Published Date: 
11.05.2020

(Mai 2020) Die Universität Kassel hat ein neues Projekt ins Leben gerufen, das drei Jahre lang Veranstaltungen zum Thema pflanzliche Vielfalt konzipiert und anbietet. Ziel des Projektes ist es, das Wissen über Pflanzen mit sozialer und politischer Verantwortung zu verbinden und modellhafte Impulse für die Nachhaltigkeitsbildung zu geben. Mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt informieren bundesweit stattfindende Veranstaltungen über die Bedeutung von Pflanzen als politische und wirtschaftliche Objekte. Sie adressieren Wild- und Kulturpflanzen gleichermaßen. Der thematische Fokus liegt auf Nachhaltigkeit, Naturschutz, Vielfalt und bei Kulturpflanzen auf den Auswirkungen von Handel, Konsum und den Arbeitsbedingungen im Globalen Süden. Das dabei verwendete Konzept der „politischen Pflanze“ umfasst die Bedeutung von Pflanzen als Gegenstand wirtschaftlicher Regulierungen, politischer Überlegungen oder gesetzlicher Maßnahmen. Die Projektleiter*innen Prof. Dr. Andreas Eis und Marina Hethke arbeiten mit Naturschutzakademien und Botanischen Gärten zusammen, um Veranstaltungsformen wie Arbeitskreise, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen zu organisieren, mit denen vor allem junge Menschen und pädagogisches Personal angesprochen werden sollen.

Info: Universität Kassel, Tropengewächshaus, Steinstraße, 37213 Witzenhausen, Ansprechpartnerin: Eva Maria Kohlmann, Tel. 05542 98-1244, die-politische-pflanze[at]uni-kassel.de, www.tropengewaechshaus.de.