einem Vorschlag über einen permanenten Verteilungsmechanismus (im Rahmen der Dublin-Reform) eine nachhaltige Neustrukturierung der Verantwortung für Asylbewerber etablieren sollte.

Bohlen, Amélie Dorothea

Zusammenfassung:

Bildung soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene befähigen, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben, Verantwortung zu übernehmen und selbstbestimmt zu leben. Im Zuge rasanter gesellschaftlicher Veränderungen reichen herkömmliche Lehr- und Lernmethoden  jedoch nicht mehr aus, um Menschen als Orientierungshilfe in einer globalisierten Welt zu dienen (vgl. Seitz 2007). Globale Vernetzung, soziale Ungleichheit und grenzüberschreitende gesellschaftliche Probleme – ökologischer, ökonomischer, sozialer und  kultureller Art – fordern ein Umdenken in der Bildungsarbeit. Hier setzt Casual Learning an – eine kreative Bildungsmethode der Nichtregierungsorganisation finep (forum für internationale entwicklung + planung).

Branzka, Lina-Katya

Zusammenfassung:

Die vorliegende Abschlussarbeit zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fragt, wie das Thema nachhaltiger Konsum an die Zielgruppe Erwachsene in der außerschulischen Bildung vermittelt wird und was Erwachsene nach ihrer Einschätzung für eine nachhaltige Alltagspraxis lernen.

Brosell, Anna-Lena

Zusammenfassung:

In dieser Masterarbeit werden die Einflussfaktoren untersucht, die indonesische Arbeitsmigrantinnen in Singapur zu einem Studium an der indonesischen Fernuniversität (Universitas Terbuka) bewegen oder davon abhalten. Die Masterarbeit beginnt mit einer kurzen Einleitung und der Darstellung des Forschungszieles, sowie Erläuterungen zu indonesischen Arbeitsmigrantinnen und der indonesischen Fernuniversität. Bei den untersuchten Arbeitsmigrantinnen handelt es sich um geringqualifizierte Frauen, die temporär nach Singapur ziehen, um dort als Haushaltshilfen zu arbeiten.

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