Mario Mensch, Anna Olschewsky

Das Huhn ist eines der meist gehaltenen Nutztiere des Menschen. Hühnerfleisch und das Frühstücksei sind fester Bestandteil des Speiseplans. Doch es wird selten gefragt, wo es eigentlich herkommt. Wie wird das Huhn gehalten? Ist Bio wirklich besser? Diesen und anderen Fragen rund um das Huhn widmet sich das Buch „Planet der Hühner – Über die Nutzung des Huhns durch den Menschen“. 

Melanie Verwoerd, Sonwabiso Ngcowa

Am 26. April 1994 fand die erste freie Wahl in Südafrika statt und das Land kehrte mit Nelson Mandela als neuen Präsidenten der Apartheid und der jahrzehntelange Unterdrückung den Rücken. Mit  dem Wandel galt die neue Generation als „erste freie Generation“ und als demokratische Hoffnungsträgerin. Melanie Verwoerd und Sonwabiso Ngcowa gehen 21 Jahre nach der Befreiung Fragen zu der Gegenwart und der Zukunft Südafrikas auf den Grund. Dazu sind sie durch Südafrika gereist und haben verschiedene Jugendliche nach ihren Wünschen und Träumen befragt.

Béatrice Hecht-El Minshawi

(Nicht nur) die deutsche Gesellschaft hat mit Menschen aus anderen Kulturen einige Probleme. Flüchtlinge und Asylbewerber/-innen – noch dazu aus islamischen Gesellschaften, aufgewachsen mit anderen Normen und Werten – werfen Fragen auf, ihre Fremdheit verunsichert. Auf der Basis diffuser Informationen, fehlender menschlicher Kontakte, entwickeln sich Ängste. Dieses Buch will dazu beitragen über Informationen und Aufklärung Fremdenfeindlichkeit vorzubeugen und Ängste abzubauen.

Ulla Dentlinger

In dem Buch „Where are you from – ‚Playing White‘ under Apartheid“ porträtiert Ulla Dentlinger die Geschichte ihrer Familie, die in den 1950er Jahren zu Zeiten der Apartheid im südlichen Afrika lebte. Trotz der Geburt Ullas und ihrer Geschwister als „Coloured“ in Rehoboth, Namibia, lassen ihre Eltern die Kinder schließlich in einem weißen Umfeld in Südafrika aufwachsen. Es gelingt ihnen, die Zuschreibung als „coloured“ abzulegen und als „weiß“ zu gelten.

Sylvian Prudhomme

Der Roman „Ein Lied für Dulce“ von Sylvain Prudhomme  spielt in Guinea-Bissau zu Zeiten des Militärputsches 2012. Als Couto, Gitarrist der ehemalig bekannten Band „Super Mama Djombo“, vom Tod seiner ersten großen Liebe und Ex-Bandkollegin Dulce erfährt, wird er von den Erinnerungen an die großen Konzerte, den Befreiungskampf und die vergangenen Jahre heimgesucht. Inmitten einer Zeit voller Spannungen und im Vorfeld eines erwarteten Militärputsches organisieren Couto und seine Kollegen ein Konzert um der verstorbenen Dulce zu gedenken.

Hanna Schott

In ihrem Buch „Angekommen!“ erzählt Hanna Schott die Geschichten von vier Kindern, die vor einem Jahr aus ihren Heimatländern Syrien, Äthiopien, Japan und dem Kosovo geflohen sind und seitdem in Deutschland leben. Die Autorin berichtet von den neuen Lebenswelten dieser Kinder, ihren Eindrücken und Wahrnehmungen der doch sehr anderen, neuen Welt.

Cyrilla Gadient

„Kolibri“ empfiehlt Bücher, die die kulturelle Vielfalt thematisieren, Einblicke in unbekannte Welten geben und eine offene Begegnung mit anderen Kulturen ermöglichen. Die ausgewählten Titel erzählen von den Herausforderungen ebenso wie von den bereichernden Momenten des Zusammenlebens in einer sich verändernden Welt. Die Einträge zu den 47 Kinder- und Jugendbüchern enthalten eine ausführliche Besprechung, Angaben zu Lesealter und Schauplatz sowie die bibliografischen Daten und das Buchcover.

Anant Kumar

Der Autor Anant Kumar erzählt in „Berlin-Bombay“ aus dem Leben der Protagonisten Eva Seilmeyer und Dipak Talgeri und von ihrer tragischen Liebe. Während Eva Mitte 20 bereits mit einem Alkoholproblem und schwierigen Familienverhältnissen zu kämpfen hat, handelt es sich bei Dipak um einen erfolgreichen Professor in Philologie aus Indien – sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch als sich die beiden kennenlernen, sind die Unterschiede an Erfahrungen, Herkunft und Alter nur nebensächlich: Sie verlieben sich ineinander.

Chimanda Ngozi Adichie

In dem Roman „Americanah“ von Chimanda Ngozi Adichie geht es um die Nigerianerin Ifemelu, die in Amerika studiert, sich aber nach ihrem Heimatland sehnt und schließlich ihr scheinbar perfektes Leben in Princeton aufgibt, um nach Lagos zurückzukehren. Das Heimweh der Protagonistin wird zu Beginn offenbar durch ihre intensive Beschäftigung mit dem Thema Rassismus geweckt – jedoch muss sie sich bald eingestehen, dass ihre erste große Liebe Obinze der eigentliche Grund für ihre Rückkehr ist.

Anushka Ravishankar

In dem Kinderbuch „Moin und das Monster“ von der indischen Autorin Anushka Ravishankar geht es um den Jungen Moin, der eines Nachts unter seinem Bett ein Monster findet, das erst durch eine Zeichnung von Moin Gestalt annimmt. Von dem Zeitpunkt an sind das Monster und sein Zeichner lebenslange Gefährten, da dies eine der vielen Monsterregeln verlangt, an die sich die beiden halten müssen.

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