Published Date: 
04.12.2019

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat am 23. Oktober 2019 gemeinsam mit dem World University Service (WUS) ein Vernetzungstreffen für alle Geförderten und Unterstützer/-innen des Hessen- Fonds ausgerichtet. Auf Einladung der Wissenschaftsministerin Angela Dorn kamen mehr als 100 geflüchtete Studierende und Wissenschaftler/-innen zusammen, um sich untereinander und mit Vertreter/-innen der hessischen Hochschulen auszutauschen. Der Hessen- Fonds fördert mittels Stipendien hochbegabte und leistungsstarke Geflüchtete bei der Fortführung ihrer wissenschaftlichen Karriere an einer staatlichen Hochschule in Hessen. Studierende erhalten 300 Euro und Promovierende 1.150 Euro pro Monat. Wissenschaftler/-innen erhalten Forschungsstipendien in Höhe von 2.000 Euro monatlich, damit sie ihre Studien und Forschungen weiterführen und Kooperationen mit den hessischen Hochschulen aufbauen können. Für Ministerin Dorn erwächst die Verpflichtung zur Hilfe aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Es sei selbstverständlich, dass Hessen die geflüchteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstütze, sagte die Ministerin anlässlich des Empfangs. Sie dankte den Hochschulen, die mit ihrer Willkommenskultur und ihren Angeboten einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Förderung leisteten. Bisher hat das Land Hessen 206 Personen unterstützt. Deren Studienfächer reichen von Architektur, Informatik und Sozialer Arbeit bis hin zu Zahnmedizin. Die nächste Ausschreibungsrunde beginnt im April 2020.

Info: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Pressestelle, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, Ansprechpartner: Volker Schmidt, Tel. 0611 3232-30, pressestelle[at]hmwk.hessen.de, www.wissenschaft.hessen.de