Published Date: 
19.05.2021

(Mai 2021) Die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung für Bildungssysteme weltweit. Wie kann die Pandemie-bedingte Bildungslücke in den Entwicklungs- und Schwellenländern geschlossen werden? Welche neuen Methoden können eingesetzt werden und wie kann Bildung weltweit nachhaltig gestaltet werden? Diese und weitere Fragen wurden am 30. März 2021 im Forum Entwicklung, einer Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Frankfurter Rundschau (FR) und hr-iNFO, diskutiert. Bis zu 1.7 Milliarden Kinder waren bisher weltweit von Schulschließungen betroffen. Während Entwicklungsländer versuchen, ihre erreichten Erfolge im Zugang zur Schulbildung für Kinder aufrechtzuerhalten, entstehen neue Unterrichtsmethoden, die das Lehren und Lernen nachhaltig verändern. Die Möglichkeiten der Digitalisierung helfen dabei, den Schulbetrieb in gewissem Maße weiterführen zu können. In einigen Ländern wie z. B. im Libanon seien digitale Lehrmethoden aus ortsbedingter Notwendigkeit bereits bekannt gewesen, so Michael Holländer, Bildungsexperte der GIZ. Am Gespräch waren weiter Peter-Matthias Gaede, UNICEF Deutschland, Professorin Annette Scheunpflug, Universität Bamberg, Dr. Melanie Stilz , Expertin für Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit, beteiligt. Die Moderation übernahm FR-Redakteur Tobias Schwab. Die Veranstaltung steht als Live-Stream zur Verfügung.

Info: Frankfurter Rundschau GmbH, Frankenallee 71–81, 60327 Frankfurt am Main, Ansprechpartner: Tobias Schwab, Tel. 069 2199-1, tobias.schwab[at]fr.de, https://www.fr.de/wirtschaft/forum- entwicklung-pandemie-bildung-livestream-90256359.html