Published Date: 
06.09.2018

Das Virtuelle Migrationsmuseum veranschaulicht das Thema Migration in 3D. Die Besucher/-innen bewegen sich durch eine fiktive Stadtlandschaft, in der sie Gebäude mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten betreten und erkunden können. Beispielsweise kann im Schulgebäude mehr über Migration und Bildung erfahren werden, im Bahnhof steht der Weg von einem Ort zum anderem im Mittelpunkt und in der Fabrik dreht sich alles um den Faktor Arbeit. Das virtuelle Museum wurde vom Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland (DOMiD) entwickelt. Dieses verfügt über eine Sammlung von über 150.000 Zeugnissen zum Thema Migration. Für das virtuelle Museum wurden über 1000 Objekte digitalisiert. Die Besucher/-innen können durch die Zeit reisen, indem sie zwischen drei Epochen wechseln. Die erste Zeitebene umfasst die Jahre 1945 bis 1973, also von der Nachkriegszeit bis zum Ende der offiziellen Anwerbung von Arbeitsmigrant/-innen. Die zweite Zeitebene gibt einen Einblick in die Zeit von 1973 bis zum Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 und die dritte Zeitebene erstreckt sich von 1989 bis heute.

Info: DOMiD – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e. V., Venloer Straße 419, 50825 Köln, Tel. 0221 8002830, info@domid.org, https://virtuelles-migrationsmuseum.org/