Published Date: 
12.05.2021

(Mai 2021) Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz hat die erste Ausgabe ihrer Working Paper-Reihe „Peace Perspectives“ zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie veröffentlicht. Die Ausgabe versammelt internationale Perspektiven aus der Friedensakademie und dem Shared Society Netzwerk zu gesellschaftlicher Polarisierung und sozialem Zusammenhalt in Zeiten der Pandemie. Insbesondere marginalisierte Bevölkerungsgruppen und ökonomisch benachteiligte Länder tragen die Hauptlast der Pandemie. Dadurch verstärken sich bereits bestehende Ungleichheiten und die gesellschaftliche Spaltung nimmt zu. Auch sozioökonomische und politische Auswirkungen, vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern, sind Ergebnisse der Pandemie-Maßnahmen. Gleichzeitig zeigt die Krise die große Bedeutung von sozialem Zusammenhalt und eröffnet neue Transformationspotentiale. Die erste Ausgabe von „Peace Perspectives“ nimmt diese Beobachtungen als Ausgangspunkt, um die Konsequenzen der Covid-19-Pandemie aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung und in verschiedenen Ländern, u. a. Kenia, Peru, Brasilien, Jemen, Syrien und Somalia, zu untersuchen.

Info: Friedensakademie Rheinland-Pfalz – Akademie für Krisenprävention und zivile Konfliktbearbeitung, Universität Koblenz-Landau, Kaufhausgasse 9, 76829 Landau, Ansprechpartner: Charlotte Dany, Tel. 06341 280 38552, dany[at]uni-landau.de, www.uni-koblenz-landau.de/de/friedensakademie/meldungen/neue-veroeffentlichung-peace-and- the-pandemic