World University Service (WUS) bietet Publikationen zum kostenlosen Download und Bestellen an. Die unterschiedlichen Themen gliedern sich in die Reihen Ausländerstudium, Bildung international, Globales Lernen, Informationsmaterial, Videos und WUS-Service.

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WUS

AUSZEIT 26, 1992, DIN A5, 220 Seiten, dt.

Diese Auszeit bietet Diskussionsbeiträge zu Lateinamerika über die "500-Jahr-Feier" hinaus und stellt die Fragen: Wie gehen lateinamerikanische Studierende mit der Vorbereitung zur 500-Jahr-Feier um? In den WUS-Lateinamerika-Foren von 1991 und 1992 hatten Studierende die Möglichkeit, ihre eigenen Fragestellungen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Daraus entstanden ist eine Zusammenfassung mit Beiträgen aus den Bereichen: Folgen der Kolonialisierung, Identitätsproblematik, die Situation von Lateinamerika-Studierenden in der BRD, das Verhältnis zwischen Lateinamerika und Europa und weitere aktuelle Fragestellungen.

Linda Helfrich

WUS, 1992, 24 Seiten, dt.

In Kolumbiens Schulen und Universitäten spiegeln sich die Kluft zwischen Arm und Reich und der Schatten der Vergangenheit. Schlecht bezahlte Lehrer, schlecht ernährte Schüler; ein Staat, der wenig Geld für Bildung ausgeben will, und ein Sparprogramm des Internationalen Währungsfonds; Eltern, die die Schule ihrer Kinder nicht bezahlen können, und Kinder, die für ihre Eltern täglich schuften müssen; Menschenrechtsverletzungen und Menschen, die ihr Recht auf Bildung einfordern; Schulen für Reiche und Schulen für Arme; Lernobjekte statt Lernsubjekte. Auf diese Kurzformeln könnte man die Bildungssituation in Kolumbien reduzieren, wollte man nur ein paar Schlaglichter setzen. Doch geht es darum, die heutige Situation im Bildungswesen wirklich zu durchleuchten, muss man einen Blick auf die geschichtliche, politische, kulturelle und wirtschaftliche Situation werfen, in deren Rahmen Schulen und Universität ausbilden. Welches sind die Ursachen der anhaltenden Bildungsmisere, die Lehrer, Eltern, Schüler, Regierung und Gewerkschaften in Kolumbien beklagen? Ist das Schuljahr zu kurz, sind die Schüler zu faul? Einig sind sich alle darin, dass die Ursache der Misere nicht ihre Schuld ist, sondern die der jeweils anderen Partei bzw. früherer Generationen von Pädagogen, Eltern, Politikern und Gewerkschaftlern.

Kambiz Ghawami/Peggy Luswazi/Wolfgang Karcher et al. (Eds.)

WUS, 1992, 256 Seiten, engl.

Various organisations which are active in areas of development and higher education policy (GEW, Nozizwe, WUS, Arbeitsstelle Dritte Welt, Berlin u.a.) arranged the conference "Education and Education Planning for a Post-Apartheid-Society in South Africa" with the goal to inform about South Africa and let education experts from South Africa discuss their current situation and to support the liberation movement in South Africa especially by informing the public. These plans were pursued and realized as a conference in Berlin in November 1991.

The government in South Africa came more and more under pressure as the liberation movement of the black population against the white Apartheid system gained more strength. After the end of the East-West confrontation South Africa lost its strategic significance for the USA. The consequence was that the white government started abolishing the legal pillars of the apartheidsystem by setting Nelson Mandela free.

WUS

AUSZEIT 22, 1990, DIN A5, 144 Seiten, dt.

Diese Auszeit beschäftigt sich mit der Situation, wenn Gastarbeiterkinder und Flüchtlingskinder in Deutschland studieren wollen. An vielen Gymnasien in Deutschland beträgt der Anteil der ausländischen Schüler 20-30%. Doch können diese SchülerInnen auch den Sprung zur Uni schaffen? Welche Hürden/Barrieren und auch Chancen haben diese Bildungsinländer für eine Hochschulausbildung in Deutschland? Der erste Teil der Dokumentation soll zeigen, wie weit die Praxis von der Theorie abweicht und im zweiten Teil des Hefts kommen die Betroffenen selbst zu Wort.

Laksiri Fernando/Nigel Hartley/Manfred Nowak/Theresa Swinehart

WUS, 1990, 204 Seiten, engl.

This first volume of the series "Academic Freedom" applies the criteria laid out in the Lima Declaration on Academic Freedom and Autonomy of Institutions of Higher Education in 1988 to an evaluation of the state of academic freedom worldwide. Case studies reveal the complexity of the issues under different conditions - occupation (Palestine), apartheid (South Africa), civil war (El Salvador), state violence (Columbia), and insurgency (Sri Lanka and Peru). A series of country briefings report cases where in 1989 there were gross violations of academic human rights. These includee China, Haiti, Sudan and Myanmar (Burma).

Based on primary source material collected under hazardous contitions, this first international report on academic freedom is essential reading both for those concerned with international human rights and for those concerned with the global state of higher education.

Maria Berger et al.

WUS, 1990, DIN A5, 175 Seiten, engl.

This reader collects the results of a study project about the health care system in Zimbabwe, conducted by students of the University of Cologne. Health and development are seen as two processes that cannot be separated from each other: Health cannot only be defined as the absence of illness but rather covers sectors that guarantee preserving health like land distribution and agriculture, the nutrition situation, income structures, infrastructure and educational opportunities of a state. Therefore, health-related and political actions are always mutually dependent. In this background, the authors consider the areas of primary health care, traditional medicine, midwifery, rehabilitation of disabled people and furtherance of women’s development in their research.

Maria Berger et al.

WUS, 1990, DIN A5, 175 Seiten, dt.

Dieser Reader ist das Ergebnis eines von Student/-innen der Universität zu Köln durchgeführten Projekts zum Thema "Gesundheitswesen in Simbabwe". Gesundheit und Entwicklung werden als zwei nicht voneinander zu trennende Prozesse betrachtet. Vor diesem Hintergrund kann "Gesundheit" nicht allein durch die Abwesenheit von Krankheit definiert werden, sondern umfasst auch Bereiche, die den Erhalt der Gesundheit garantieren wie bspw. die Landverteilung und Landwirtschaft, die Ernährungssituation, die Einkommensstrukturen, die Infrastruktur und die Bildungsmöglichkeiten eines Landes. Gesundheitliches und politisches Handeln bedingen sich damit immer gegenseitig. Vor dem Hintergrund fanden die Bereiche Primary Health Care, traditionelle Medizin, Geburtshilfe, Behinderung und Behinderte sowie Frauenförderungsprogramme besondere Berücksichtigung.

WUS

WUS, 1989, 275 Seiten, chin.

Im Rahmen der regionalen Schwerpunktsetzung zu China ergreift WUS auch für die Demokratiebewegung der chinesischen Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Partei. Die Herausgabe dieses Dokumentationsbandes zu den Geschehnissen im Jahr 1989 steht in der Tradition dieser Aktivitäten.

Kunz, Martin
Martin Kunz, 1987, 400 Seiten; ISBN: 3-922981-32-1
 
Martin Kunz beschäftigt sich in dieser Forschungsarbeit mit dem zentralen Kern des "Bildungsmodells" Dritte-Welt-Handel, welches mit rd.300 Läden und weiteren 400 Aktionsgruppen schon seit Jahren als attraktivstes Handlungsmodell der Dritten - Welt Bildungsarbeit überhaupt gilt. Trotz der zentralen Rolle gerade der DRITTE-WELT-LÄDEN im "alternativen Handel" mit Waren aus Übersee hat es bisher keine mit statistischen Daten fundierte Auseinandersetzung darüber gegeben, ob in diesen Einrichtungen lediglich Ware vertrieben wird oder ob von dort auch Anstöße für Bewusstseinsveränderungen ausgehen. Die von Martin Kunz vorgelegten Fallstudien über zwei Läden aus dem süddeutschen Raum leisten hier durch ausführliche Kunden- und Mitarbeiterbefragungen Pionierarbeit. Insgesamt bringt die Untersuchung von Martin Kunz aufgrund ihrer theoretischen Reflektiertheit, ihrer empirischen Fundierung und ihres umfassenden Untersuchungsansatzes die praxisorientierte Diskussion über entwicklungspolitische Bildungsarbeit an einer zentralen (und bisher vernachlässigten) Stelle um ein gutes Stück weiter.
Justin Ellis (Hg.)

WUS, 1985, DIN A5, Abbildungen und Karten, 144 Seiten, dt.

Seitdem er 1978 des Landes verwiesen wurde, trägt Justin Ellis vom Exil aus mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen zu den Bemühungen der SWAPO im Bereich bildungspolitischer Kooperation in Namibia bei. Es gelingt dem engagierten Pädagogen in der vorliegenden Veröffentlichung Prozesse im Bereich formaler Bildung der kolonisierten afrikanischen Bevölkerungsmehrheit Namibias nach der südafrikanischen Doktorin einer "Bantu-Erziehung" zu beschreiben. Ellis' Schilderung zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie nicht bei der "Entlarvung" des rassistischen Systems stehen bleibt und sich nicht auf die analytische Demaskierung und Verurteilung der südafrikanischen Kolonialmethoden im Bildungssektor beschränkt. Ellis geht weiter, behält die Entwicklungen in Abgrenzung zum bestehenden System im Auge und vermag so auch die sich abzeichnenden Perspektiven eines Erziehungssystems im künftig unabhängigen Namibia bereits in Ansätzen zu benennen.

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