Marianne Bechhaus-Gerst, Joachim Zeller

Was bedeutet Postkolonialismus heute in Deutschland und wie wirkt Deutschlands koloniale Vergangenheit bis heute fort? Der Sammelband „Deutschland postkolonial? Die Gegenwart der imperialen Vergangenheit“ von Marianne Bechhaus-Gerst und Joachim Zeller geht diesen Fragen nach.

Lena Eich

In ihrer Promotionsschrift untersucht Lena Eich wie sich die handlungsleitenden Orientierungen von Nichtregierungsorganisationen (NRO)-Mitarbeitenden auf deren Arbeit an Schulen im Kontext Globalen Lernens auswirken. Aufgrund ihrer Authentizität für weltgesellschaftliche Thematiken können diese einen bereichernden Beitrag zur schulischen Bildungsarbeit leisten.

Thomas Kruchem

Thomas Kruchem gibt in diesem Buch den Menschen Raum, die sich abseits der Weltöffentlichkeit gegen den Klimawandel engagieren. Während man täglich mit Katastrophenmeldungen zum Klimawandel konfrontiert wird, geben die Geschichten der Klimaschützer*innen ein wenig Hoffnung zurück.

Ursula Prutsch

Das Buch vergleicht die Wirkmächtigkeit von Populismus in den USA und sechs lateinamerikanischen Staaten. Das aktuelle Phänomen hat sich in den untersuchten Ländern unter anderem durch Vertreter*innen wie Donald Trump, Juan und Eva Perón, Hugo Chávez und Evo Morales ausgeprägt. Der rechtspopulistische Trend ist aber auch eine globale Erscheinung.

Martina Vogl, Sascha Mamczak

Die Familienlektüre „Eine neue Welt – Die Natur, die Menschen und die Zukunft unseres Planeten“ von Martina Vogl und Sascha Mamczak beschäftigt sich mit einem sehr aktuellen Thema. Anschaulich und verständlich untersuchen die Autor*innen das komplexe Thema der Klimakatastrophe und zeigen auf, was man dagegen tun kann.

Nepomuk Riva

Wissenschaftler*innen der Universität Maiduguri im Nordosten Nigerias berichten in dem Buch „Wissenschaft unter Beschuss“, unter welchen Bedingungen sie seit Ausbruch des gewalttätigen Terrors 2009 durch die islamistische Gruppierung Boko Haram leben und arbeiten. Da Boko Haram so viel wie „Westliche Bildung ist Sünde“ bedeutet, war die Universität eines ihrer Hauptangriffsziele. Die Augenzeugenberichte geben persönliche Einblicke in die Lebensumstände und Überlebensstrategien der Wissenschaftler*innen. 

Ekkehard Griep

Anlässlich des Jubiläums zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen (VN) im Jahr 2020 wurde eine Neuausgabe von Ekkehard Grieps „Wir sind UNO“ veranlasst. Das Buch portraitiert 50 deutsche Mitarbeiter*innen der VN, aktive wie ehemalige. In Einzelinterviews berichten sie über die Handlungsfelder der VN und warum sie sich für eine Tätigkeit bei den Vereinten Nationen entschieden haben. 

Kim Ryeo-Ryeong

Der koreanische Jugendroman „Eins-Zwei, Eins-Zwei-Drei“ handelt vom 17-jährigen Wan-Duk und seinen Schwierigkeiten im Leben. Sein kleingewachsener Vater versucht sich zusammen mit einem stotternden Onkel als Tänzer und Marktfahrer. Seine Mutter, die aus Vietnam kommt, hat die Familie vor 17 Jahren verlassen. 

Kathrin Peters, Stefan Vennmann

„Antiziganismus hat Tradition“, so leiten Peters und Vennmann den Sammelband „Nichts gelernt?! Konstruktion und Kontinuität des Antiziganismus“ ein. Zum Begriff Antiziganismus schreibt der Verband Deutscher Sinti & Roma: „Der Begriff Antiziganismus bezeichnet sowohl jene Bilder und Vorurteile, die sich Menschen von vermeintlichen ‚Zigeunern‘ machen, als auch die daraufhin folgende Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung“.

Ngugi wa Thiong’o

Ngugi wa Thiong’o ist ein in den USA lebender kenianischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er veröffentlicht seit über sechzig Jahren gesellschaftskritische Essays, Theaterstücke und Bücher in seiner Muttersprache Gikuyu und übersetzt diese ins Englische.

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