Autor: 
Ursula Prutsch
Jahr: 
2019
ISBN: 
978-3-96488-001-7
Preis: 
16,80€

Das Buch vergleicht die Wirkmächtigkeit von Populismus in den USA und sechs lateinamerikanischen Staaten. Das aktuelle Phänomen hat sich in den untersuchten Ländern unter anderem durch Vertreter*innen wie Donald Trump, Juan und Eva Perón, Hugo Chávez und Evo Morales ausgeprägt. Der rechtspopulistische Trend ist aber auch eine globale Erscheinung. In dem Buch von Ursula Prutsch wird die Anpassungsfähigkeit von Populismus untersucht und unter welchen Umständen er sich entfalten kann. Die Autorin untersucht auch mögliche Abwehrstrategien wie „linken Populismus“, der benutzt wird, um dem globalen rechtspopulistischen Trend etwas entgegenzusetzen. Ausgehend vom frühen 19. Jahrhundert werden regionale Varianten von Populismus mit ihren historischen Dimensionen analysiert. Populistische Parteien oder Bewegungen aus den Ländern USA, Brasilien, Argentinien, Peru, Venezuela, Ecuador und Bolivien werden dargestellt. Durch den Vergleich des Nordens und Südens Amerikas arbeitet die Autorin Charakteristika heraus, die beim Entstehen von Populismus verbreitet auftreten. Sie sieht Populismus als ein Bündel von Herrschaftselementen. Darunter fallen ökonomische Bedingungen, politische Konfliktsituationen und kulturelle Ausdrucksformen. Ursula Prutsch ist Professorin für die Geschichte der USA und Lateinamerikas am Amerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Hamburg, VSA Verlag, 200 S., www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/populismus-in-den-usa-und-lateinamerika