Published Date: 
23.06.2021

(Juni 2021) Im April 2021 stellten rund 30 Organisationen der digitalen Zivilgesellschaft für die Bundestagswahl 2021 vier Forderungen für eine digital souveräne Gesellschaft an die Politik. Das Jahr 2020 habe gezeigt, dass Politik und öffentliche Verwaltung mit ihrer eigenen digitalen Transformation überfordert seien und in der Digitalpolitik Schwerpunkte setzten, die nicht den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprächen. Von einer digital souveränen Gesellschaft sei man weit entfernt. Deshalb habe sich unter digitalezivilgesellschaft.org ein breites Spektrum an Organisationen zusammengefunden, um mit ihrer Expertise zu unterstützen. Mit den vier Forderungen „Digitale Souveränität“, „Beteiligung und Transparenz“, „Öffentliches Geld, öffentliches Gut“ und „Nachhaltige Digitalisierung“ zeigt das Netzwerk auf, wie Digitalisierung für eine digital souveräne Gesellschaft gelingen kann, und fordert die Parteien im Hinblick auf die Bundestagswahl auf, Digitalisierung für das Gemeinwohl zur zentralen Prämisse zu machen. Beim Launch-Event im Mai 2021 diskutieren Julia Reda (ehem. Mitglied des EU-Parlaments), Henning Tillmann (Softwareentwickler und Co-Vorstand von D64) und Julia Kloiber (Co-Gründerin Superrr Lab) die vier Forderungen. Weitere Informationen zu den Forderungen und den unterzeichnenden Organisationen finden Sie auf der Website.

Info: Superrr Lab SL gGmbH, Oranienstraße 58a, 10969 Berlin, Ansprechpartnerinnen: Julia Kloiber, Elisa Lindinger, https://digitalezivilgesellschaft.org