Knabner, Sophie

Die Masterarbeit widmet sich der Frage, wie das Menschenrecht auf Bildung in Benin verhandelt wird. Der Kontext sind die Fulbe, eine Bevölkerungsgruppe, die aufgrund ethnischer Diskriminierung historisch keinen Zugang zu Bildung hat und von der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung Benins weitgehend abgekoppelt ist. Die Daten für die Arbeit wurden in einer zweimonatigen Feldforschung erhoben. Während dieser habe ich Studierende mit jenem ethnischen Hintergrund in ihrem politischen Kampf um Bildung und Selbstbestimmung begleitet.

Altwicker, Sarah

Ziel der Masterarbeit war es, konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau eines Netzwerks von Akteuren in der marinen Umweltbildung in Indonesien im Rahmen einer BNE zu erarbeiten.

Beck, Leonard

„2015 Das Jahr, das Deutschland veränderte“ (Daldrup 2016), war Anfang 2016 die Überschrift eines Zeit ONLINE-Artikels, der verschiedene Statistiken rund um die Aufnahme von Asylsuchenden in Deutschland zusammenfasste und versuchte, eine Bilanz über die Zeit von September 2015 bis Ende Februar 2016 zu ziehen. Dieses Zitat zeigt sehr plakativ, wie die stark gestiegenen Asylbewerberzahlen in der öffentlichen Wahrnehmung Einfluss auf die Verhältnisse in der Bundesrepublik genommen haben.

Bassermann, Maria-Alexandra

‘Illegalised travellers’ from the Horn of Africa often only become visible after they enter the territory of the European Union. The experience of migrants ‘en-route’ and the fact that before seeking their way to the European Union some have lived for years in refugee camps or neighbouring countries in the Global South, often remains in the dark. This research looks at the journeys of travellers from the Horn of Africa. The Somali respondent referred to this journey as, Tahrib. They described it as becoming mobile and navigating thereby through dangerous pastures, to be able to create a better future.

Bel Adasme, Melisa

Grundsätzlich herrscht in der deutschen Gesellschaft eine defizitäre Vorstellung von Migrantinnen, die sie als passive, hilfsbedürftige Frauen, als „Opfer“, „Unterdrückte“ oder „Traditionsbehaftete“ auffasst. Vor diesem Hintergrund ist ihre Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen entweder undenkbar oder wird als familienzentrierte, kulturelle oder religiöse, aber gesellschaftlich wenig relevante Aktivität wahrgenommen und bleibt unsichtbar. Im Umkehrschluss werden Migrantinnen, die sich engagieren und sichtbar werden, als Ausnahme oder Sonderfall betrachtet.

Bishop, Delphine

Das Thema Flucht und ihre Folgen für die deutsche und europäische Politik ist aus den öffentlichen Diskursen nicht wegzudenken. Dabei hat Bildung einen hohen Stellenwert, da sie als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe gilt. Dabei stellt sich die Frage, wie es einem starren Bildungssystem gelingt, geflüchteten Kindern und Jugendlichen Bildungsteilhabe zu ermöglichen.

Burawzew, Elena

Die Migration hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die zentrale Aufgabe der Politik und Gesellschaft ist nach wie vor die berufliche Integration der Einwanderer. Mit dem Zustrom von Geflüchteten wird sich diese Aufgabe in nächsten Jahren vergrößern. Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage der beruflichen Eingliederung von Migranten, die einen Hochschulabschluss aus dem Heimatland mitgebracht haben.

Dewey, Niklas

Wenn die letzte Zeche 2018 im Ruhrgebiet schließt, sind die Jahre des Steinkohlebergbaus in Deutschland Geschichte. Doch noch immer wird auch hierzulande Steinkohle verstromt. Die Untersuchung des südafrikanischen Kohlesektors bietet die Möglichkeit, die Förderung von Steinkohle in einem Land zu untersuchen, in dem Kohle nicht Geschichte ist, sondern bis in die nahe Zukunft reichen wird und zeigt auf, dass auch Deutschland an dieser Entwicklung beteiligt ist. Südafrika verfügt über reiche Steinkohlelagerstätten, die vor allem in der Provinz Mpumalanga verteilt sind und in geringen Tiefen anstehen (Eberhard 2011: 2f).

Dorn, Katharina

Am 12. April 2016 berichtete die Berliner Zeitung über Schüsse auf einen 42-jährigen Mann. Eine arabische Großfamilie beschuldigte ihn, einem Familienmitglied die Frau ausgespannt zu haben – und reagierte mit Selbstjustiz. Besonders in deutschen Großstädten fällt immer wieder der Begriff der Paralleljustiz. Häufig haben Menschen mit Migrationsinterhintergrund kein Vertrauen in staatliche Institutionen, weil sie in ihrer Heimat von der Regierung unterdrückt wurden. Derartige Probleme sind auf eine gescheiterte Integration der ersten Einwanderergeneration zurückzuführen.

Engelmeier, Lukas

Der erfolgreiche Protest von Refugees und Supportern (wie es im Sprachgebrauch von No Lager Osnabrück heißt) gegen Abschiebungen in Osnabrück zwischen 2014 und 2015 hat einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In dieser Zeit wurden durch wiederholten, organisierten zivilen Widerstand 36 Abschiebungen durch die Körper der Protestierenden blockiert. Politisches Subjekt, Organisator dieses Protests war die antirassistische Initiative No Lager Osnabrück, in der sich Refugees und zumeist deutsche Supporter zusammenfinden und gemeinsam agieren.

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