Published Date: 
24.06.2016

Der WUS-Aktive Dr. Moustafa Selim vermittelt im Rheingau zwischen den Kulturen: In Vorträgen setzt er sich für mehr Miteinander und gegen Vorurteile in der deutschen Gesellschaft ein (s. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.10.2018, Wiesbadener Kurier, 30.06.2016 und Rheingau Echo, 14.06.2016) und bietet für Flüchtlinge in Geisenheim den Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ gemeinsam mit Pfarrerin Ulla Schneider an (s. Wiesbadener Kurier 29.01.2016). Dr. Selim kam vor elf Jahren aus Ägypten zum Studium nach Deutschland. Ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstütze ihn bei seinem Masterstudiengang in Gießen. Seine Dissertation verfasste er ebenfalls zu einem rheingau-nahen Thema: über die umweltfreundliche Bekämpfung des falschen Mehltaus bei Reben. Der Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde kam über Professorin Beate Berkelmann-Löhnertz zustande, die wie er im Institut für Phytomedizin arbeitet. Neben seiner Promotion in Biologie zeichnet sich der WUS-Aktive Moustafa Selim seit vielen Jahren durch sein Talent als Lyriker aus womit er sozial- und globalisierungskritische Themen zur Sprache bringt. Ein Beispiel ist sein Gedicht "Wer ist dran?" oder „Von Afrika nach Gießen um das Studium zu genießen“, mit dem er im Mai 2013 den zweiten Platz beim Wettbewerb der Justus-Liebig-Universität Gießen "Die JLU und Du" landete.