Published Date: 
09.09.2021

(September 2021) Die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) hat den Konferenzbericht zu den Potsdamer Frühjahrsgesprächen von Mai 2021 veröffentlicht. Er trägt den Titel „Digitalisierung für friedliche Entwicklung. Chancen durch regionale Kooperation in und mit Afrika“. Aus dem vierseitigen Dokument geht hervor, dass die Digitalisierung in den afrikanischen Ländern mit hoher Geschwindigkeit verläuft und die Einsatzbereiche extrem vielfältig sind. Sie reichen vom Aufbau einer regionalen Infrastruktur als Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und E-Commerce bis hin zu E-Learning und E-Government. Die diesjährigen Potsdamer Friedensgespräche und mit ihnen der Bericht lenken den Blick auf die bisher weniger beachteten Bereiche der friedens- und sicherheitspolitischen Aspekte der Digitalisierung in Afrika. Behandelt werden der Umgang mit Hassparolen im Internet, die Ausbreitung von Gewalt im Zusammenhang mit Online-Medien sowie die Regulierung von Kommunikation im Internet ohne gleichzeitige Einschränkung der Meinungsfreiheit. Weiterhin werden Macht und Verantwortung von Technologieunternehmen im Kontext des wachsenden Einflusses europäischer Big Tech-Unternehmen thematisiert. Schließlich geht es auch um die Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten, die die Digitalisierung Afrikas Jugend, vor allem jungen Frauen und Mädchen, bietet. Der Konferenzbericht sowie Highlightvideos der Potsdamer Frühjahrsgespräche vom 10. bis zum 12. Mai 2021 stehen auf der Website der Stiftung Entwicklung und Frieden unter www.sef-bonn.org/veranstaltungen/potsdamer-fruehjahrsgespraeche/2021/ zur Verfügung.

Info: Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:), Dechenstraße 2, 53115 Bonn, Tel. 0228 959250, sef[at]sef-bonn.org , www.sef.bonn.org