Serge Latouche

In seinem neuen Werk „Es reicht!“ fordert einer der wichtigsten Denker der französischen Degrowth-Bewegung Serge Latouche den Wachstumswahn endgültig zu beenden. Dabei begehrt er gegen ein wirtschaftliches System auf, welches nur der eigenen Bereicherung dient. Die Lösung der durch den ewigen Wachstumswahn geschaffenen Probleme liegt nach Latouche in einem Mix aus Regionalisierung und Schrumpfung. Auch sollen die tatsächlichen Verursacher von sozialen und ökologischen „Funktionsstörungen“, die Unternehmen, alle entstandenen Kosten übernehmen.

Max Matter

Zur Armutsmigration aus Zentral- und Südosteuropa in die Länder der EU-15 unter besonderer Berücksichtigung von Angehörigen der Roma-Minderheiten

Zugewanderte Roma in Europa sehen sich oft mit Rassismus konfrontiert. Gleichzeitig erkennen Politik und Zivilbevölkerung häufig nicht die Unterschiede zwischen den einzelnen Roma-Gruppen. Außerdem wird oft nicht erkannt, dass diese Bevölkerungsgruppe nach Westeuropa migriert, weil sie auf der Flucht ist oder einfach von ihrer Freizügigkeit Gebrauch macht.

Anushka Ravishankar, Kanyika Kini

Baddbaddpur ist ein kleines Dorf in den Sahyadri-Bergen. Umgeben wird es von einem grünen Wald voller Obst und Gemüse. Den Menschen die dort leben geht es so gut, dass sie den ganzen Tag lang tratschen und Geschichten erzählen. Eines Tages macht ein haarsträubendes Gerücht die Runde, welches nicht nur die Dorfbewohner/-innen sondern auch die Leser/-innen zum Lachen bringen wird.

Friedbert Ottacher, Thomas Vogel

Das Jahr 2015 ist nicht nur als Europäisches Jahr für Entwicklung durch die EU deklariert worden, sondern stellt auch das Ende der Ära der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN) dar. Diesen Anlass nutzen die Autoren Friedbert Ottacher und Thomas Vogel für eine kritische Bilanz der bisherigen internationalen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). In ihrem Buch stellen sie die Frage nach (Miss-)Erfolgen, Sinnhaftigkeit und Zukunftsperspektiven der EZ. Auch einen generellen Überblick über Akteur/-innen, Dekaden, und Theorien der EZ liefern die Autoren in den vier Kapiteln.

Gerhard Hauck, Ilse Lenz, Hanns Wienold (Hrsg.)

Eine im Zuge der Globalisierung auch in den Sozialwissenschaften immer relevanter werdende Frage ist die nach den globalen Strukturen von Herrschaft, Ungleichheit und Gewalt – insbesondere in den postkolonialen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Mit dieser Frage beschäftigte sich auch schon früh Reinhard Kößler aus kritischer, sozialwissenschaftlicher und marxistischer Perspektive. Ihm ist das Buch „Entwicklung, Gewalt, Gedächtnis“ gewidmet.

Lorenz Pauli, Kathrin Schärer, Karolin Weber

Spielerisch vermittelt das deutsch-französischsprachige Buch „Bill und Fabienne – Zwei Wasserratten und viel Wasserkraft“ Kindern ab dem Kindergartenalter das Thema Wasserkraft und Energie. Mit liebevollen Illustrationen erzählen Lorenz Pauli, Kathrin Schärer und Karolin Weber die Geschichte von zwei Wasserratten: Bill ist auf der Suche nach dem Glück und findet es in den Geschichten und der Gesellschaft von Fabienne. Als die beiden das nahegelegene Wasserkraftwerk entdecken, erklärt die kluge Fabienne ihrem Freund, wie die Kraft des Wassers in Strom umgewandelt wird.

Nora Sausmikat

Die Werkbank der Welt“ – so umschreibt Wen Bo, einer der Autoren der hier vorgestellten Broschüre, das Land China. Das Reich der Mitte verfolgt ein so ressourcenintensives Wirtschaftsmodell, dass es gleichzeitig der weltweit größte Rohstoffproduzent und –verbraucher ist. Aber auch Europa trägt eine große Mitschuld. Denn europäische Unternehmen lassen die unter sehr zweifelhaften Bedingungen abgebauten Rohstoffe von billigen chinesischen Arbeitskräften zu Wirtschaftsgütern umwandeln, die dann in den Westen exportiert werden.

Habib Mazini / Alexis Logié

Vom Wind in die Sahara geblasen, entdeckt eine kleine Wolke das Elend der Tiere und Menschen die dort Leben. Keine Pflanzen und so weit das Auge reicht nur Ödnis zu erblicken. Mit Hilfe der großen und dunklen Regenwolken versucht sie den Wüstenbewohnern zu helfen. Kinder ab fünf Jahren werden mit diesem Werk des marokkanischen Schriftstellers Habib Mazini an die Problematik der globalen Ressourcen-Verteilung und das daraus resultierende Leid herangeführt.

Friederike Habermann

Der Kolonialismus müsse raus aus unseren Köpfen, fordert Autorin Friederike Habermann in ihrem neuen Taschenbuch „Der unsichtbare Tropenhelm“. Das Überlegenheitsgefühl der abendländischen Gesellschaft sei auch heute noch fest in unseren Köpfen verankert, mit seinem Ursprung in der Kolonialpolitik europäischer Staaten, so die Autorin. Von dem Beginn der Unterdrückung und Ausbeutung durch die westliche Gesellschaft, bis hin zu dem alltäglichen Rassismus der uns heute umgibt, behandelt dieses Buch alle wichtigen Themen aus diesem Spektrum.

Nicholas D. Kristof / Sheryl WuDunn

„Frauen tragen die Hälfte des Himmels“ lautet ein chinesisches Sprichwort. Welche erschreckenden Dinge Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt tagtäglich ertragen müssen, davon berichtet dieses Buch. Die Geschichten handeln von Frauen, deren Menschenrechte aufs grausamste missachtet werden. Aber auch von denen, die sich erhoben haben für mehr Achtung und Wertschätzung der weiblichen Weltbevölkerung. Geschrieben ist dieses Werk von Pulitzer-Preisträger und -Preisträgerin Nicolas D. Kristof und Sheryl WuDunn.

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