World University Service (WUS) bietet eine Reihe von Publikationen zu unterschiedlichen Themen an. Im Filter können Sie nach Jahr, Titel, Reihe und/oder Rubrik ihre gewünschten Publikationen suchen und finden - gerne können Sie uns auch direkt anfragen, wir stehen Ihnen für Auskünfte unter info@wusgermany.de jederzeit zur Verfügung. Viel Freude beim Lesen!

Und hier eine Kurzbeschreibung unserer Reihen:

WUS
AUSZEIT 34, Heft 1/2, 1996, DIN A5, 141 Seiten
 
Diese Auszeit beschäftigt sich  mit dem WUS-Projekt "Informieren statt Kapitulieren", das im Zeitraum 1993 - 1995 durchgeführt wurde. Ziel war es, ein Konzept für die Bekämpfung rassistischer Übergriffe an den deutschen Hochschulen zu entwickeln. Es nahmen rund 10 Hochschulen an dem Projekt teil. In diesem Heft wird versucht, den Projektverlauf darzustellen und die Ansätze und Ziele zu erläutern. Ebenso sollen Wirkungen, Erfolge und mögliche Fehler des Projektes diskutiert werden.
Gertrud Achinger

AUSZEIT 28, 1993, DIN A5, 147 Seiten

Diese Auszeit beschreibt die Studien- und Lebensbedingung afrikanischer Studierender in Leipzig und Ostberlin im Zeitraum vor und nach der Wende und gibt gute Vergleichsmöglichkeiten zu den Verhältnissen ausländischer Studierender in der heutigen Bundesrepublik Deutschland. Die Forschungsarbeit wurde von einem Team der Universität Hannover unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gertrud Achinger durchgeführt.
WUS
Education and Education Planning for a Post-Apartheid-Society in South Africa, Report of the Berlin Conference 19th - 24th November 1991, 256 Seiten, DIN A5, in englischer Sprache
 
Mehrere Organisationen aus dem entwicklungs- und hochschulpolitischen Bereich (GEW, Nozizwe, WUS, Arbeitsstelle Dritte Welt, Berlin u.a.) veranstalteten die gleichnamige Konferenz mit dem Ziel, über Südafrika zu informieren und Bildungsfachleuten aus Südafrika die Möglichkeit zu geben, über ihre Situation zu sprechen sowie neue Wege im Bildungsbereich zu finden.
WUS
AUSZEIT 26, 1992, DIN A5, 220 Seiten
 
Diese Auszeit bietet Diskussionsbeiträge zu Lateinamerika über die "500-Jahr-Feier" hinaus und stellt die Fragen: Wie gehen lateinamerikanische Studierende mit der Vorbereitung zur 500 Jahr-Feier um? In den WUS-Lateinamerika-Foren von 1991 und 1992 hatten die Studierende die Möglichkeiten, ihre eigenen Fragestellungen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Daraus entstanden ist eine Zusammenfassung mit Beiträgen aus den Bereichen: Folgen der Kolonialisierung, Identitätsproblematik, die Situation von Lateinamerika-Studierenden in der BRD, das Verhältnis zwischen Lateinamerika und Europa und weitere aktuelle Fragestellungen.
WUS
AUSZEIT 22, 1990, DIN A5, 144 Seiten
 
Diese Auszeit beschäftigt sich mit der Situation, wenn Gastarbeiterkinder und Flüchtlingskinder in Deutschland studieren wollen. An vielen Gymnasien in Deutschland beträgt der Anteil der ausländischen Schüler 20-30%. Doch können diese SchülerInnen auch den Sprung zur Uni schaffen? Welche Hürden/ Barrieren und auch Chancen haben diese Bildungsinländer für eine Hochschulausbildung in Deutschland? Der erste Teil der Dokumentation soll zeigen, wie weit die Praxis von der Theorie abweicht und im zweiten Teil des Hefts kommen die Betroffenen selbst zu Wort.
Kunz, Martin
Martin Kunz, 1987, 400 Seiten; ISBN: 3-922981-32-1
 
Martin Kunz beschäftigt sich in dieser Forschungsarbeit mit dem zentralen Kern des "Bildungsmodells" Dritte-Welt-Handel, welches mit rd.300 Läden und weiteren 400 Aktionsgruppen schon seit Jahren als attraktivstes Handlungsmodell der Dritten - Welt Bildungsarbeit überhaupt gilt. Trotz der zentralen Rolle gerade der DRITTE-WELT-LÄDEN im "alternativen Handel" mit Waren aus Übersee hat es bisher keine mit statistischen Daten fundierte Auseinandersetzung darüber gegeben, ob in diesen Einrichtungen lediglich Ware vertrieben wird oder ob von dort auch Anstöße für Bewusstseinsveränderungen ausgehen. Die von Martin Kunz vorgelegten Fallstudien über zwei Läden aus dem süddeutschen Raum leisten hier durch ausführliche Kunden- und Mitarbeiterbefragungen Pionierarbeit. Insgesamt bringt die Untersuchung von Martin Kunz aufgrund ihrer theoretischen Reflektiertheit, ihrer empirischen Fundierung und ihres umfassenden Untersuchungsansatzes die praxisorientierte Diskussion über entwicklungspolitische Bildungsarbeit an einer zentralen (und bisher vernachlässigten) Stelle um ein gutes Stück weiter.
WUS
Justin Ellis, mit einer Einleitung von Prof. Dr. Dietrich Goldschmidt und Dr. Henning Melber, 1985, 144 Seiten, DIN A5, Abbildungen und Karten.
 
Seitdem er 1978 des Landes verwiesen wurde, trägt Justin Ellis vom Exil aus mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen zu den Bemühungen der SWAPO im Bereich bildungspolitischer Kooperation in Namibia bei. Es gelingt dem engagierten Pädagogen in der vorliegenden Veröffentlichung Prozesse im Bereich formaler Bildung der kolonisierten afrikanischen Bevölkerungsmehrheit Namibias nach der südafrikanischen Doktorin einer "Bantu-Erziehung" zu beschreiben. Ellis' Schilderung zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie nicht bei der "Entlarvung" des rassistischen Systems stehen bleibt und sich nicht auf die analytische Demaskierung und Verurteilung der südafrikanischen Kolonialmethoden im Bildungssektor beschränkt. Ellis geht weiter, behält die Entwicklungen in Abgrenzung zum bestehenden System im Auge und vermag so auch die sich abzeichnenden Perspektiven eines Erziehungssystems im künftig unabhängigen Namibia bereits in Ansätzen zu benennen.

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