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Dienstag, 19.05.2020

Nothilfefonds des Bundes für Studierende im Schlafwagentempo: Die Not ist JETZT und die Studierenden brauchen JETZT konkrete Hilfen

Wiesbaden, 19. Mai 2020. Bundesbildungsministerin Karliczek hat am 30. April 2020 nach sieben langen Wochen des Zauderns und nach massivem Druck aus dem Deutschen Bundestag und von den Wissenschaftsministerinnen und ‑ministern der 16 Deutschen Länder einen Nothilfefonds für unverschuldet in Not geratene Studierende über 100 Millionen Euro für geschätzte 1 Million in Not befindliche Studierende verkündet. Doch davon ist noch kein Cent bei den Studierenden angekommen wie Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS), kritisiert.

Auf den Internetportalen der Studierendenwerke heißt es aktuell landauf und landab:

„Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat angekündigt, den Studierendenwerken 100 Mio. € zur Verfügung stellen zu wollen, um Zuschüsse an Studierende in einer Corona-bedingten finanziellen Notlage zahlen zu können. Wie dies wirklich geschieht, ist noch offen und wird derzeit im Bundesministerium geklärt. Bisher sind die Voraussetzungen dafür ebenso unklar wie die technische Abwicklung. Die Studierendenwerke bemühen sich um Klärung. Anträge können daher noch nicht gestellt werden.

„Jetzt sind wieder 19 lange Tage vergangen, in denen noch kein Cent des Nothilfefonds die Studierenden erreicht hat und Tag für Tag die Studierenden von den Studierendenwerken vertröstet werden müssen und nicht wissen, wie sie ihre Lebensmittel, die Krankenversicherung und Miete bezahlen sollen. Insbesondere ausländische Studierende, die bereits seit Februar 2020 größtenteils ihre Jobs in der Gastronomie, bei Messen und Großveranstaltungen verloren haben, sind von jeglichen Hilfen abgeschnitten. In vielen Staaten weltweit sind deren Eltern aufgrund der Schließung von Fabriken und Geschäften arbeitslos geworden und können ihre Kinder, die in Deutschland studieren, nicht mehr finanziell unterstützen. Laut Berechnungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf sind gegenwärtig über 300 Millionen Menschen pandemiebedingt arbeitslos und ca. 1,6 Milliarden Menschen im informellen Sektor von Arbeitslosigkeit betroffen“, so Dr. Kambiz Ghawami.

Die seitens Ministerin Karliczek angebotenen KfW-Studienkredite sind bei näherer Betrachtung der Weg in eine Schuldenfalle und im Gegensatz zu deutschen Studierenden, die bereits seit dem 8. Mai 2020 Studienkredite zu angeblichen Sonderkonditionen beantragen können, ist dies für ausländische Studierende erst ab dem 1. Juni 2020 möglich. Eine erste Auszahlung ist frühestens zum 1. Juli 2020 vorgesehen. Bei Geschäftsbanken bekommen Studierende gegenwärtig auf die gesamte Kreditzeit bezogen bessere Konditionen und dies innerhalb von 24 Stunden. Warum ausländische Studierende hier zeitlich benachteiligt werden, ist nicht nachvollziehbar.

„Die Studierenden, insbesondere ausländische Studierende, brauchen JETZT die Hilfe und nicht erst am Sankt-Nimmerleins-Tag und ich appelliere an Ministerin Karliczek endlich die administrativen Hürden zu beseitigen und die umgehende Auszahlung der Notfondsmittel seitens der Studierendenwerke zu ermöglichen“, so Dr. Ghawami abschließend.

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Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Roland Ngole aus Kamerun

Steckbrief
Name: Roland Ngole
Herkunftsland: Kamerun
Studiengang: Bachelor -> Internationale Betriebswirtschaftslehre & Master-> Supply Chain Management
Fachbereich: Wirtschaft
Aktuelle Tätigkeit: Motivationstrainer, Life Coach, Unternehmensberater

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Ich habe mich für STUBE entschieden, weil Stube Seminare anbietet, in denen ausländische Absolventen über ihren Berufseinstieg berichten. Stube gab mir auch die Möglichkeit, Kenntnisse in den Bereichen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitspolitik zu erwerben.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

Durch STUBE Hessen bekam ich guten Kontakt zu Studenten, die an verschiedenen Universitäten studieren. Den Austausch, den STUBE mir bezüglich des Studiums ermöglicht hatte.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit auf den Weg geben?

Ich rate allen internationalen Studierenden während des Studiums frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen. STUBE Hessen bietet gute Möglichkeit zur Vernetzung an. Ausländische Studierende sollten sich neben ihrem Studium auch sozial engagieren, dadurch werden sie viel über die deutsche Kultur lernen, ihre Sprachfähigkeit erweitern und ihr berufliches Profil stärken.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen ist für mich...

… eine Organisation, die einen großen Beitrag für ausländische Studierende leistet und eine Organisation, an der alle ausländischen Studierenden in Hessen teilnehmen sollten.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Ich bin selbstständig als internationaler Motivationstrainer, Life Coach, Unternehmensberater und habe Berührungspunkte mit den SDG-Zielen 1, 2 und 3. Ich arbeite derzeit für Vereine und Projekte, die die Armen unterstützen.

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg verlief sehr gut. Ich hatte mehr als zwei Stellenangebote und konnte entscheiden, welches für mich am attraktivsten war.

 

Sie sind ebenfalls STUBE Alumni und möchten Ihre Geschichten mit internationalen Studierenden teilen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht an stube-ref[at]wusgermany.de.

Ehemalige STUBE Hessen-Teilnehmende berichten in unserer Alumni-Rubrik von ihren Erfahrungen, die sie bei STUBE und im Studium gemacht haben. Sie teilen neben wertvollen Tipps für internationale Studierende auch ihren Werdegang und erläutern inwiefern ihre beruflichen Tätigkeiten mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals - zu tun haben.

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Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Duke Benjamin aus Nigeria

Steckbrief
Name: Duke Benjamin
Herkunftsland: Nigeria
Studiengang: Dipl.-Ing. Umwelttechnik am Fachbereich Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Rhein-Main
Aktuelle Tätigkeit: Leiter vom Energiepolitikberatungsprogramm der GIZ in Nigeria

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Auf Empfehlung eines Freundes, und ich habe es nicht bereut.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

Die STUBE Wochenendseminare waren eine Bereicherung: Man konnte sich mit anderen ausländischen Studierenden austauschen, die Herausforderungen des Studiums, die deutsche Sprache, die Motive für die Studienwahl in Deutschland diskutieren und über die Herausforderungen in ihren Herkunftsländern sprechen.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit auf den Weg geben?

Unbedingt einn Austausch mit anderen suchen. Die Integration in Deutschland strategisch und aktiv gestalten. Nach Abschluss des Studiums sollte man für den deutschen Arbeitsmarkt fit sein.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

... eine Familie von Studenten, die die gleichen Herausforderungen haben und nützliche Informationen erhalten.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Aktuell arbeite ich als Programmleiter für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für das Energiepolitikberatungsprogramm (Nigerian Energy Support Programme, NESP) in Nigeria. NESP berät die nigerianische Regierung und die wichtigsten Interessengruppen der nigerianischen Energiewirtschaft darüber, wie sie ihr Bevölkerung bzw. Kunden am besten zuverlässigen und nachhaltigen Strom zur Verfügung stellen können. Dies erreicht NESP, indem sie Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und ländliche Elektrifizierung fördert. Meine jetzige Tätigkeit trägt direkt zur SDG 7 und SDG 13 bei. Indirekt trägt sie auch zu SDG 1 und SDG 8 bei (durch Ausbildung und Beschäftigungsförderung in dem nigerianischen Energiesektor).

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg lief gut. Heute leite ich das Energiepolitikberatungsprogramm der GIZ in Nigeria. Bevor ich zur GIZ kam, unterstützte ich als stellvertretender Delegierter die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Nigeria (AHK Nigeria) und deutsche Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Wirtschaftsbeziehungen mit Nigeria. Vor der AHK arbeitete ich bei den Stadtwerken Rüsselsheim im Vertrieb, in der Produktenwicklung, im Projektmanagement und schließlich als Leiter Energiedienstleistungen.

 

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Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Ramkumar Sukumar aus Indien

Steckbrief
Name: Ramkumar Sukumar
Herkunftsland: Indien
Studiengang: MSc. Information and Communication Engineering
Fachbereich: ETIT
Hochschule/Universität: TU Darmstadt
Aktuelle Tätigkeit: Business Analyst bei Capgemini Deutschland Parallel dazu führt die Vereinsaktivitäten Indian Association (DIA) e.V. von Darmstadt

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Neugier auf einen Besuch im Bundesministerium in Bonn (ein Tagesausflug nach Bonn im September 2011)

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

STUBE hat mir neue Sichtweise gegeben über: faire und nachhaltige Prinzipien, Freundschaften aus dem Globalen Süden, Verständnis für andere Kulturen, ohne zu verhungern während der Studienzeit an Wochenenden während des STUBE-Seminars, Praktikum im Heimatland durch ein bPSA-Stipendium, meine Art von Führungsfähigkeit als Co-Leiter/Referent auszuprobieren und nicht zuletzt meine Betreuerin für die Masterarbeit (Vizepräsidentin von FUA, die zu Gast bei einer Veranstaltung war) zu finden.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit uf den Weg geben?

Seien Sie offen, lernen und respektieren Sie die Kulturen und den Wert von einander und von den Referenten, genießen Sie die schönen Zeiten. Bestimmt werden Sie großartige Erinnerungen haben. Dies hilft nicht nur im persönlichen, sondern auch im beruflichen Leben. Darüber hinaus ist die Gesundheit sehr wichtig. Passen Sie gut auf sich auf. Sie können alle andere Ziele nur erreichen, wenn Sie gesund sind (durch Ernährung, Lebensstil).

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen hat für mich...

... als reiner Zufall begonnen, ein gewisser Impuls zum Studium und Leben in Deutschland beigetragen und jetzt eng ans Herz gewachsen.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt zu die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Ich arbeite bei Capgemini Deutschland als Business Analyst. Parallel dazu führe ich die Vereinsaktivitäten Indian Association (DIA) e.V. von Darmstadt, die ich  2012 mitgegründet habe. Der Verein hat einen entwicklungspolitischen Bezug.

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Bei mir hat es bisschen lange gedauert (anschließend einen Umweg/Rückkehr ins Heimatland für 3 Jahre). Nach Abschluss meines Studiums setzte ich meine Karriere in Indien fort (zuerst in Pune und danach in Chennai). In beiden Unternehmen (Atos und Springer Nature) wo ich arbeitete, hatte ich Glück für deutsche Projekte bzw. die Arbeit mit deutschen Kunden, so konnte ich die Beziehung zu Deutschland und der deutschen Sprache aufrechterhalten. Parallel habe ich die Entwicklungen im meinem Heimatland aktiv verfolgt. Aus verschiedenen Gründen, um meine Karriere fortzusetzen. Ich bin wieder nach Deutschland gekommen, um zu studieren und zu arbeiten. Jetzt bin ich für einen Teilzeit MBA Studiengang an der Hochschule Darmstadt eingeschrieben, was ich als zweiten Master absolvieren werde.                                                                   

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Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Dr. Alcido Elenor Wander aus Brasilien

Steckbrief
Name: Dr. Alcido Elenor Wander
Herkunftsland: Brasilien
Studiengang: Agrarwirtschaft in Witzenhausen (Diplom), Agrarwissenschaften der Tropen und Subtropen in Göttingen (Magister), Agrarwissenschaften in Göttingen (Promotion)
Fachbereich und Hochschule: Internationale Agrarwirtschaft/GhK-Kassel, Agrarwissenschaften/Uni-Göttingen
Aktuelle Tätigkeit: Agrarökonom bei der brasilianischen Agrarforschungseinrichtung Embrapa

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Ich habe STUBE Baden-Württemberg während des Studienkollegs in Konstanz kennengelernt. Ich habe ein Seminar 1992 in Baden-Württemberg besucht und war von der Initiative sehr beeindruckt. So dass ich mich sofort nach dem Umzug nach Witzenhausen bei STUBE Hessen angemeldet habe. STUBE Hessen war damals (1992) noch in der Gründungsphase. Während meines Studiums in Witzenhausen (1992 bis 1996) habe ich mich bei STUBE Hessen auf unterschiedliche Weise engagiert.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

Für mich war STUBE immer eine interessant und bedeutungsvolle Ergänzung zu dem Fachwissen, was ich im Rahmen des Studiums erwarb. Bei STUBE hatte ich die Möglichkeit, verschiedene entwicklungspolitische Themen zu diskutieren, die sich aufeinander beziehen. Die Themen- und Herkunftsvielfalt der STUBE-Teilnehmer war für mich ein großer Vorteil.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit auf den Weg geben?

Immer auf die verschiedenen Angebote achten, die an den Unis ausgeschrieben werden. Niemals sich auf die Studieninhalte der verschiedenen Fächer bzw. Lehrenden beschränken. Die eigene Aus- und Weiterbildung selbst in die Hand nehmen und niemals erwarten, dass jemand dies für uns tut.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

... die beste entwicklungspolitische und interkulturelle Erfahrung, die ich während meiner Studienzeit in Deutschland in der Öffentlichkeit gemacht habe.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Seit 2001 arbeite ich bei der brasilianischen Agrarforschungseinrichtung Embrapa als Agrarökonom. Meine Tätigkeit bei Embrapa in Brasilien ist eng mit SDG 2 (Kein Hunger) verbunden. Im weiteren Sinne gibt es natürlich auch Zusammenhänge mit SDGs 1, 12, 13 und 17.

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg fing an während meiner Promotion an der Uni-Göttingen. Es gab eine Stellenausschreibung bei der staatlichen Agrarforschungseinrichtung Embrapa in Brasilien. Ich habe mich beworben und bin dann zwei Mal nach Brasilien gereist, um am Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Und es hat geklappt. Seit 2001 bin ich bei Embrapa als Forscher in agrarökonomischen Fragestellungen tätig. Seit 2008 bin ich auch an zwei Hochschulen Dozent, in denen ich neben der Lehre auch Master-Studenten und Doktoranden betreue. Von 2014 bis 2019 war ich Leiter des Nationalen Forschungszentrums für Reis und Bohnen (2014 bis 2015 Leiter für Technologietransfer; 2015 bis 2017 Leiter für Forschung und Entwicklung; 2017 bis 2019 Hauptleiter). Derzeit bin ich Wissenschaftlicher Koordinator der Brasilianischen Gesellschaft für Agrarökonomie, Agrarsoziologie und Agrarbetriebslehre (SOBER).

 

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Ehemalige STUBE Hessen-Teilnehmende berichten in unserer Alumni-Rubrik von ihren Erfahrungen, die sie bei STUBE und im Studium gemacht haben. Sie teilen neben wertvollen Tipps für internationale Studierende auch ihren Werdegang und erläutern inwiefern ihre beruflichen Tätigkeiten mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals - zu tun haben.

Published Date: 
Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Jackeline Bernarding aus Peru

Steckbrief
Name: Jackeline Bernarding
Herkunftsland: Peru
Studiengang: Soziologie Master of Arts
Hochschule/Universität: Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Goethe-Universität Frankfurt

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

STUBE gab mir die Möglichkeit in meiner Heimat (Peru) für meine Masterarbeit zu recherchieren.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

Ich habe viele interessanten Menschen kennengelernt und tolle Seminare besucht.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit auf den Weg geben?

Versuchen neben dem Studium Berufserfahrung zu sammeln.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

… eine sehr große Unterstützung meine Ziele zu erreichen (Uniabschluss).
 

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Ehemalige STUBE Hessen-Teilnehmende berichten in unserer Alumni-Rubrik von ihren Erfahrungen, die sie bei STUBE und im Studium gemacht haben. Sie teilen neben wertvollen Tipps für internationale Studierende auch ihren Werdegang und erläutern inwiefern ihre beruflichen Tätigkeiten mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals - zu tun haben.

Published Date: 
Montag, 18.05.2020

STUBE Erfahrungsbericht: David Kobernick aus Argentinien

Steckbrief
Name: David Kobernick
Herkunftsland: Argentinien
Studiengang: M.A. Soziologie und Sozialforschung an der Philipps-Universität Marburg
Fachbereich: Sozialwissenschaften

Aktuelle Tätigkeit: Arbeitet bei der VEM

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Von STUBE Hessen habe ich damals in Marburg von einer Freundin erfahren, die an einer STUBE Veranstaltung teilgenommen hat. Sie war so beeindruckt von der Themenvielfalt, dem Ideenreichtum und dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe, dass sie mich neugierig gemacht hat. Ich wollte mich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit weiterbilden und dafür ist das Angebot der STUBE einfach genial.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

Von STUBE habe ich leider sehr spät erfahren, als ich schon mit meiner Masterarbeit angefangen hatte. Trotzdem hat die STUBE-Erfahrung sowohl mein akademisches als auch mein berufliches und persönliches Leben sehr positiv geprägt:
- Das Zusammengehörigkeitsgefühl in den Veranstaltungen fand ich sehr hilfreich. Es gibt einen „sicheren Raum“ für Studierende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, und dies ist wichtig. Der Austausch über etliche Herausforderungen und Schwierigkeiten in unseren Heimatländern hat mir sehr geholfen, diese Hürden besser zu verstehen und zu überwinden.
- Die gemeinsame Reflexion über aktuelle entwicklungspolitische Fragestellungen hat mein Wissen und meine Perspektive in diesem Bereich erweitert. Das gleiche kann ich über die Veranstaltungen zur beruflichen Qualifizierung sagen. Sie haben mir wesentlich bei der Arbeitssuche geholfen und vieles erleichtert.
- Die Zeit hat mir viel Spaß gemacht! Ich habe viele Leute kennengelernt, über deren Kulturen und Perspektiven erfahren, zahlreiche Städte besucht und ganz viel über verschiedene Themen gequatscht :).

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, mit auf den Weg geben?

Bei den STUBE-Veranstaltungen teilzunehmen! So früh wie möglich. Es ist nicht nur interessant, sich auf Deutsch oder Englisch mit entwicklungspolitischen Themen zu beschäftigen und darüber zu diskutieren, sondern auch hilfreich als Training für die Uni.
 - Auch wenn man gerade mit dem Studium angefangen hat, lohnt es sich, an Veranstaltungen zur beruflichen Qualifikation teilzunehmen. Was kann ich? Was mag ich? Was will ich später tun? Alle diese Fragen sind wichtig, um sich danach auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren. Dafür sind Praktika, soziales Engagement, Semesteraustausche und Minijobs sehr zu empfehlen.
- Ganz viel fragen, reden und sich mit anderen Studierenden auszutauschen. Der Studentenstatus in Deutschland macht schon viel aus. Nutzt diese Gelegenheit, um euch weiterzubilden und Neues kennenzulernen.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

... eine Möglichkeit, um sich weiterzubilden, andere Studierende kennenzulernen und über deren Kulturen und Perspektiven zu erfahren, aus der Komfortzone heraus zu kommen und ganz viel Spaß zu haben.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Seit August 2019 arbeite ich in Wuppertal bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) als Referent für das Nord-Süd Freiwilligenprogramm in der Abteilung Training and Empowerment. Die VEM arbeitet zusammen mit Partnerorganisationen in Asien und Afrika und hat dort viele Projekte in den Bereichen Soziales, Umwelt, Gesundheit uvm. Diese Projekte sind gleichzeitig Einsatzstellen für deutsche Freiwillige (Nord-Süd), die in der Regel ein Jahr im Ausland verbringen. Das Programm wird durch „weltwärts“, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), unterstützt. Zu den zahlreichen neuen Erlebnissen der Freiwilligen im Laufe ihres Einsatzes gehört auch die Erfahrung, was die Menschen in der Einen Welt verbindet. Außerdem gewinnen sie Einblicke in einen anderen kulturellen Kontext sowie ein Verständnis für globale Zusammenhänge und Fragestellungen. Die Vorbereitungsphase für einen Freiwilligendienst dauert ein Jahr und besteht aus mehreren Seminaren. Hier beschäftigen wir uns mit vielen Themen der SDGs: Bildung und Armut, strukturellem Rassismus, weiße Privilegien, Nachhaltigkeit und Konsum, Geschlechtergleichheit, uvm. Ich bin froh, in diesem Bereich arbeiten zu können und junge, engagierte Erwachsene begleiten zu dürfen. Viele der Kenntnisse und Kompetenzen, die für diese Arbeit erforderlich sind, habe ich selbst durch STUBE Hessen gewonnen und verstärkt, und bin dafür sehr dankbar.

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Die Arbeit bei der VEM ist meine erste Vollzeittätigkeit. Vor dieser Arbeit habe ich verschiedene Minijobs, Teilzeitjobs und Praktika gemacht. Die Berufsorientierung durch STUBE hat mir geholfen, die Arbeitssuche zu verfeinern. Ich lernte z. B. meine eigenen Kompetenzen zu definieren, den inhaltlichen Aufbau eines Lebenslaufes, Details über den deutschen Arbeitsmarkt uvm.

 

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Ehemalige STUBE Hessen-Teilnehmende berichten in unserer Alumni-Rubrik von ihren Erfahrungen, die sie bei STUBE und im Studium gemacht haben. Sie teilen neben wertvollen Tipps für internationale Studierende auch ihren Werdegang und erläutern inwiefern ihre beruflichen Tätigkeiten mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals - zu tun haben.

Published Date: 
Dienstag, 12.05.2020

Support of the Ministries at State Level for International Students required

An article of University World News on 5 May 2020 about the emergency loans for students whose source of income is threatened by the coronavirus pandemic offered by Federal Education Minister Karliczek refers to the evaluation of Dr. Kambiz Ghawami, head of World University Service Germany. Dr. Ghawami criticises the inadequate support of the German federal government in this emergancy situation: "Now that Germany’s federal government here has totally failed, we need the support of the ministries at state level to boost the various state emergency funds to assist international students facing hardship through no fault of their own".

Published Date: 
Donnerstag, 16.04.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Dr. Moustafa Selim aus Ägypten

Steckbrief
Name: Moustafa Selim
Herkunftsland: Ägypten
Studiengang: MSc Agrobiotechnologie, PhD Phytopathologie
Fachbereich: Genetik/Molekularbiologie
Hochschule/Universität: Justus-Liebig-Universität Gießen (Studium) / Hochschule Geisenheim University of Applied Sciences (Beruf)

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Es fing alles zufällig an. Ich suchte nach einem Stipendium für mein Masterstudium an der Uni Gießen und habe dafür viele Stiftungen besucht. Ich dachte zuerst, dass STUBE Stipendien vergibt. Dadurch habe ich von den anderen Angeboten (Workshops/Seminare) erfahren. Ich habe einfach mitgemacht. Später habe ich die Teilnahme-Zertifikate, die ich von STUBE erhielt genutzt, um ein Stipendium bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu bekommen. Also hat mir STUBE auch indirekt geholfen, ein Stipendium zu bekommen.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

STUBE Seminare waren meine Flucht vor dem stressigen Alltag. Ich hatte oft am Wochenende nichts zu tun gehabt, aber bei STUBE gab es immer etwas Neues: neue Freunde und Dozent*innen kennenlernen, neue Informationen und Erfahrungen sammeln. Die Seminare waren nicht nur zum Lernen, sondern ermöglichten auch Spaß, Spiele und Ausflüge. 

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, auf den Weg geben?

Wenn es ein STUBE-Seminar in eurer Nähe gibt, solltet ihr unbedingt an den Veranstaltungen teilnehmen. Es macht viel Spaß und man lernt dort sehr viel.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

…Lebenserfahrung, Spaß und neue Leute kennenlernen

Wo arbeitest Du derzeit? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug herstellen?

Ich arbeite an der Hochschule Geisenheim. Ja, ich arbeite viel mit internationalen Studierenden, da ich der Integrationsbeauftragte der Hochschule bin. Zum Beispiel arbeite ich mit Flüchtlingen und betreue sie. Ich biete Seminare für Studierende über die arabische/islamische Kultur an. Zudem leite ich Fortbildungen/Workshops für verschiedene Einrichtungen, die mit Arabern/Muslimen arbeiten. Dabei geht es um Kulturvermittlung. 

Wie verlief dein Berufseinstieg und wo bist du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg war einfach. Ich habe eine Stelle bekommen, bei der ich einen Teil meiner Doktorarbeit durchgeführt habe. Ich arbeite jetzt als Dozent für Pflanzenschutz und bin auch der Integrationsbeauftragte an meiner Hochschule.

 

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Published Date: 
Donnerstag, 16.04.2020

STUBE Erfahrungsbericht: Immaculate Machasio aus Kenia

Steckbrief
Name: Immaculate Machasio
Herkunftsland: Kenia
Studiengang: Promotion in Monetäre Ökonomik am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Aktuelle Tätigkeit: Beraterin für die Weltbank

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

I had seen STUBE Hessen flyers before but I hadn’t quite developed a keen interest in participating in any seminar. One day, a close friend of mine who had previously participated in a seminar organized by STUBE Hessen informed me about the interesting sessions and discussions she had attended. I was curious to have a first hand experience and for that reason, I registered for a weekend seminar and I was tremendously impressed. I particularly liked the cordial environment created by the organizers who reassured us that our opinions count and encouraged all attendees to actively participate. There was also diversity in terms of topics of discussion, which were all development oriented and participants‘ knowledge background from a wide variety of developing countries. It was a great pleasure networking and building a network of friends facilitated by the friendly environment created by the participants and fostered by the facilitators.

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

STUBE opened a new chapter in my academic life because after attending the initial seminar, I felt as if my eyes had suddenly opened as I developed a broader range of research interests as well as a wider scope of interesting ideas. Through interaction with fellow participants and facilitators, I felt more confident in putting forth my ideas. Exposure to presenting our work during the seminar also significantly contributed toward my presentation and communication skills. Over and above that, my networking skills were honed and I can proudly say that I still have a circle of friends who I met during the STUBE seminars within my close circle of friends.

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, auf den Weg geben?

I would advise international students to be open-minded, proactive and actively participate in activities which can improve their education outcomes and make their studies more interesting and their overall experience memorable. It is absolutely important for one to look for a mentor to guide them academically as well as provide professional guidance. More importantly, it is advisable for students to prioritize their studies and remain focussed in their academics at the same time build a network of worthwhile friends for moral support.

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...

When I look back at my experience as a PhD student in Germany, STUBE Hessen means a home away from home. In actual sense, STUBE prepared me for my current career role by availing a great chance to participate in workshops and seminars. According to me, STUBE Hessen implies a platform that facilitates all round formation of students from developing countries. It is a programme well designed to create a warm environment for students to exchange ideas and learn from each other and ultimately attain their career goals in life.

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt zu die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

I am currently an Economic Consultant at the World Bank, working in the Social Protection and Jobs department. To be specific, I work in the migration and remittances unit and our work revolves around research, policy advocacy and designing estimation models with respect to remittances and migration patterns. 10 out of the 17 SDGs contain targets that are relevant to migration and mobility and that ties in pretty well with the agenda of inclusion without leaving no one behind.

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

I am tremendously grateful to launch my career at the World Bank because this is exactly what I envisioned when I was undertaking my doctorate studies. The work I am currently engaged in is intellectually stimulating and morally satisfying because I get to apply the knowledge and skills acquired during the course of my studies. I am also working in a multicultural environment full of brilliant colleagues whose goals are development oriented. I can confidently say that STUBE Hessen prepared me in all aspects to be the best I could ever be in my career and beyond.

 

Sie sind ebenfalls STUBE Alumni und möchten Ihre Geschichten mit internationalen Studierenden teilen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht an stube-ref[at]wusgermany.de.

Ehemalige STUBE Hessen-Teilnehmende berichten in unserer Alumni-Rubrik von ihren Erfahrungen, die sie bei STUBE und im Studium gemacht haben. Sie teilen neben wertvollen Tipps für internationale Studierende auch ihren Werdegang und erläutern inwiefern ihre beruflichen Tätigkeiten mit den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung - Sustainable Development Goals - zu tun haben.
 

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