Hartmut Sangmeister, Heike Wagner

Viele Hunderttausend Menschen, die Krieg, Terror, Armut und Zukunftslosigkeit in ihren Heimatländern ausgesetzt sind, fliehen nach Europa. Der Zustrom an Menschen hat jedoch bei vielen Europäer/-innen diffuse Ängste ausgelöst. Einige sehen ihren materiellen Wohlstand bedroht, andere ihre freiheitliche Art des Lebens. Sie erwarten von der Politik rasche Lösungsvorschläge. In der Debatte wird oftmals mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit gefordert, um Fluchtursachen zu bekämpfen.

Eymard Toledo

"Juju und Jojô" ist die dritte Buchveröffentlichung der in Brasilien geborenen Autorin Eymard Toledo. Ihre zwei bisherigen Bilderbücher „Bené, schneller als das schnellste Huhn“ und „Onkel Flores“ wurden mit mehreren Auszeichnungen geehrt.

Kristina Milz, Anja Tuckermann

Über mehrere Hundert Seiten lang erstreckt sich die kleingedruckte Liste von Menschen, die zwischen 1993 und September 2018 auf ihrer Flucht nach Europa starben. Name, Herkunftsland, Todestag und Todesurachse sind verzeichnet. Viele der insgesamt 35.597 dokumentierten Toten bleiben namenlos. Kristina Milz und Anja Tuckermann verstehen ihren Sammelband als Gedenken der Toten . In „Todesursache: Flucht. Eine unvollständige Liste“ rufen mehrere Autor/-innen dazu auf, das Sterben vor den Pforten Europas zu beenden.

Rita Schäfer

„Migration ist ein Schlüssel zum Verständnis von Südafrika“. Rita Schäfer beschäftigt sich in ihrem neusten Buch „Migration und Neuanfang in Südafrika. Geschichte und Gegenwart von Einwanderung, Asyl und Wanderarbeit“ mit der Migrationsgeschichte Südafrikas. Das Land ist seit Jahrhunderten von Einwanderung aus verschiedenen Regionen geprägt, seit 1994 ist Südafrika das wichtigste Einwanderungsland des Kontinents. Rita Schäfer erläutert die Wanderungsbewegungen der letzten Jahrhunderte und zeigt auf, wie diese Wirtschaft, Bildung, Religion und Kultur des Landes prägten.

Thorben Prenzel

In der Lobbyarbeit versucht man die entscheidenden Personen in Politik und Öffentlichkeit vom eigenen Thema oder Projekt zu überzeugen. Doch das ist oftmals nicht so einfach. Lobbyarbeit erscheint vielen Menschen als komplex und undurchsichtig. Das eigene Projekt halten andere für nicht so wichtig, die Presse schenkt dem Thema keine Aufmerksamkeit und die wichtigen Akteur/-innen haben keine Zeit für einen Termin.

Prof. em. Dr. Hartmut Sangmeister, Dr. Heike Wagner

Die weltweite digitale Vernetzung beeinflusst fast jeden Bereich des täglichen Lebens. Informationen können rasend schnell verbreitet und abgerufen werden, Menschen können sich in Sekunden vernetzen. Neue Information- und Kommunikationstechnologien bergen das Potential für mehr Transparenz und Teilhabe in demokratischen Systemen, doch auch die Gefahr, für Überwachung und Manipulation missbraucht zu werden.

Rosa Luxemburg Stiftung

Migration ist kein gesellschaftlicher Sonderfall. Jede moderne Gesellschaft und jeder Staat der Welt sind auch ein Ergebnis menschlicher Mobilität. Dennoch erhitzt das Thema Migration rund um den Globus politische Debatten und die Meinungsbildung von Bürger/-innen, Politiker/-innen, Parteien und Bewegungen. Entsprechend wirkmächtig sind die Mythen und Bilder, die rund um das soziale Phänomen der Migration entstanden sind.“ (Rosa Luxemburg Stiftung)

Stefan M. Voland

Der Autor hinter dem Pseudonym Stefan M. Voland erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte eines jungen Unternehmensberaters, der der Hölle bei ihrer bevorstehenden Modernisierung zur Seite stehen soll. Sein Arbeitgeber, die Consultingfirma McPride hat Erfahrung mit mancherlei dunklen Machenschaften: Erpressung, Beeinflussung politischer Mandatsträger und illegale Bankengeschäfte. Der Auftrag der Höllenvertreter stellt aber doch eine neue Herausforderung dar.

In der 2015 verabschiedeten Agenda 2030 der Vereinten Nationen wurden 17 Nachhaltigkeitsziele mit Maßnahmen formuliert, deren Umsetzung bis 2030 allen Menschen weltweit ein würdiges Leben ermöglichen soll. Die Agenda und ihre Ziele haben das Potenzial, auch die deutsche Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene zu prägen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Politik der Bundesregierung noch lange nicht als nachhaltig bezeichnet werden kann.

Jan-Philipp Scholz

Mehr als 10.000 Migrant/-innen sind alleine seit 2016 auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen. Jan-Philipp Scholz, der Autor von „Menschenhandel, Migrationsbusiness und moderne Sklaverei“, erzählt wer diese Migrant/-innen sind und warum sie bei ihrer Suche nach einem besseren Leben auf Schleuser/-innen und Menschenhändler/-innen anlässlich ihrer Suche nach einem besseren Leben vertrauen.

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