Die Universität Hamburg veranstaltet zusammen mit der Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e. V. (SID – Society for International Development) die Ringvorlesung „Armut verstehen und überwinden. Warum der globale Kampf gegen den Hunger so oft verloren wird“.  Extreme Armut und Hunger bis 2030 zu besiegen, gehört zu den Hauptzielen der Nachhaltigkeitsagenda (SDG) der Vereinten Nationen. Dennoch wird dieses Ziel vermutlich nicht erreicht werden. In den insgesamt zehn Vorlesungsterminen wird der Frage nachgegangen, wo die strukturellen Ursachen für die anhaltende Armut liegen. An den verschiedenen Terminen wird beleuchtet, was ländliche Armut bedeutet, welche Rolle private Investitionen spielen und wie Statistiken das Verständnis von extremer Armut verzerren können. Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltungsreihe potentiellen Lösungsansätzen. So wird es Vorträge zu sozialen Sicherungssystemen, der Ansprache von Menschen in extremer Armut und der Rolle des Staates geben. Darüber hinaus soll auch die Bedeutung des Klimawandels für die Armutsminderung thematisiert werden. Die Veranstaltung führt die 2019 gehaltene Ringvorlesung „Handel(n) gegen den Hunger“ (auf Lecture2Go verfügbar)  von 2018 weiter. Die Vorlesungen finden im Zeitraum zwischen dem 14. Oktober 2019 und dem 13. Januar 2020 statt.

Info: SID Hamburg (Society for International Development – Gesellschaft für internationale Entwicklung Hamburg e. V.), Tel. 040 74397253, sid[at]sid-hamburg.de, http://sid-hamburg.de/ringvorlesung2019