Published Date: 
17.06.2021

(Juni 2021) Hessen engagiert sich bei der Digitalisierung von kolonialem Sammlungsgut im Rahmen der sogenannten „3-Wege-Strategie“. Neben 23 weiteren bundesdeutschen Einrichtungen nehmen das Landesmuseum Wiesbaden und die Philipps-Universität Marburg an der im März 2021 gestarteten Pilotphase teil. Länder, Bund und kommunale Spitzenverbände haben im Oktober 2020 die Strategie verabschiedet, um Objekte aus kolonialen Kontexten in deutschen Museen zu erfassen und digital zugänglich zu machen. Vorgesehen sind ein zentraler Zugang zu bereits erfasstem Sammlungsgut, die digitale Grunderfassung von kolonialen Beständen sowie die Erarbeitung von Standards für Kooperationen und die langfristige digitale Verfügbarmachung. „Mit dem Landesmuseum Wiesbaden und der Philipps-Universität Marburg öffnen zwei historisch gewachsene Institutionen ihre vielschichtigen Sammlungen und lassen ihre Erfahrungen in die Strategie einfließen“, kündigte die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn in einer Pressemitteilung am 29. März 2021 an. „Von dieser Zusammenarbeit profitieren sowohl das Bundespilotprojekt als auch die Digitalisierungsstrategie des Landes Hessen“, erläutert die Ministerin.

Info: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Presseabteilung, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, Ansprechpartner: Volker Schmidt, Tel. 0611 3216-1012, pressestelle[at]hmwk.hessen.de, https://wissenschaft.hessen.de