Published Date: 
23.11.2018

Projektbeitrag: GEW 2005

Anti-Bias strebt nach der Bekämpfung von Diskriminierung und Vorurteilen. Die Organisation zielt auf die intensive und erlebte Untersuchung von Macht und Diskriminierung sowie die Beseitigung von repressiven und diskriminierenden Kommunikations- und Interaktionsformen ab.

Unsere Website bietet:

  • Eine Präsentation der Anti-Bias-Werkstatt
  • Detaillierte Informationen und Literatur zum Ansatz von Anti-Bias
  • Unsere Veranstaltungen zu theoretischer und praktischer Anti-Diskriminierungsarbeit
  • Ausgewählte Links von Organisationen, die sich mit Antidiskriminierungsarbeit befassen

Die Anti-Bias Werkstatt ist eine Vereinigung, die als Oldenburger Gruppe gestartet hat, einem anderen Verband, der sich für Antidiskriminierungsarbeit einsetzt. Mit unserem Projekt begannen wir nach einem Antidiskriminierung-Trainingsprogramm der Oldenburger Universität, das 2002 von zwei Seminarleiterinnen aus Südafrika gehalten wurde.

Einerseits finden sich unsere theoretischen und praktischen Grundprinzipien in der relevanten Literatur zu Antidiskriminierung. Andererseits beinhaltet unsere Arbeit Theorien, Modelle und Methoden aus unserem akademischen Kontext und dem unserer Arbeit, sowie Kulturtheorien (Rudolf Leiprecht, Stuart Hall), Antidiskriminierungs-Trainingsprogramme (Anita Kalpaka) und Methoden aus der Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit.

Anti-Bias soll keinen in sich abgeschlossenen Ansatz mit spezifischen Antidiskriminierungsmethoden darstellen. Wir sehen ihn eher als einen Lebensstil und einen sich stetig weiterentwickelnden persönlichen Prozess. Darüber hinaus sehen wir den Anti-Bias Ansatz als ein offenes Konzept an (wie das LINUX Computersystem). In diesem Zusammenhang ist es möglich, Methoden anderer Konzepte und Ansätze zu verwenden und dadurch den Anti-Bias Ansatz permanent weiterzuentwickeln.

Dienstleistungen: Weiterbildung

Themen: Diskriminierung

Organisationstyp: Nichtregierungsorganisation