Polyp

Eine Comic-Geschichte ohne Worte – so erzählt Polyp, ausgehend vom Anschlag vom 11. September, mit kritischem Blick in seinem Graphic-Novel die Geschichte der Zivilisation. Bis zum Gelangen in die Gegenwart werden Bilder der großen historischen Geschehnisse präsentiert. Durch eine differenzierte Darstellung mit Verzicht auf Sprache, regt der Autor zu einem neuen Blick auf politische, soziale und ökologische Ereignisse der Menschheit an.

Ann-Helen Meyer von Bremen und Gunnar Rundgren

„In Zukunft werden wir wissen, welcher Zusammenhang zwischen dem Inhalt unseres Kühlschranks, der Landschaft, der Natur, der Landwirtschaft und der Nahrung, die wir essen, besteht. Wir ernähren uns abwechslungsreich. Wir tun das in unseren Kochtopf, was in unserer Region produziert wurde, und stärken so den ländlichen Raum.“ Die Journalisten Ann-Helen Meyer von Bremen und Gunnar Rundgren sind zu den Brennpunkten der Lebensmittelproduktion gereist. An die Rohstoffbörse in Chicago, zu Hightech-Betrieben in Holland, Maisbauern in den USA, Rinderzüchtern in Brasilien und Kleinbauern in Afrika.

Mike Hulme

Sieben Monate vor dem sogenannten Climategate-Skandal und acht Monate vor den gescheiterten Klimaverhandlungen in Kopenhagen wurde „Streitfall Klimawandel“ erstmals im April 2009 in englischer Sprache unter dem Titel „Why we Disagree about Climate Change: Understanding Controversy, Inaction and Opportunity“ veröffentlicht. Auch heute noch ist der Klimawandel ein hitzig diskutiertes Thema, zu dem es, wie es scheint, keine einfache und erfolgreiche Lösung gibt.

Politische Ökologie Band 137

Im neuen Band der Zeitschrift politische ökologie mit dem Schwerpunktthema „Postfossile Mobilität“ wird erklärt, wie bereits heute die Weichen für ein künftiges menschengerechtes und umweltfreundliches Verkehrsgeschehen gestellt werden müssen. Bereits heute lässt sich Mobilität zukunftstauglich und unkompliziert gestalten.

Eymard Toledo

Mit viel Leichtigkeit und bunten Illustrationen erzählt Eymard Toledo die Geschichte des brasilianischen Jungen Bené. Bené ist ein typsicher 10-jähriger Junge, der Fußball liebt – für ihn ist Fußball das Größte. Eigentlich heißt er Benedito da Silva und lebt in Ubá, eine kleines Städtchen in Südosten von Brasilien, wo auch die Autorin ihre Kindheit verbracht hat.

Nancy J. Della

Eigentlich ist die Vorlesezeit in der Schule die Lieblingszeit von Lukas. Bis zu dem Tag, an dem seine Lehrerin eine Geschichte vorliest, die ihm Bauchschmerzen bereitet. Genauer gesagt ist es ein Wort, das ihn verletzt. Nancy J. Della erklärt in dem bislang einzigen Kinderbuch über diskriminierenden Sprachgebrauch in Kinder- und Jugendliteratur, wie verletzend eine rassistische und diskriminierende Sprache ist. Sie macht aber auch deutlich, wie sich Eltern, Lehrer/-innen und nicht zuletzt auch die Kinder aktiv für ein respektvolles Miteinander einsetzen können.

Malala Yousafzai

Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft.

Die 15-jährige Malala Yousafzai führte 2012 in Pakistan ein Leben wie das von Millionen Mädchen ihres Alters weltweit: Sie ging zur Schule und lernte. Sie widersetzte sich den Taliban, die Mädchen verbieten wollten zur Schule zu gehen und führte zudem für die BBC ein vielbeachtetes Blog-Tagebuch über ihren Alltag unter den Islamisten. Am 9. Oktober 2012 wurde sie daher auf dem Weg zur Schule von den Taliban in den Kopf geschossen. Wie durch ein Wunder kommt sie mit dem Leben davon.

Im Juni 2012 wurde der erste Weltatlas zur Ressourcennutzung vom Sustainable Europe Research Institute (SERI) vorgestellt. Auf der Weltkonferenz Rio+20 wurde er von der UN Organisation für Industrielle Entwicklung (UNIDO), einem der Hauptsponsoren der Studie, einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Der Weltatlas zeigt erstmals die Entwicklung des Rohstoffverbrauchs und der Ressourceneffizienz aller Länder weltweit in den letzten 30 Jahren.

Silke Hensel / Barbara Potthast (Hrsg.)

Lateinamerika ist ein aufregender Kontinent. Das jahrhundertlange Geben-, Neben- und Miteinander der Kulturen hat Lateinamerika sein besonderes Gepräge gegeben und wir sehen den Kontinent in ständiger Bewegung: politisch, ideengeschichtlich und kulturell. In 170 Beiträgen und 20 Länderartikeln behandeln die Autor/-innen, jeweils Fachleute in ihrem Gebiet, wissenschaftlich fundiert und allgemein verständlich relevante Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur Lateinamerikas.

Ausgangspunkt dieser Publikation war eine Vorlesungsreihe an der Leuphana Universität Lüneburg im Wintersemester 2010/11: Forscher aus verschiedenen europäischen Staaten beschrieben, wie die Herausforderungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihren Ländern verstanden werden. Sie wurden eingeladen, eine eingehende Analyse zu diesem Band beizutragen und sich zu den deutschen Erfahrungen zu äußern.

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