Jahr: 
2021
Preis: 
0,00€

(Juni 2021) Die Dreilinden gGmbH und das Deutsche Institut für Menschenrechte haben gemeinsam die Studie „Förderung von LSBTIQA+ Menschenrechtsarbeit im Globalen Süden und Osten – 5. Monitoring“ herausgegeben. Sie untersucht für die Jahre 2018 und 2019, in welchem finanziellen Umfang und mit welcher Zielsetzung deutsche Organisationen die Menschenrechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen, queeren und ageschlechtlichen bzw. asexuellen Menschen (LGBTQIA+) im Globalen Süden und Osten gefördert haben. Bis heute sind diese Zielgruppen unterfinanziert. „Die Covid-19- Pandemie verschärft die Unterschiede zwischen Menschen und Gesellschaften mit und ohne Ressourcen. Für gefährdete Minderheiten weltweit, wie LSBTIQA+ Personen, hat sie schwierige menschenrechtliche Situationen in akute Notlagen verwandelt“, erklärt Ise Bosch, Geschäftsführerin der Dreilinden gGmbH. Die Studie zeigt, dass der Anteil Deutschlands an der globalen LGBTIQA+ Förderung im Jahr 2018 bei gerade einmal 3,59 Prozent lag, obwohl Deutschland als das zweitgrößte Geberland der Welt identifiziert wurde. „Das sollte sich in der neuen Legislaturperiode ändern“, so Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Info: Klinkenborg GbR im Namen von Dreilinden gGmbH, Lange Straße 3, 20359 Hamburg, Ansprechpartner: Steph Klinkenborg, Tel. 0178 5181099, steph.klinkenborg[at]dreilinden.org, www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/regenbogen-philanthropie-5