Micaela Chirif (Text), Armando Fonseca, Amanda Mijangos und Juan Palomino (Illustration)

In dem Buch „Das Meer“ stellt die peruanische Autorin Micaela Chirif auf philosophisch-poetische Art und Weise den Ozean als Lebensraum verschiedener Tiere, Fabelwesen und Menschen vor. Wo schläft der Oktopus und wovon träumt er? Träumt er vielleicht von den Walen und wie viel wiegen diese überhaupt? Wenn Fische sich von Seegras ernähren, was isst dann die Meerjungfrau? Mit kindlicher Neugier stellt Cherif verschiedene Fragen zum Ozean und seinen Tiefen.

Ehsan Natour

Im März 2022 erschien das Buch „Wenn das Leben stillsteht – Der Arzt, der das Herz seiner Patienten berührt“ von Dr. Ehsan Natour, der als Herzchirurg tätig ist. Das Buch ist ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit in der Medizin und liefert Strategien zum Umgang mit lebensbedrohlichen Krisen.

Scholastique Mukasonga

„Frau auf bloßen Füßen“ ist die Liebeserklärung einer Tochter an ihre Mutter. In dem Roman erinnert sich die ruandische Autorin Scholastique Mukasonga an ihre Mutter Stefania und ihr Leben in einer Tutsi-Gemeinde. Stefania war eine starke Frau, die alles daran setzte, ihre Kinder zu schützen: vor wirtschaftlicher Not, vor dem Verlust des kulturellen Erbes der Tutsi und vor allem vor dem gewaltsamen Tod. Doch zusammen mit 36 Familienmitgliedern wurde Stefania 1994 Opfer des Genozids in Ruanda.

Hemley Boum

Hemley Boums Roman „Die Tage kommen und gehen“ erzählt die Geschichte dreier Frauen zwischen Kamerun und Frankreich. Die erste Figur Anna liegt im Sterben. Sie erzählt ihrer Tochter Abi die bewegende Geschichte ihres Lebens. Als Tochter einer alleinerziehenden Bäuerin will sich Anna im noch kolonisierten Kamerun nicht mit ihrem ärmlichen Leben zufrieden geben.

Laura-Theresa Krüger, Heike Kuhn, Wolfram Stierle

2021 feierte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sein 60. Jubiläum. Zu diesem Anlass veröffentlichten Mitarbeitende des BMZ auf private Initiative das Buch „Sechzig Jahre deutsche Entwicklungspolitik – Das BMZ von 1961 bis 2021“. In ihm zeichnen sie die Geschichte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit nach. Seit 1961 ist es die Aufgabe des BMZ, gegen weltweite Armut, Ungleichheit und Umweltzerstörung anzugehen.

Anna Sabel, Özcan Karadeniz

Gebetsteppich, kopftuchtragende Frauen, Baklava und Schwarztee, Männergruppen mit schwarzen Bärten, die sich lediglich mit den Worten wallah, inşallah und yani zu unterhalten scheinen. Das sind die gängigen Assoziationen die im Zusammenhang mit Musliminnen und Muslimen, dem muslimischen Leben und der muslimischen Kultur in Deutschland vorherrschen. Dabei sagen diese Bilder nichts über das tatsächliche „muslimisch sein“ aus. Viel mehr sind sie Ausdruck der rassistischen (Islam)Bilder, Vorstellungen und Denkweisen die tief im kulturellen Gedächtnis der Deutschen verankert sind.

Carpus e. V.

Bildung ermöglicht uns die aktive Mitgestaltung unserer Welt. Doch wie wir die Welt gestalten, hängt vor allem von unserer Sichtweise auf sie ab. Das Globale Lernen erweitert den Blick durch eine Vielfalt an Stimmen und Erfahrungen. Der Praxisband zum Globalen Lernen lädt Lehrkräfte zur Auseinandersetzung mit globaler Gerechtigkeit im Schulunterricht ein und hinterfragt eurozentrischen Perspektiven und die damit verbundenen Machtstrukturen. 

Redaktion Kolibri

Die Redaktion Kolibri stellt in ihrer neuen Ausgabe des Empfehlungsverzeichnisses 67 aktuelle Kinder und Jugendbücher vor, die zur Auseinandersetzung mit anderen Kulturen anregen und Vorurteile, Diskriminierung und Rassismus thematisieren. Sie handeln im Wesentlichen davon, wie Zusammenleben in Friedens- und in Kriegszeiten gestaltet wird. Frieden hängt oft von politischen Entscheidungen ab.

Yvonne Adhiambo Owuor

Yvonne Adhiambo Owuors neuer Roman „Das Meer der Libellen“ handelt von einer jungen Frau, die darum kämpft, ihren Platz in der Welt zu finden. Es ist eine Geschichte über Schicksal, Tod, Liebe und Verlust. Auf der Insel Pate vor der Küste Kenias lebt Ayaana mit ihrer Mutter Munira. Als ein Matrose namens Muhidin in ihr Leben tritt, findet Ayaana etwas, wonach sie sich immer gesehnt hat: einen Vater. 

Edem Awumey

Als Kind musste Askia mit seiner Familie aus seiner Heimat Mali Richtung Europa flüchten. Weil kein Regen mehr fiel, die Felder verdorrten und das Vieh verdurstete. Unterwegs wurden sie verspottet als „die schmutzigen Füße“. Askia und seine Mutter blieben an der Küste Togos, der Vater zog weiter. Er soll es bis nach Frankreich geschafft haben. Jahre später folgt Askia ihm und lebt als Taxifahrer in Paris. Illegal und mit gefälschtem Taxischein.

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