Mit dieser Unterrichtseinheit haben Lehrende die Möglichkeit, die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) der Agenda 2030 ihren Schüler/-innen spielerisch näher zu bringen. Die Sustainable Development Goals (SDG) stellen die globalen Leitlinien für nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Ebene dar. Sie sind ein wichtiger Bestandteil von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Seit Ende März findet man auf der Website „Afrika gibt es nicht“ eine Reihe von thematischen Modulen und Bildungsmaterialien mit Beiträgen zur Dekolonialisierung des Alltagsbewusstseins. In Bildungsangeboten zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wird die Verknüpfung der deutschen, europäischen Geschichte mit der afrikanischen oft nur in Verbindung mit dem Kolonialismus thematisiert. Postkoloniale und afrikanische Perspektiven werden dabei nur selten berücksichtigt.

Das Magazin „welt-sichten“ – Magazin für Globale Entwicklung und Ökumenische Zusammenarbeit feiert Ende Mai sein zehnjähriges Bestehen. „welt-sichten" ist ein Magazin, das sich mit globalen Fragen und Zusammenhängen befasst. Es wird von einem Verein herausgegeben, dem kirchliche Werke aus Deutschland und der Schweiz angehören.

Die Bildungsmaterialien zum Thema „Nachhaltige Mobilität" vom Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) im „Projekt 2050“ sind weiterhin verfügbar. Sie bieten Lehrenden verschiedener Ausbildungs- und Studiengänge an Berufs- und Hochschulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen Anregungen, wie das Thema Nachhaltige Mobilität in die Ausbildung eingebunden werden kann.

SÜDWIND e. V. – Institut für Ökonomie und Ökumene hat ein vierseitiges Faltblatt mit Fakten zum Thema „Der Privatsektor und Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern“ veröffentlicht. Energie gilt als Motor der Industrialisierung und Entwicklung, doch beruht die Energieversorgung in Ländern des Globalen Südens häufig auf fossilen Energieträgern. Um den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen, mobilisieren nationale und internationale Akteure Investitionen aus der Privatwirtschaft.

Das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR e. V. bietet auf seiner Homepage zwei Publikationen an, die sich mit dem Thema der erneuerbaren Energien befassen: Das Dossier „Gute Energie – Ansätze für eine globale Energiewende“, das 2017 in Zusammenarbeit mit der Redaktion welt-sichten erstellt wurde, geht den Bedingungen einer gerechten Energiewende nach, die auch im Globalen Süden Vorrang erhalten muss.

Evangelisches Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF)

Die DVD „Umschalten. Filme zu Energie, Menschenrechten und Klimaschutz“ ist eine Zusammenstellung von sieben Filmen zum Thema Klimawandel des Evangelischen Zentrums für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF). So werden im Film „Hands on! Aktiv gegen Klimawandel“ drei Aktivistinnen vorgestellt, die sich in Kenia, Norwegen und Kanada aktiv im Kampf gegen den Klimawandel engagieren. Die bei EZEF ausleihbare DVD enthält zudem Begleitmaterial und Arbeitshilfen zu den einzelnen Filmen sowie Hintergrundinformationen für die Bildungsarbeit.

Eine Welt Netz NRW e. V.

Zwischen 2015 und 2017 führte das Bonner Netzwerk politik|atelier e. V. 2015 ein Pilotprojekt durch, um Geflüchtete in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und das Globale Lernen einzubinden. Das Eine Welt Netz NRW und Engagement Global waren an dem Projekt beteiligt. Aus den gesammelten Erfahrungen ist die Publikation „Menschen in Bewegung. Leitfaden für Globales Lernen mit Geflüchteten“ von Bildung trifft Entwicklung NRW entstanden und nun online erhältlich.

Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen

Jugendliche haben im Rahmen eines Workshops der Evangelischen Kirche von Westfalen ein Computerspiel entwickelt, welches den Spieler/-innen die ökologischen und sozialen Herausforderungen in der Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen näher bringt. Das Spiel „MineHandy“ basiert auf der Funktionsweise von Minecraft, dem beliebtesten Computerspiel von 12- bis 13-Jährigen (JIM-Studie 2017).

INKOTA-netzwerk e. V.

Das INKOTA Netzwerk hat zwei Onlinematerialien zum Thema Ernährungssicherheit und Bürgerbeteiligung in Ernährungsräten veröffentlicht. Ernährungsräte stellen eine Plattform der Beteiligung und des Austauschs für lokale Gemeinden dar und rücken dabei gleichzeitig globale Ungleichheiten in den Fokus. So schaffen sie eine Verbindung von lokalem Handeln und globaler Gerechtigkeit.

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