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Dienstag, 22.03.2016

Unter den nach Deutschland eingereisten Flüchtlingen befinden sich vermutlich auch fast 400.000 Kinder und Jugendliche. Ihnen allen steht das Recht auf Bildung zu. Daher fordert die Globale Bildungskampagne (GBK) die Bundesregierung in einem Positionspapier auf, deutlich mehr dafür zu unternehmen und schnellerer Zugang zu altersgerechter Bildung in jedem Bundesland (unabhängig vom Aufenthaltsstatus) zu schaffen, eine verlässlichere Datengrundlage zu bewirken und mehr Ressourchen für die Qualifizierung von Pädagog/-innen aufzuwenden.

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Mittwoch, 16.03.2016

Der World University Service (WUS) Deutsches Komitee e.V. will Studierende und Absolventen/innen an deutschen Hochschulen auszeichnen, die sich in ihren Studienabschlussarbeiten - gleich welcher Fachrichtung - mit einem der folgenden Themen auseinandergesetzt haben:

  • Migration,
  • Flucht,
  • Menschenrecht auf Bildung,
  • Globales Lernen,
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Als Studienabschlussarbeiten können Diplom-, Master-, Bachelor- und Staatsexamens-arbeiten eingereicht werden. Die Arbeit soll im Studienjahr 2015 abgeschlossen und bewertet worden sein. Die vollständige Bewerbung bitte nur in elektronischer Form als e-mail - muss bis zum 30. Juni 2016 eingereicht sein an: „preis@wusgermany.de“. Mehr zum Förderpreis finden Sie >>hier<<.

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Montag, 14.03.2016

Nach dem Studium zu Hause einen Job zu finden, ist eine Herausforderung. Das erleben auch viele internationale Absolventen der durch den DAAD geförderten Entwicklungsbezogenen Postgraduiertenstudiengänge (EPOS). Reintegrationskurse sollen den Übergang erleichtern. Hierzu fand am 29.-30. Januar 2016 ein Workshop an der TU Dortmund im Studiengang Spatial Planning for Regions in Growing Economies (SPRING) statt. Während dieses Workshops überprüften die Studierenden den Stand ihrer Rückkehr-Vorbereitung, sichteten und verbesserten ihre Bewerbungsunterlagen und erhielten Informationen über Fördermöglichkeiten bei der Rückkehr. Den Abschluss des Workshops bildete eine Simulation der Rückkehr. In einem Rollenspiel haben die Studierenden die Situation der Rückkehr und der Jobsuche durchgespielt. Der Workshop wurde im Auftrag der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum von World University Service (WUS) durchgeführt.

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Freitag, 04.03.2016

Um die bundesweiten Aktivitäten im Bereich „Flüchtlinge und deutsche Hochschulen“ zu bündeln und sichtbarer zu machen, stellt der World University Service (WUS) eine fortlaufend aktualisierte Linksammlung online bereit. So können sich Geflüchtete und Engagierte in der Flüchtlingsarbeit zentral über die bestehenden Angebote der Hochschulen informieren. Über 1 Million Flüchtlinge sind allein im letzten Jahr... 

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Montag, 29.02.2016

Vom 02. bis 12. April 2015 fand ein Schülerworkshop zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz zum Thema Genozid statt. In Ruanda wurde im Jahr 2014 des 20. Jahrestags des Genozids und in Deutschland im Jahr 2015 des 70. Jahrestags des Holocausts gedacht. Ziel des Workshops war es, durch den bewußten Umgang mit der traumatischen Vergangenheit in der Zukunft Wiederholungen auszuschließen. Es nahmen 10 Schüler/-innen aus Ruanda (Collège Christ Roi, APACE Kabusunzu, Lycée Notre Dame de Citeaux, E. S. Rusumo, TCC Mururu), sechs Schüler/-innen von Partner Schulen in Rheinland-Pfalz (Gymnasium Betzdorf, IGS Ingelheim, Realschule plus Salmtal) und sechs Schüler/-innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin an dem Austausch teil. Der Workshop war eine eine Kooperation des Ministeriums für Inneres, Sport und Infrastruktur von Rheinland-Pfalz, des Eidgenössischen Koordinationsbüros der UNESCO Associated Schools (UPS) und des World University Service (WUS).

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Freitag, 12.02.2016

WUS und internationale Wissenschaftlerin fördern hochmoderne Blutanalyse-Ausstattung in Äthiopien

Die internationale Wissenschaftlerin Frau Dr. Assefash Ghermai konnte für eine äthiopische Forschungseinrichtung eine fast neue medizinische Laborausstattung einwerben. Als langjährige Mitarbeiterin in der österreichischen Niederlassung der Firma Baxter spendete ihr die Abteilung für präklinische Pharmakologie und Toxikologie hochmoderne Blutanalyse-Laborgeräte. Diese labortechnische Ausstattung kommt nun dank ihres Engagements als Blutanalyse-Labor am Black Lion Central Referral Hospital, University College of Health Science Addis Abeba/ Äthiopien, zum Einsatz. Dies ist ein wichtiger Faktor für den Wissenstransfer. Denn Dr. Ghermai weiß aus eigener Erfahrung: „Es gibt dort wirklich sehr gute Ärzte, Biologen, Pathologen und diverse medizinische Labortechniker, die ihr Bestes geben, aber es mangelt einfach an allem: an guten Geräten, Materialien, Reagenzien, Computern für die Weiterbildung oder Information der Mitarbeiter“ berichtet sie. Somit kommt die Spende...

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Montag, 01.02.2016

Dr. Moustafa Selim bietet für Flüchtlinge in Geisenheim den Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ gemeinsam mit Pfarrerin Ulla Schneider an (s. Wiesbadener Kurier 29.01.2016). Der WUS-Aktive kam vor elf Jahren aus Ägypten zum Studium nach Deutschland. Ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung ermöglichte ihm, einen Masterstudiengang in Gießen zu absolvieren. Seine Doktorarbeit hat er über eine umweltfreundliche Bekämpfung des falschen Mehltaus bei Reben geschrieben. Der Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde kam über Professorin Beate Berkelmann-Löhnertz zustande, die wie er im Institut für Phytomedizin arbeitet.

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Montag, 01.02.2016

Wissenschaft braucht Freiheit! Aufgrund zunehmender Repression von Akademikerinnen und Akademikern und eingeschränkter Meinungsfreiheit,  weist World University Service (WUS) auf die Kampagne türkischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler "Akademiker für den Frieden" hin (Original-Seite, türk.). WUS erklärt sich zudem solidarisch mit der Petition "Keine Repression für die Akademiker des Friedensaufrufes in der Türkei"! Diese Unterstützungskampagne für "Akademiker für den Frieden" wurde von Frau Prof. Dr. Huth-Hildebrandt (University of Applied Sciences, Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Gazi Çağlar (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Göttingen) ins Leben gerufen.

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Mittwoch, 13.01.2016

Der WUS-Newsletter 2016 ist endlich online! Darin berichtet World University Service (WUS) z.B. über die Feierlichkeiten zu „25 Jahre Deutsche Einheit“ im Jahr 2015 in Frankfurt am Main berichtet, die auch für WUS ein willkommener Anlass waren, über den Beitrag des WUS zu reflektieren. Neben einigen Berichten aus der Arbeit des WUS in den zurückliegenden Monaten, informiert der Newsletter über die Auslobung des „WUS Förderpreis 2016“. Zudem zeigt WUS seine lange Tradition und Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit auf. In Schreiben an Hochschulen und Landesregierungen hat der WUS Vorschläge und Ideen unterbreitet, wie ankommenden Flüchtlingen, speziell Studierenden, Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die in Folge der Kriegswirren fliehen mussten, möglichst rasch einen Hochschulzugang ermöglicht werden kann.

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Donnerstag, 31.12.2015