Bäckermann, Louisa

Meine Bachelorarbeit, welche ich im Jahr 2017 eingereicht habe – als eines der Jahre, in denen die Debatten um Migration in Europa, in Deutschland, besonders hitzig geführt wurden – setzt sich mit der Rolle von Karten in politischen Verhandlungen um Migration auseinander. Karten, sowohl in den Medien, als auch in wissenschaftlichen Artikeln suggerieren die Flucht als "Welle" oder "Strom" mit dem (alleinigen) Ziel Europa. Und wenn nicht Überforderung, dann suggeriert dies zumindest weitgehend das Bedürfnis, diese  unkontrollierten und zahlreichen Ankommenden doch wenigstens strukturiert unterzubringen.

Belz, Anja

Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, welche Potenziale Soziale Arbeit im Kontext von transformativer Forschung und nachhaltiger Entwicklung entfalten kann. In diesem neuen und aktuellen Zusammenhang wurde aufgezeigt, wie Soziale Arbeit letztere befördern kann als Beitrag dafür, globale soziale Verantwortung und Wahrung der Menschenrechte mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit zu einen. Potenziale müssen nach aktuellem Forschungsstand gerade auch in Wissenschaft und Lehre ausgeschöpft werden.

Blöser, Julia

Angesichts der Herausforderungen, die die sogenannte „Flüchtlingskrise“ für die Europäische Union mit sich brachte, hat die Kommission mit ihrer europäischen Migrationsagenda versucht, eine neue, multidimensionale Asyl- und Migrationspolitik zu begründen. Hieraus entwickelte sich neben Maßnahmen der Auslagerung eigener Verantwortung durch Kooperation mit Drittstaaten auch der Umsiedelungsansatz, der zunächst Italien und Griechenland entlasten und später gemäß einem Vorschlag über einen permanenten Verteilungsmechanismus (im Rahmen der Dublin-Reform) eine nachhaltige Neustrukturierung der Verantwortung für Asylbewerber etablieren sollte.

Bohlen, Amélie Dorothea

Bildung soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene befähigen, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben, Verantwortung zu übernehmen und selbstbestimmt zu leben. Im Zuge rasanter gesellschaftlicher Veränderungen reichen herkömmliche Lehr- und Lernmethoden  jedoch nicht mehr aus, um Menschen als Orientierungshilfe in einer globalisierten Welt zu dienen (vgl. Seitz 2007). Globale Vernetzung, soziale Ungleichheit und grenzüberschreitende gesellschaftliche Probleme – ökologischer, ökonomischer, sozialer und  kultureller Art – fordern ein Umdenken in der Bildungsarbeit. Hier setzt Casual Learning an – eine kreative Bildungsmethode der Nichtregierungsorganisation finep (forum für internationale entwicklung + planung).

Branzka, Lina-Katya

Die vorliegende Abschlussarbeit zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung fragt, wie das Thema nachhaltiger Konsum an die Zielgruppe Erwachsene in der außerschulischen Bildung vermittelt wird und was Erwachsene nach ihrer Einschätzung für eine nachhaltige Alltagspraxis lernen.

Brosell, Anna-Lena

In dieser Masterarbeit werden die Einflussfaktoren untersucht, die indonesische Arbeitsmigrantinnen in Singapur zu einem Studium an der indonesischen Fernuniversität (Universitas Terbuka) bewegen oder davon abhalten. Die Masterarbeit beginnt mit einer kurzen Einleitung und der Darstellung des Forschungszieles, sowie Erläuterungen zu indonesischen Arbeitsmigrantinnen und der indonesischen Fernuniversität. Bei den untersuchten Arbeitsmigrantinnen handelt es sich um geringqualifizierte Frauen, die temporär nach Singapur ziehen, um dort als Haushaltshilfen zu arbeiten.

Ceballos, Marcela

The research Fostering Intercultural Collaborative Encounters: A study of the role design can play in refugees’ integration processes towards social cohesion, emerged from the interest on the issue of cultural integration of refugees, and the identification of frictions and tensions hindering the process of integration in a very fundamental basis: the everyday life context. Therefore, this study represents a reflection around the possible contributions that designers and design-based projects can make in the multiple transitions phases that integration of immigrants and refugees represent in the everyday life dimension.

Derya, Abdurrahim

In der Bachelorarbeit „Bildungsdisparität durch migrationsbezogene Diskurse“ wurde die subjektkonstruktive Bildungsdisparität bzw. die Entstehung des Ungleichen im Bildungswesen im Zusammenhang der Benennung des männlichen migrationsanderen Jugendlichen in bildungs- und migrationsspezifischen Diskursen bearbeitet. Zur Erklärung und Beantwortung wurde die Subjekttheorie (Louis Althusser, Michel Foucault und Judith Butler) mit der Rassismustheorie (Stuart Hall) in Bezug zueinander gesetzt und mit der Sprachtheorie (Jaques Derrida, John L. Austin) zusammengeführt.

Dieterich, Manuel

Die vorliegende Masterabschlussarbeit beschäftigt sich mit einem lokalen Konflikt zwischen Anwohnenden, städtischer Wohnungsbaugesellschaft und Stadtverwaltung um den geplanten Neubau einer Anschlussunterbringung für Geflüchtete in Tübingen. Der analytische Fokus liegt auf der Frage, wie in der öffentlich ausgetragenen Debatte Argumente legitimiert und delegitimiert werden. Es geht also um die sozialen Verfahrensregeln von öffentlichen Kontroversen und damit um ein Grundproblem aller politisch verfasster Gemeinwesen.

Distelrath, Laura

Die Grundlage der vorliegenden Arbeit bilden die aktuellen Diskussionen über Bildungszugänge sowie Bildungschancen in der Migrationsgesellschaft. Vor allem Menschen mit Fluchtbiografie, die in ihrem Herkunftsland trotz Hochschulreife kein Studium aufnehmen konnten oder aber ein Studium abbrechen mussten, finden in der Bundesrepublik Deutschland dabei bislang unzureichende Unterstützungsstrukturen beim Hochschulzugang vor. Die vorliegende Arbeit setzt an dieser Stelle an und stellt aus biografietheoretischer Sicht die Frage, wie die Teilhabe an Hochschulbildung für Studierende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien ermöglicht werden kann.

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