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(Dezember 2021) Brot für die Welt bietet den Film „Made in Bangladesh“ jetzt zusammen mit Begleitmaterial für die Bildungsarbeit an. Die beiden Medien berichten über die Arbeitsbedingungen der Textilindustrie in Bangladesh und richten sich an Jugendliche ab 16 Jahren. Besonders für Frauen ist die Textilverarbeitung in dem südasiatischen Land eine wichtige Einnahmequelle. Die Beschäftigung geht allerdings häufig mit Ausbeutung und auch körperlichen Gefährdungen einher. Der Film von Regisseurin Rubaiyat Hossain stellt die Textilarbeiterin Shimu in den Mittelpunkt, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen eine Gewerkschaft gründet, um ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Im Kampf um faire Behandlung sieht sie sich zahlreichen Widerständen ausgesetzt. In der Geschichte werden sowohl persönliche Probleme Shimus als auch gesellschaftliche Herausforderungen verarbeitet. Das 4-seitige Begleitheft bietet umfangreiche Zusatzinformationen. Es bettet die Handlung des Films in Fakten zu Textilkonsum und -produktion sowie zu Arbeitsrechten ein. Außerdem behandelt es die Gleichberechtigung von Frauen in Bangladesh und Deutschland. Das Material kann begleitend zum Film oder unabhängig davon im Unterricht bearbeitet werden. Es steht auf der Website von Brot für die Welt zum kostenfreien Download zur Verfügung. Der Film kann als DVD über die 20 evangelischen Medienzentralen ausgeliehen oder über das Evangelische Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF) gekauft werden.

Info: Brot für die Welt, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V., Caroline-Michaelis- Straße 1, 10115 Berlin, Ansprechpartnerin: Birgit Eichmann, Tel. 030 652111278, birgit.eichmann[at]brot-fuer-die-welt.de, www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2021-film-made-in-bangladesh/