Published Date: 
07.06.2019

(Juni 2019) Am 22. und 23. Mai 2019 fand in Heidelberg die International Conference on Climate Action (ICCA) statt. Die Konferenz hatte rund 1.000 Teilnehmer/-innen aus 100 Ländern. Verantwortliche aller Regierungsebenen und internationale Klimaschutzexpert/-innen diskutierten über Klimaschutz und Klimaanpassung und tauschten Erfahrungen zu Klimaschutzprojekten aus. Unter den Anwesenden herrschte Einigkeit darüber, dass ambitionierter Klimaschutz, die Einhaltung des Pariser Abkommens und die Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 machbar sind. Besonderes Potenzial dazu sahen sie in nachhaltigeren und klimagerechteren Städten. Grundlegende gesetzliche und ordnungspolitische Rahmenbedingungen des Klimaschutzes werden sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler Ebene geschaffen. Um die Voraussetzungen für Städte und Gemeinden als Nachhaltigkeitsakteure zu verbessern, fordern die Konferenzteilnehmer/-innen darum eine bessere Abstimmung aller Regierungsebenen sowie eine Verbesserung der gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen durch die Nationalregierungen. Wesentliches Ergebnis der Klimakonferenz war darüber hinaus die Annahme einer Partnerschaftserklärung zum gemeinsamen Klimaschutz von Staaten, Städten, Kommunen, Bundesstaaten, Regionen und Netzwerken. Eine Zusammenfassung der Konferenzergebnisse wird als „Heidelberg Outcome“ in Kürze hier veröffentlicht.

Info: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Stresemannstraße 128-130, Tel. 030 183050, zentrale[at]bmu.de-mail.de, www.icca2019.org/de/, www.bmu.de/