Published Date: 
28.11.2018

Projektbeitrag: GEW 2011

Dass Tanzania über reichhaltige Bodenschätze und eine Vielfalt von Rohstoffen verfügt istunbestritten. Nicht zuletzt finanzkräftige Investoren aus dem Ausland haben die sprichwörtliche "Goldgrube" für sich und ihre Anleger entdeckt. Gold, Uran, Edelsteine – all diese natürlichen Ressourcen werden im kleinen und im großen Stil exploriert oder bereits gefördert. Dabei spielt der Staat eine wichtige Rolle, wenn es um nationale    Entwicklungsstrategien und Konzessionsverteilungen geht. In seiner Verantwortung liegt aber  nicht nur die Förderung von oftmals ausländischen Investoren und dem eigenen Wirtschaftswachstum; der Schutz von Mensch und Natur gehört ebenso dazu. Und nicht immer vertragen sich die Großprojekte mit der lokalen Bevölkerung oder lassen sich  an Umweltstandards messen. Das hat gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung. Wie reich also ist Tanzania  wirklich? Wer sind die Profiteure und die Leidtragenden  des Rohstoffbooms? Welche  Rolle spielt die EU und die deutsche Rohstoffpolitik dabei? Wie kann eine   nachhaltige, also  wirtschaftlich, sozial und ökologisch verträgliche Rohstoffpolitik in Zukunft aussehen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam auf dem Studientag    nachgehen   und zusammen mit verschiedenen ReferentInnen soziale und gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit Rohstoffabbau in Tansania erörtern.

Tagungsort:
Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V.
Freienwalder Allee 8-10, 16356 Werneuchen/Werftpfuhl,
Tel. 033398/8999-11
www.kurt-loewenstein.de
www.tanzania-network.de