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Montag, 08.08.2016

Anfang Juli 2016 hat der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) eine historische Resolution beschlossen: Darin werden Staaten dringend aufgefordert, private Bildungsträger zu regulieren und stärker in die staatliche Bildung zu investieren. So sollen negative Auswirkungen der Kommerzialisierung von Bildung gemindert werden.

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Mittwoch, 27.07.2016

(Wiesbaden, 22.07.2016) "Wie beim Militärputsch 1980, werden nun auf Veranlassung von Präsident Erdogan systematisch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende in der Türkei verfolgt, entlassen und vor Gericht angeklagt. Offenbar hat Staatspräsident Erdogan solch eine Angst vor der Freiheit von Lehre und Forschung, dass er diese abschaffen möchte“, so Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS) zu den Entwicklungen der letzten Tage in der Türkei.

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Samstag, 23.07.2016

Ausländische Studierende sammeln Unterschriften für Petition Menschenrechte vor Profit

Im Rahmen der STUBE Hessen Sommerakademie "Steuerflucht, Umweltverschmutzung, unfaire Arbeitsbedingungen - Global Player und Ihre Unternehmensverantwortung" sammelten ausländische Studierende am 23.07.2016 Unterschriften für Online-Petition Menschenrechte vor Profit. In nur 90 Minuten haben sie 58 Unterschriften gesammelt.

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Samstag, 25.06.2016

Prof. Halgamuge ist WUS-Mitglied und war bereits während seiner Studienzeit in Darmstadt sehr aktiv als Initiator der WUS-Youth Action. Für seinen Beitrag im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien erhält der WUS-Aktive ein Forschungsstipendium an der University of Colombo School of Computing (UCSC) in Colombo/Sri-Lanka. In diesem Rahmen hält Professor Halgamuge am 05. Juli 2016 eine Gedenkrede für den Namensgeber des Stipendiums, Professor V. K Samaranayake.

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Freitag, 24.06.2016

Der WUS-Aktive Dr. Moustafa Selim vermittelt im Rheingau zwischen den Kulturen: In Vorträgen setzt er sich für mehr Miteinander und gegen Vorurteile in der deutschen Gesellschaft ein (s. Wiesbadener Kurier, 30.06.2016 und Rheingau Echo, 14.06.2016) und bietet für Flüchtlinge in Geisenheim den Kurs „Interkulturelle Kompetenz“ gemeinsam mit Pfarrerin Ulla Schneider an (s. Wiesbadener Kurier 29.01.2016). Dr. Selim kam vor elf Jahren aus Ägypten zum Studium nach Deutschland. Ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstütze ihn bei seinem Masterstudiengang in Gießen. Seine Dissertation verfasste er ebenfalls zu einem rheingau-nahen Thema: über die umweltfreundliche Bekämpfung des falschen Mehltaus bei Reben.

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Freitag, 17.06.2016

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni 2016 ruft der World University Service (WUS) dazu auf, das Menschenrecht auf Bildung auch für Menschen auf der Flucht stärker in den Fokus der breiten Öffentlichkeit und des politischen Diskurses zu rücken. Über 1 Millionen Flüchtlinge sind allein im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen und derzeit sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Dies ist die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Um den flüchtenden Menschen trotz der schwierigen Umstände während der Flucht den Zugang zum Menschenrecht zu Bildung zu ermöglichen, bedarf es verstärkter Aufmerksamkeit und politischer Willenskraft.

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Mittwoch, 15.06.2016

Unter dem Titel "Education without borders" fand vom 10. bis 12. Juni 2016 in Wiesbaden das erste STUBE Hessen-Seminar mit Geflüchteten und Studierenden aus Afrika, Asien, Lateinamerika statt. 30 Teilnehmende aus 16 Nationen diskutierten mit Referent/innen aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über das Menschenrecht auf Bildung und Bildungsgerechtigkeit für Migrant/innen.

„Bildung – besonders für Flüchtlinge – ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Durch dieses Seminar habe ich Lösungen [für die Realisierung des Menschenrechts auf Bildung] kennengelernt und möchte diese verbreiten. Wir alle sollten uns bemühen, unsere Mitmenschen nicht aufgrund von Stereotypen zu verurteilen.“ Dieses Feedback einer Teilnehmerin spiegelt das Ziel des  Wochenendseminars wieder: nämlich dass sich Studierende und Geflüchtete weltweit für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen.

Programm

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Mittwoch, 08.06.2016

Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein hat bei seinem Besuch in Hanoi am 31. Mai 2016 ein erfolgreiches Gespräch mit dem neuen Premierminister von Vietnam, Nguyen Xuan Phuc, geführt. Die im September 2008 eröffnete Vietnamese-German-University (VGU), an deren Gründung das Land Hessen maßgeblich beteiligt war, ist die erste staatliche vietnamesische Universität mit einem internationalen Partner, die Autonomie genießt. Der World University Service (WUS) ist seitens des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) und des Ministeriums für Erziehung und Ausbildung (MOET) der SR Vietnam mit der Unterstützung beim Aufbau der VGU beauftragt.

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Freitag, 03.06.2016

Mit großem Engagement lief das internationale Team der "ungedopten Nachteulen" in Erfurt auch dieses Jahr, am 28. Mai 2016 für Toleranz und Integration im Rahmen der Veranstaltung "Erfurt rennt!". Einen Preis haben die Nachteulen verdient gewonnen: für das originellste Team. Die Läuferinnen und Läufer wollen mit dem Lauf ein Zeichen gegen Rassismus und gegen Engstirnigkeit setzen und World University Service (WUS) feuerte die Eulen aus der Ferne kräftig an! Das Team hat Platz 46 von 98 Teams erobert. Im Team der "ungedopten Nachteulen" lief erstmals auch ein Journalist, Martin Moll, von der Thüringer Allgemeine ausdauernd mit. Die Nachteulen hatten ihn eingeladen, mit zu laufen und siehe da - er ist ist nicht nur gelaufen, sondern hat auch einen bewegten Artikel über den Lauf geschrieben (Thüringer Allgemeine, 30. Mai 2016). Leider zeigen die Fotos des Artikels nicht das Nachteulen-Team, deswegen noch ein paar Fotos mit dem Team weiter unten.

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Donnerstag, 02.06.2016

WUS gratuliert: Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvHS) hat am 01. Juni 2016 die Gewinnerhochschulen und -forschungseinrichtungen für die erste Runde der Philipp Schwartz-Initiative veröffentlicht. World University Service (WUS) war Mitglied des achtköpfigen Auswahlausschusses und konnte die langjährigen Erfahrungen zum Thema einbringen. Die ausgewählten Institutionen können nun mit Hilfe der Initiative gefährdete ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei sich aufnehmen.

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