Die beiden Aktivist*innen Maciré und Fatou aus Bremen betreiben den Podcast „Afropod – Kompromisslos Schwarz“. Damit möchten sie einen Ort schaffen, in dem über die Einzigartigkeit Schwarzer Unterdrückung und deren Folgen für das Leben Schwarzer Menschen gesprochen werden kann.

(Dezember 2019) Die neue Handreichung „Bildung für nachhaltige Entwicklung inklusiv als Aufgabe der ganzen Schule“ von bezev – Behinderungs und Entwicklungszusammenarbeit e. V. bietet praktische Anregungen für Grundschulen. Sie geht der Frage nach, wie nachhaltige Entwicklung inklusiv in der Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung der eigenen Schule verankert werden kann.

Zwei Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Bielefeld haben ein Ökologie-Lehrbuch in der Landessprache Dari für Hochschulstudierende in Afghanistan publiziert. Der Geograf Dr. M. Daud Rafiqpoor, der seit 1980 an der Universität Bonn arbeitet, hat das Buch zusammen mit dem Ökologie-Professor Siegmar-W. Breckle von der Universität Bielefeld verfasst. Studierende und Hochschullehrende an der Universität Kabul sollen mit einem grundlegenden Werk zur Ökologie der Erde unterstützt werden.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat im August 2019 eine Studie zum Neutralitätsgebot im Bildungsbereich veröffentlicht. Die Studie mit dem Titel „Das Neutralitätsgebot in der Bildung. Neutral gegenüber rassistischen und rechtsextremen Positionen von Parteien?“ untersucht die Vereinbarkeit des staatlichen Neutralitätsgebots mit einer Thematisierung rassistischer und rechtsextremer Parteiprogramme im Unterricht.

Magazin der Informationsstelle Lateinamerika (Ila)

Das Magazin der Informationsstelle Lateinamerika (Ila) befasst sich in seiner Ausgabe von Oktober 2019 mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU, der EFTA und den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Ende Juni 2019 hatten sich die beteiligten Staaten auf eine erste Fassung des Assoziierungsabkommens geeinigt, nun muss dieses weiter ausgearbeitet und dem europäischen Parlament sowie anderen Gremien zur Ratifizierung vorgelegt werden.

Jugendbildungsprojekt BIOPOLI der Initiative „Agrar Koordination“

Das Jugendbildungsprojekt BIOPOLI der Initiative „Agrar Koordination“ macht Zusammenhänge zwischen industrieller Landwirtschaft, Ernährung und dem Klima sichtbar: Das Projekt vermittelt bundesweit qualifizierte Referent/-innen an Schulen, Hochschulen und Jugendgruppen. Schüler/-innen und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren können sich kritisch mit Themen wie dem ökologischen Fußabdruck, Lebensmittelverschwendung oder der Klimabilanz von Fleisch auseinandersetzen.

(Oktober 2019) InterCap, das Hochschulnetzwerk europäischer NGOs für Globales Lernen, bietet ein Schulungspaket für Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder/-innen und Lehramtsstudierende. Das Paket besteht aus sechs Modulen, die sich verschiedenen Themen widmen. Die Module thematisieren beispielsweise Migration, nachhaltige Entwicklung und partizipative Bildungsmethoden.

(Oktober 2019) Das Projekt „Grünes Klassenzimmer – Globales Lernen im Gartenbau“ der EXILE Kulturkoordination  e. V. richtet sich vor allem an Berufskollegs im Bereich des Gartenbaus. Die Broschüre regt dazu an, die Themen Globalisierung, globale soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Gartenbau im Berufsschulunterricht zu bearbeiten.

(Oktober 2019) In der aktuellen Sendung „Globaler Blick im Unterricht“ des Deutschlandfunks erläutert Axel Schröder die Erkenntnisse der Europäischen Konferenz für Erziehungswissenschaften (ECER) hinsichtlich Globalen Lernens. Die Teilnehmenden der diesjährigen ECER in Hamburg beschäftigten sich mit der Notwendigkeit von Globalem Lernen in einer globalisierten Welt und der Reichweite von Bildung hinsichtlich der klimatischen Herausforderungen.

(September 2019) Um die Behandlung des Themas Klimaschutz in Schule und Unterricht zu erleichtern, hat das Portal Globales Lernen in seiner Rubrik „Im Fokus“ Bildungsmaterialien zum Klimawandel und der Fridays for Future-Bewegung zusammengestellt.

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