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Freitag, 12.05.2006
Düstere Aussichten prognostiziert die Studentenpresse in einer Meldung vom 12. Mai 2006, falls Studiengebühren für ausländische Studierende nicht abgeschafft würden: Nach Angaben des Deutschen Studentenwerks studieren zur Zeit rund 250.000 Ausländer, das sind etwa 10 Prozent aller Studenten, in der Bundesrepublik Deutschland. Mehr als die Hälfte der ausländischen Studierenden kommen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Nur 41.000 Studenten kommen aus anderen Industrienationen. Die Einführung von Studiengebühren an deutschen Universitäten würde laut der Studentenorganisation World University Service (WUS) dazu führen, dass eine Ausbildung an deutschen Universitäten für Interessierte aus Schwellen- und Entwicklungsländern kaum noch finanzierbar sein wird. Nach Angaben des Vorsitzenden von WUS sei die Zahl der Studierenden aus Entwicklungsländern bereits rückläufig. Um ein Studium in Deutschland auch weiterhin zu ermöglichen und um die finanzielle Lage für ausländische Studierende aus Drittweltländern nicht noch weiter zu verschlechtern, fordert WUS die Länder auf, von den bundesweit rund 98.000 Studenten aus Entwicklungsländern keine Studiengebühren zu verlangen.
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Samstag, 18.03.2006

Auch in diesem Jahr wurden vom 18. bis 26. März 2006 die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vom Interkulturellen Rat in Deutschland durchgeführt. In dieser Zeit werden Projekte und Aktionen angeboten und die über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informiert. Interessierte können Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen, sich über Aktivitäten informieren und teilnehmen sowie eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen. Die Veranstaltung wird wie jedes Jahr von mehr als 70 Einrichtungen, Organisationen und NGOs, unter anderem auch dem World University Service (WUS), unterstützt.

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Donnerstag, 02.02.2006
Am 02. Februar 2006 hielt Herr Husham M. Salim, WUS-Stipendiat und Doktorand der Germanistik an der Hessischen Philipps-Universität, einen bewegenden Vortrag in der Wiesbadener Stephanus-Kirche, zur aktuellen Situation in seinem Herkunftsland Irak: "Zivilgesellschaft im Irak: Alternative zum Machtmonopol?" Er zeigte in seiner Rede auf, dass tägliche Horrormeldungen uns aus dem Irak erreichen und keine Lösung in Sicht ist. Doch wie sieht die Alternative der Zivilgesellschaft aus? Wie kann sich die irakische Zivilgesellschaft am Aufbau eines demokratischen Iraks beteiligen? Der Vortrag und die anschließende Diskussion fanden im Rahmen der Ausstellung »Frieden braucht Fachleute« des Forums Ziviler Friedensdienst (forumZFD) statt, die im Herbst 2004 begann und durch zwölf Städte der erweiterten Rhein-Main-Region führte. Ziel war es, Praxis und Strategie der Zivilen Konfliktbearbeitung bekannt zu machen.

 

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Freitag, 20.01.2006

"Wissen weitergeben macht Spaß", beantwortet Dr. Egbe die Frage, warum er nach seiner 1999 mit "magna cum laude" bewerteten Promotion die Mühe einer Habilitation auf sich nahm. Er habe außerdem in den Vorlesungen gespürt, dass "man dabei auch Vorurteile und Vorbehalte gegenüber anderen Kulturen und damit Ausländerfeindlichkeit abbauen kann", nennt der inzwischen deutsche Staatsbürger als einen Beweggrund. "Als ich im Herbst 1992 nach Deutschland kam, hatte ich die Bilder der Rostocker Krawalle im Kopf, die im Kameruner Fernsehen stark reflektiert wurden. Da war anfangs immer Angst, auf die Straße zu gehen, aber mein Glaube hat mir sehr geholfen", verrät der tiefgläubige evangelische Christ in den News seiner ehemaligen Hochschule, der Friedrich-Schiller-Universität Jena (>> Artikel). PD.Dr.habil. Daniel Ayuk Mbi Egbe ist nicht nur der erste habilitierte Chemiker aus Kamerun in Deutschland, sondern auch langjähriger und Initiator des Solarnetzwerks ANSOLE.

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Freitag, 18.11.2005

Studierende im Landtag zum Thüringer Bildungskongress 2005; Quelle: WUSMit der "Woche der Nachhaltigkeit“ im November 2005 im Thüringer Landtag hatte das Land seinen Auftakt zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" gestaltet. Der Tühringer Bildungskongress, der vom 14-19. November im Thüringer Landtag durch World University Service (WUS) organisiert und durchgeführt wurde, schloss diese Woche erfolgreich ab. Begleitet wurde die Veranstaltung von einer Ausstellung mit Best-Practice-Projekten zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

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Samstag, 03.09.2005

Am 03. September 2005 engagierten sich World University Service (WUS) und aktive Mitglieder gemeinsam mit ausländischen Studierenden beim Benefiz-Festival "Deine Stimme gegen Armut" anlässlich der Eröffnung der SAP ARENA in Mannheim. Es handelte sich um ein von Rolf Stahlhofen und seinem Mann’em Soul Orchestra organisiertes Benefizkonzert mit Größen der deutschen Musikszene. Neben Peter Maffay, Silbermond, Sasha und vielen anderen waren die "Söhne Mannheims", deren ehemaliger Frontmann Rolf Stahlhofen ist, eines der absoluten Highlights. Eine Spende ging im Rahmen dieses Konzerts an das Projekt des World University Service (WUS) zur Bereitstellung von solarbetriebenen Wasserpumpen in sieben Kommunen in Eritrea.

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Donnerstag, 01.09.2005

Anlässlich des Anti-Kriegs-Tages am 1. September 2005 wurde von World University Service (WUS) im Kulturforum Wiesbaden eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Frieden braucht Entwicklung, Entwicklung braucht Frieden" organisiert und durchgeführt. Bei dieser Veranstaltung wurden die Fragen gestellt, was seit der Verabschiedung der Millenniumsziele durch die Vereinten Nationen im Jahr 2000 in Deutschland von Regierungsseite, aber auch durch nichtstaatliche Akteure getan wurde. Der Antikriegstag wurde als traditioneller Gedenktag und Aktionstag gegen Krieg und Unterdrückung für diese Diskussion genutzt. Die Veranstaltung fand unter der Leitung von Moderator Uli Röhm (ZDF) statt, der die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Heidemarie Wieczorek-Zeul, Herrn Tilman Evers vom Zivilen Friedensdienst, Herrn Dr. Hermle, den Vorsitzenden von VENRO und Herrn Prof. Dr. Lothar Brock von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung als seine Gäste begrüßte.

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Freitag, 24.06.2005
In der Seminarreihe des WUS wurde vom 24. bis 26. Juni 2005 ein Seminar zum Thema Menschenrechte und Entwicklungspolitik in Berlin durchgeführt. Es wurde debattiert, wie sich engagierte junge Menschen wirkungsvoll für die Durchsetzung und Einhaltung der Menschenrechte einsetzen können und untersucht, welche Möglichkeiten es in den Hochschulen gibt, sich zu engagieren. Auf dem Programm des Seminars, das sich an Studierende wendete, standen namhafte Referent/innen, z.B. Mitglied des Bundestages Markus Löning, der Einblicke in die praktische Menschenrechtsarbeit in Deutschland und im Ausland gab. Es wurden Anregungen und Hinweise vermittelt, wie und wo sich der Einzelne schon während des Studiums engagieren könnte, z.B. durch Praktika, Einsteigerprogramme bei internationalen Organisationen und durch ehrenamtliches Engagement.
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Freitag, 24.06.2005
Im Rahmen der Seminarangebote des World University Service (WUS) fand vom 24 bis 26. Juni 2005 das Seminar "Hinaus in die Welt" für Studierende statt, die einen Auslandsaufenthalt oder ein Auslandspraktikum in Afrika, Asien oder Lateinamerika planen. Ziel des Seminars war es aufzuzeigen, welche Informationsmöglichkeiten zur Vorbereitung und Durchführung eines Praktikums bestehen. Auf dem Programm standen interessante Referent/innen verschiedener Organisationen. Zusätzlich wurde ein Überblick darüber geschaffen, welche Möglichkeiten es gibt, Praktika-Aufenthalte durch Stipendien zu finanzieren oder bezahlte Praktika zu machen. Ehemalige WUS-Praktikant/innen die auch am Seminar teilnahmen, boten bei dieser Gelegenheit an, sich und ihre Erfahrungen aktiv in das Seminar einzubringen und die angehenden Praktikant/innen über Praktikumsmöglichkeiten bei WUS-Partnerorganisationen zu informieren.
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Montag, 14.03.2005

Logo: Internationale Wochen gegen Rassismus

Auch in diesem Jahr wurden vom 14. bis 21. März 2005 die "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vom Interkulturellen Rat in Deutschland durchgeführt. In dieser Zeit finden Projekte und Aktionen statt, die über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informieren. Interessierte können Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen, sich über Aktivitäten informieren und teilnehmen sowie eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen. Die Veranstaltung wird wie jedes Jahr von mehr als 70 Einrichtungen, Organisationen und NGOs, unter anderem auch dem World University Service (WUS), unterstützt.

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