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Samstag, 23.07.2016

Ausländische Studierende sammeln Unterschriften zur Achtung der Menschenrechte in Ihren Herkunftsländern

Ausländische Studierende sammeln Unterschriften für Petition Menschenrechte vor Profit

Im Rahmen der STUBE Hessen Sommerakademie "Steuerflucht, Umweltverschmutzung, unfaire Arbeitsbedingungen - Global Player und Ihre Unternehmensverantwortung" sammelten ausländische Studierende in nur 90 Minuten 58 Unterschriften für die Online-Petition Menschenrechte vor Profit.

Die Teilnehmenden setzten sich in der diesjährigen Sommerakademie vom 20. bis 24. Juli 2016 intensiv mit dem Thema Unternehmensverantwortung auseinander und befassten sich mit Richtlinien gegen Kinderarbeit, dem Druckmittel Boycott sowie dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte, der noch dieses Jahr durch das Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Ausgerüstet mit Tablet und ihrem Wissen sind die ausländischen Studierenden am 23.07.2016 auf Unterschriftenfang in die Bad Homburger Innenstadt gegangen. Sie erklärten den Passant/innen, dass auch einige globale deutsche Unternehmen an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt sind und baten die Passant/innen um Ihre Unterschrift für die aktuelle Online-Petition Menschenrechte vor Profit. In nur 90 Minuten überzeugten sie 58 Personen die Online-Petion direkt zu mitzuzeichnen.

Die Online-Petition, die durch ein Bündnis deutscher Nichtregierungsorganisationen u.a. mit Brot für die Welt und Germanwatch gestartet wurde, fordert die Bundesregierung dazu auf deutsche Unternehmen zu verpflichten, die Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu achten. Bisher ist dies nur eine freiwillige Angelegenheit. Eine Chance auf Veränderung könnte der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte bieten! Vieles deutet aber darauf hin, dass dieser nur unverbindliche Empfehlungen und Beratungsangebote statt gesetzliche Verpflichtungen vorsehen wird.

Akademieprogramm

Bildergalerie

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Mittwoch, 15.06.2016

"Education without borders" - Flüchtlinge und ausländische Studierende diskutieren über Menschenrecht auf Bildung

Unter dem Titel "Education without borders" fand vom 10. bis 12. Juni 2016 in Wiesbaden das erste STUBE Hessen-Seminar mit Geflüchteten und Studierenden aus Afrika, Asien, Lateinamerika statt. 30 Teilnehmende aus 16 Nationen diskutierten mit den Referent/innen über das Menschenrecht auf Bildung und Bildungsgerechtigkeit für Migrant/innen.

„Bildung – besonders für Flüchtlinge – ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Durch dieses Seminar habe ich Lösungen [für die Realisierung des Menschenrechts auf Bildung] kennengelernt und möchte diese verbreiten. Wir alle sollten uns bemühen, unsere Mitmenschen nicht aufgrund von Stereotypen zu verurteilen.“ Dieses Feedback einer Teilnehmerin spiegelt das Ziel des Wochenendseminars wieder: nämlich dass sich Studierende und Geflüchtete weltweit für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen.

Programm

Zu Beginn stellte Frau Alexandra Samokhvalova, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei AFRASO (Africa‘s Asian Options), die grundlegenden und wichtigsten internationalen Konventionen vor, die das Menschenrecht auf Bildung gewährleisten. Eine Studentin berichtete, dass sie durch den Wechsel ihrer Religion ihr Studium nicht beenden konnte, obwohl ihr nur noch ein Semester zum Abschluss fehlte. Anknüpfend an die Beispiele der Teilnehmenden, veranschaulichte die Referentin auch die Interdependenzen zwischen dem Menschenrecht auf Bildung und den weiteren Menschenrechten z.B. dem Recht auf freie Religionswahl oder dem Schutz vor Diskriminierung aufgrund der politischen Überzeugung. Sie ermutigte die Teilnehmenden selbst bei der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) auf Verletzungen des Menschenrechts auf Bildung aufmerksam zu machen.

Das Recht auf Bildung bedingt auch, dass das erlernte Wissen angewandt werden kann. Diesbezüglich stellte Herr Christian Mappala, Gründer der Wiesbadener Unternehmensberatung third culture movement, verschiedene Paradigmen des Diversitätsmanagements vor. Die Teilnehmenden lernten hessische Unternehmen kennen, die die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben und Diversität im Unternehmen wertschätzen.

Am Sonntag motivierte Frau Melusine Reimers, Initiatorin von Academic Experience Worldwide, die Teilnehmenden sich für mehr Bildungsgerechtigkeit einzusetzen. In einem Workshop identifizierten die Teilnehmenden Probleme und Defizite und entwickelten erste Lösungsvorschläge, um Stereotype und eurozentristische Perspektiven im Bildungssektor abzubauen.

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Mittwoch, 20.04.2016

STUBEnfliegen spielen beim Cup ohne Grenzen 2016

STUBE Hessen beteiligte sich dieses Jahr zum sechsten Mal am Cup ohne Grenzen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus organisieren die FRAPORT Skyliners gemeinsam mit Lotto Hessen das Basketballturnier, das für Toleranz und Vielfalt steht. Dieses Jahr spielten vor dem Bundesligaspiel der FRAPORT Skyliners gegen den Mitteldeutschen BC am Sonntag, den 17. April 2016 sechs gemischte Teams von Frauen und Männern unterschiedlicher Nationen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Projektpate der FRAPORT SKYLINERS ist der Pro B-Spieler Garai Zeeb. Die Mannschaften schufen eine super Atmosphäre, mit viel Spaß, Spannung und Einsatz auf dem Spielfeld.

Stubenfliegen spielten gegen Dietzenbacher um Platz 5

Den Kampf um Platz fünf bestritten die Stubenfliegen und Dietzenbacher. Das Spiel hätte nicht lebendiger und spannender sein können. Beide Mannschaften zeigten einen mächtigen Siegeswillen und waren kaum zu bremsen. Dominant in diesem Match waren die Stubenfliegen, die sich mit regem Ballkontakt und einigen Korblegern von den Dietzenbachern absetzten und in der ersten Halbzeit in Führung gingen. Das Spiel entschieden sie letztendlich mit 10:8 knapp für sich.

Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die an STUBE Hessen-Seminaren und Akademien zu entwicklungspolitischen und globalen Themen teilnehmen, freuten sich auch über Platz 5 beim traditionellen Basketballturnier, an dem die STUBEnfliegen in unterschiedlicher Besetzung zum 6. Mal teilnahmen und Spaß hatten.

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Sonntag, 12.04.2015

Engagierte WUS/STUBE-Praktikantin liest

 

Am Sonntag, den 12. April 2015, liest Muriel Mben, WUS-STUBE-Praktikantin im Rahmen des Events NOUS (11.-12. April 2015) im Design- und Kunstverein PENG. An dem Event beteiligt sich auch das Afrika Musik Archiv der Ethnologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. NOUS präsentiert Frauen aus Afrika oder mit afrikanischer Herkunft und ermöglicht es ihnen, ihre Künste in Mainz auszutauschen.

Bei dieser Ausstellung werden verschiedene Künstlerinnen auftreten, die die vielfältigen Facetten Afrikas repräsentieren. Kunst wird hier im weitesten Sinne verstanden – Malerei, Poetry Slam, Design, Schriftstellerei, Schauspiel, Gesang, DJ. In diesem Kontext bezieht sich Afrika nicht nur auf Länder südlich der Sahara, sondern auf den ganzen Kontinent, inklusive der nordafrikanischen Länder Marokko, Tunesien, Ägypten, usw. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt das nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung jährlich stattfinden soll. Die Veranstaltung wird von Studierenden der Option Kulturmanagement an der Hochschule Mainz organisiert. Die Idee entstand von Jacqueline Nyalwal die der Meinung ist, es gäbe viele talentierte Künstlerinnen in Deutschland, aber kaum Plattformen, bei denen die Künstlerinnen aus verschiedenen afrikanischen Ländern der unterschiedlichen Künste zusammenkommen. Das Pilotprojekt NOUS hat zum Ziel, eine derartige Plattform für eine zukünftige Zusammenarbeit schaffen und auch dazu beizutragen, die Künstlerinnen bekannt oder bekannter zu machen. Mit ihrer Hilfe will PENG erreichen, dass vor allem „Newcomern“ eine Chance gegeben wird, im Rhein Main Gebiet bekannter zu werden oder sich überhaupt zu etablieren. Eine derartige Veranstaltung ist nicht nur eine Bereicherung für die Stadt Mainz sondern für das gesamte Rhein Main Gebiet.

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Dienstag, 07.04.2015

STUBEnfliegen holen den Cup ohne Grenzen 2015

STUBE Hessen beteiligte sich dieses Jahr zum fünften Mal am Cup ohne Grenzen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus organisieren die FRAPORT Skyliners mit Unterstützung von Lotto Hessen das Basketballturnier Cup ohne Grenzen, das für Toleranz und Vielfalt steht. Dieses Jahr spielten vor dem Bundesligaspiel der FRAPORT Skyliners gegen MHP RIESEN Ludwigsburg am Ostermontag, den 06. April 2015 erneut sechs gemischte Teams von Frauen und Männern unterschiedlicher Nationen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Das zwölfköpfige Team bestand aus dem Trainer Duke, der aufgrund einer Verletzung leider nicht selbst auf dem Feld stand, Jonathan, Nico, Amin, Maria, Kai, Dragana, Basi, Dimitri, Finn, Marco, Philippe und Konstantinos. Die STUBE Hessen-Referentin Daria Gorniak und die WUS-Kollegin Stefanie Heise feuerten die STUBEnfliegen kräftig an.

In den Gruppenspielen konnten sich die STUBEnfliegen gegen das Team Dietzenbach mit 33: 5 und gegen Tius mit 28:9 durchsetzen. Siehe ausführlichen Bericht

Bildergalerie des Cup ohne Grenzen

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Samstag, 07.02.2015

STUBE trainiert für den Cup ohne Grenzen

Auch 2015 wird STUBE Hessen nun zum fünften Mal beim Basketballturnier Cup ohne Grenzen antreten. Das Basketballturnier ist der Beitrag der FRAPORT SKYLINERS zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Das Training mit zwei Profitrainern fand am 07.02.2015 statt. Vier Teams trainierten mit viel Spaß für das Basketballturnier, das am Ostermontag, den 06. April stattfinden wird  und ab 12 Uhr in der FRAPORT Arena in Frankfurt beginnt.

Pressemitteilung der FRAPORT SKYLINERS

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Freitag, 23.01.2015

WUS warnt vor Generalverdacht gegen Studierende aus arabischen Ländern

World University Service (WUS) Deutschland warnt davor, dass ausländische Studierende, vor allem aus den arabischen Ländern, als potentielle Islamisten unter Generalverdacht geraten könnten, als Folge der jüngsten Anschläge auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris. In dem von Michael Gardner am 23. Januar 2015 online erschienen Artikel der University World News wird die Position des WUS deutlich. Es sei nun erst Recht wichtig, junge Menschen aus dem Ausland in Deutschland und Europa zu stärken, damit sie zum Wiederaufbau, zur Stabilisierung und zur Re-demokratisierung ihrer Heimatländer beitragen können, statt diese jungen Menschen als Bedrohung wahrzunehmen. Es sei notwendig, dass sich Deutschland an der Entwicklung einer globalen Friedensarchitektur beteilige - zum Beispiel durch Stipendienprogramme für ExilantInnen.

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Sonntag, 13.04.2014

STUBE belegt den 2. Platz beim Basketballturnier "Cup ohne Grenzen"

Zum vierten Mal stellte STUBE wieder ein Team beim "Cup ohne Grenzen" am 13. April 2014 in der Ballsporthalle Frankfurt.

mehr zum Turnier

Eindrücke vom Probetraining zwei Wochen vorher hier

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Samstag, 16.11.2013

STUBE bei den "Studentenfutter-Tagen"

Ziel war die Werbung für Wiesbaden als attraktive Studentenstadt und als lebenswerten Wohn- und Arbeitsort. Organisiert wurden die Veranstaltungen vom Netzwerk der Wissenschaft Wiesbaden. In diesem sind Hochschulen, die IHK, die Stiftung Wiesbaden, Unternehmen und eben STUBE aktiv. Fotogalerie zum Eröffnungsabend mit Blogger Sascha Lobo. Artikel und Fotogalerie zum Science Slam.

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Dienstag, 30.07.2013

STUBE-Aktiver erhält DAAD-Auszeichnung

Ramkumar Sukumar ist der Preisträger des DAAD-Preises der TU Darmstadt 2013. STUBE durfte eine der Laudationen halten. Die Darmstädter Zeitung Echo online berichtete darüber.

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