Published Date: 
22.01.2019

FIAN Deutschland bietet vom 22. bis 24. Februar 2019 die Fortbildung „Klimawandel, Energiepolitik und das Menschenrecht auf Nahrung. Fortbildung für Multiplikator/-innen“ in Duisburg an. Der Klimawandel bedroht das Leben vieler Menschen und die Ökosysteme der Erde. Ernteausfälle aufgrund von Dürren oder Unwettern nehmen zu. Die Völkergemeinschaft hat Klimaschutz des­wegen in die globalen Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung aufgenommen. Erstmals rufen die Staaten im Pariser Abkommen dazu auf, bei Klimaschutzmaßnahmen Menschenrechte zu berücksichtigen. Die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energien ist zur Erreichung der Ziele des Abkommens alternativlos. Doch die Tücken liegen im Detail. Viele erneuerbaren Energien sind weder klimaneutral noch werden sie in Übereinstimmung mit den Menschenrechten gewonnen. Dies gilt vor allem für Klimaschutzmaßnahmen in Ländern des Globalen Südens, die oft mit Geldern von Entwicklungsbanken aus dem Globalen Norden finanziert werden. Was sind die Ursachen für diese widersprüchlichen Zusammenhänge zwischen Klimaschutz, Energiepolitik und Menschenrechten? Wie können Menschenrechtsverletzungen im Klimaschutz vorgebeugt und verhindert werden? Beispielhaft am Menschenrecht auf Nahrung werden diese Fragen im Seminarverlauf erörtert und aus menschenrechtlicher Perspektive diskutiert. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Info: FIAN Deutschland e. V., Gottesweg 104, 50939 Köln, Ansprechpartnerin Gertrud Falk, Tel. 0221 474491-15, g.falk@fian.de, www.fian.de, www.fian.de/mitmachen/termine/detailansicht/2019-02-22-multiplikator-innen-seminar-klimawandel-energiepolitik-und-das-menschenrecht-auf-nahrung