Published Date: 
15.04.2019

Vom 21. bis 22. Mai 2019 finden in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin die Entwicklungspolitischen Diskussionstage 2019 statt. Veranstalter sind das Seminar für Ländliche Entwicklung der Humboldt-Universität zu Berlin (SLE) und die Heinrich-Böll-Stiftung. Im Rahmen der Diskussionstage finden drei verschiedene Themenblöcke statt. Die erste Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema „Im Norden verschwendet, im Süden verwendet – Gefahren und Chancen des Exports von Elektroschrott“ und klärt über die risikoreichen Verfahren mit kaputten und entsorgten Smartphones auf. Diese werden meist als illegale Waren in Länder des Globalen Südens verschifft. Der zweite Veranstaltungsteil trägt den Titel „Power to the Private Sector – Die Rolle von Public-Private-Partnerships im afrikanischen Energiesektor“und thematisiert Möglichkeiten für eine klimaverträgliche und sozial inklusive Energieinfrastruktur in Subsahara-Afrika. Die Diskussionstage enden schließlich mit der Podiumsdiskussion „Kleinbäuerliche Landwirtschaft: von den Feldern des globalen Südens bis in unsere Supermärkte?“. Diese geht genauer auf die Nachteile der Wertschöpfungsketten zwischen kleinbäuerlichen Betrieben und großen Abnehmerkonzernen ein und stellt Alternativvorschläge und -ansätze zur Diskussion.

Info: Heinrich-Böll-Stiftung e. V., Schumannstr. 8, 10117 Berlin, Tel. 0302 85340, info[at]boell.de, www.sle-berlin.de/index.php/epdt-2019, www.boell.de