(September 2020) Die Covid-19-Pandemie sowie die Klima- und Wirtschaftskrise führen zu enormen entwicklungspolitischen Herausforderungen. Umso wichtiger werden zivilgesellschaftliche Partnerschaften. Das aktuelle agl-Dokument Nr. 25 „Globale Eine Welt-Arbeit – Wie wir Partnerschaften weiterentwickeln können“ widmet sich diesen Fragen.

(September 2020) KulturLife veröffentlicht das Handbuch „Entwicklungspolitisches Engagement – Darf’s auch digital sein?“. Die Broschüre wurde erstellt, um jungen Rückkehrer*innen von Freiwilligendiensten Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, ihre Motivation des Engagements aufrechtzuerhalten und anzupassen. Damit soll auf das Konzept des digitalen Engagements aufmerksam gemacht, aber auch konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt werden.

(September 2020) Das Evangelische Zentrum für entwicklungsbezogene Filme (EZEF) hat sieben neue Filme für die Bildungsarbeit herausgegeben. Sie widmen sich dem Pestizideinsatz in der kenianischen  Landwirtschaft, der digitalen Kommunikation in afrikanischen Ländern, Menschenrechten auf Kuba oder einem Prozess um den Mord an einer Migrantin in Deutschland.

(September 2020) Das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ hat das Begleitheft zu seinem Lateinamerikapuzzle veröffentlicht. Darin befinden sich inhaltliche Einblicke und Übungsanregungen im Rahmen des Globalen Lernens, bei denen die Puzzelnden auf spielerische Art und Weise mehr über die Weltregion erfahren. In der Handreichung wird den unterschiedlichen Perspektiven zu Umwelt- und Klimafragen, Ungleichheit und Unabhängigkeitsverhältnissen Raum gegeben und für Migrationsbewegungen sowie Friedensinitiativen in und aus Lateinamerika sensibilisiert.

Der Podcast Bildungswellen vom FORUM Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung beschäftigt sich mit einer nachhaltigen Zukunft und die Rolle, die Bildung in ihr spielt. Michael Schöppl interviewt regelmäßig spannende Persönlichkeiten aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Natur- und Klimaschutz und nachhaltigem Unternehmertum. In der vierten Folge von Bildungswellen wird Katharina Rogenhofer, die Bundessprecherin des österreichischen Klimavolksbegehrens interviewt.

In der Reihe „Einmischen!“ haben Gruppen von Jugendlichen Filme zum Thema Demokratie produziert. Die Filme beleuchten verschiedene Themenpunkte und stellen subjektive politische Meinungsbilder und-äußerungen dar. Inhaltlich geht es, darum wie Menschen politisch aktiv werden können und Zugänge zu Mitbestimmung erhalten. Der Kurzfilm „Viva la Rebellion – Extinction Rebellion in Berlin im Oktober 2019“ aus dem Themenbereich Umwelt befasst sich mit der friedlichen Rebellion Anfang Oktober 2019 in Berlin.

Junge Menschen produzierten zusammen mit Medienprojekt-Wuppertal umweltpolitische Kurzfilme mit den Schwerpunkten Umweltzerstörung, Klimapolitik, alternative Energieform, nachhaltiges Handeln und Konsumieren sowie Klimafluchtursachen. Weitere Filme bieten Diskussionsanstöße zu aktuellen Streik- und Protestformen wie der Bewegung Fridays for Future, Extinction Rebellion oder zivilem Ungehorsam von Ende Gelände in Braunkohlerevieren.

Der Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) e. V. bietet zwei bis dreitägige Demokratietrainings für kommunale Kinder-und Jugenparlamente und Kinder-und Jugendausschüsse im gesamten Bundesgebiet an. Das Programm wird individuell nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kinder-und Jugendparlaments gestaltet.

Der Verein zur Förderung politischen Handelns (v.f.h.) e. V. bietet mehrere buchbare Seminarangebote für Schüler*innen ab 16 Jahren zu den Themen Globales Lernen und „EU*ropa gemeinsam gestalten“. Die Dauer der Seminare beträgt zwischen zwei und vier Tagen und kann in der Schule im Rahmen von internen Projekttagen stattfinden. Das Bestellseminar „YOUth can do it! Globalisierung. Gerecht. Gestalten“ dreht sich um Globales Lernen und fokussiert sich auf entwicklungspolitische Themen. Dabei kann zwischen den Themen UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, Konsum und Nachhaltigkeit, Ressourcen und Konflikte, Klima, Flucht und Migration oder Menschenrechte gewählt werden.

Meinungsbildung findet immer mehr in den sozialen Medien statt. Viele Kommentare zeigen aber, dass noch einiges an Bildungsarbeit und Kommunikation erforderlich ist, um das Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu verankern. OroVerde möchte diejenigen unterstützen, welche als sachliche Gegenstimmen in die oft sehr rauen und unwissenschaftlichen Diskussionen einsteigen und versuchen, eine gute Diskussionskultur zu ermöglichen.

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