Published Date: 
14.12.2018

45 Vertreter/-innen aus den fünf norddeutschen Bundesländern trafen sich zur Arbeitskonferenz „SDGs in die Landeshaushalte“ am 27. November 2018 im Schweriner Finanzministerium. Eingeladen hatten die norddeutschen Eine-Welt-Landesnetzwerke in Kooperation mit Engagement Global/Außenstelle Hamburg. Ziel der Arbeitskonferenz war es, eine Gesprächsplattform zwischen Landespolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu bieten und auszuloten, wie die UN-Agenda 2030 und Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) in den Landeshaushalten verankert werden können. Jens Martens vom Global Policy Forum erläuterte Interventionsmöglichkeiten innerhalb der Haushaltszyklen, mit denen Themen und Inhalte der SDGs verankert werden können. Er nannte drei Herausforderungen bei der Aufstellung von öffentlichen Haushalten in Deutschland: Transparenzdefizit, Partizipationsdefizit und Kapazitätsdefizit. Letzteres sieht er vor allem bei der Zivilgesellschaft. Andere Länder wie Kanada seien da schon viel weiter. Dass und wie es gehen kann, zeigte ein Input aus Bremen. Bei der Aufstellung des neuen e-Haushaltes sollen dort die SDGs und die 169 Unterziele den Haushaltstiteln zugeordnet werden. Unterstützt und getragen wird dieses Vorgehen von der Senatskanzlei und der Finanzsenatorin. Die wichtigste Botschaft aus Bremen war: Verbündete suchen, anfangen, miteinander reden.

Info: Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern, Erich-Schlesinger Straße 62, 18059 Rostock, Tel. 0381/36 767 46-1, Ansprechpartnerin: Andrea Krönert, info@eine-welt-mv.de, www.eine-welt.mv.de