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Donnerstag, 11.07.2019

“Migration and Leadership-Skills” – Internship with InterCap and STUBE Hessen

To say: “I will organize a workshop” is easy. The hard part starts, when you realize that every little aspect of the workshop has to be planned and organized. With World University Services (WUS) and InterCap I had the chance to learn many things, and best of all, have a connection to topics of sustainability and migration. With this report I want to show what I learned in my short Internship with InterCap and WUS.

I wanted to do the Internship with InterCap because I could take a look at what happens in the offices of Stube Hessen, a program from WUS. Not only that, I could have the chance to learn about Global Learning and how it is being promoted with organizations like InterCap. As I am a member of “Grenzenlos”, a program which encourages international students to talks about sustainable topics in schools, I knew the internship would be a perfect fit for me.

One of my favorite parts of the internship was when I had to research about migration for a workshop from Stube-Hessen in November 2019. Migration is a topic that has always been very personal to me and which I want to invest more of my time in. I had to do an intense research on sub-topics of the current politics of migration and look up speakers from different Universities or organization in Hessen, who were experts in the topic. I was also asked to plan how I would like the workshop to be. It was a task I did very passionately.

Alejandra Isabel Garcia Hernandez © STUBE Hessen

 

I was also part of a weekend-workshop on how to manage and organize intercultural events. I had the chance to give my own input on how to be a multiplicator and what I do as an active member of “Grenzenlos”. It was an amazing opportunity to practice my organizational skills and also to leave those fears of speaking in public behind. During this weekend-workshop, I learned about my own leadership skills as well as how I can teach others how to strengthen their own. It was a great experience, which showed me that even though I am not a professional speaker, I can still communicate important topics to others.

Alejandra speaking about her experience Global Learning © STUBE Hessen

Alejandra Isabel Garcia Hernandez is a student from Honduras at Goethe-University Frankfurt studying Educational Science. She did an internship with InterCap from 3rd to 9th of June 2019. During the internship, Alejandra Isabel Garcia Hernandez joined the project STUBE Hessen. STUBE Hessen, a project of World University Service (WUS), offers Seminars, academies and workshops for international students in Bachelor, Master, Magister and PhD programmes. The focus is on development-oriented issues and the events are executed in cooperation with competent experts. The seminars, academies and workshops provide to develop a South-South dialogue in which topics relevant for the participants are discussed. By offering these events STUBE Hessen also aims to building up a network among the students. STUBE Hessen supports initiatives and work groups of foreign students who want to organize development-oriented events in their cities. The support includes help with the organization and implementation of events, choosing experts, and STUBE will, on request, co-funding the event.

https://www.developtogether.eu/de/news/171-migration-and-leadership-skills-internship-with-intercap-and-stube-hessen

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Dienstag, 12.03.2019

Bildungsarmut darf kein Schicksal sein! Internationale Studierende zu Gast im hessischen Wirtschaftsministerium

Die entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Hessen kennenlernen – das war das Ziel von rund 30 internationalen Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die am 8. März 2019 das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in Wiesbaden besuchten. Die Wiesbadenerin Stella Goldau-Caputula zeigte vor Ort wie Bildungschancen auch in entlegenen Gebieten Malawis geschaffen werden und berichtete von ihrem Engagement für den Wiesbadener Verein You Are Not Alone.

Das erste Ziel der Sustainable Development Goals (SDGs) möchte "Armut in jeder Form und überall beenden". Bildung kann dabei ein Schlüssel sein, der Armut zu entkommen und verhindern, dass Armut über Generationen weitervererbt wird. Vom 6. bis 10. März 2019 beleuchteten Studierende hessischer Hochschulen aus Afrika, Asien und Lateinamerika in der Akademie „Armut und Bildung“ den Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Bildung und fragten danach, wie für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sichergestellt werden können. Die Akademie bot ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Exkursion zum Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in Wiesbaden.

In interaktiven Workshops, die von Referent*innen hessischer Hochschulen sowie aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft durchgeführt wurden, erarbeiteten sich die 30 internationalen Studierenden ein um-fassendes Hintergrundwissen zu Themen wie „Familientradition Hartz IV?“; „Soziale Ungleichheit in Deutschland“; „Das Bildungssystem Kolumbiens“, „Lernen in entlegenen Gebieten Malawis“; „In-tersektionalität im Klassenzimmer“ und „Erkenntnisse aus der Armutsforschung“. 

Referent*innen waren:
•    Stella Goldau-Caputula, You Are Not Alone e.V., Wiesbaden
•    Gilbert Blumenstiel, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
•    Anne-Marie Schwalm, Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences
•    Dr. Irina Volf, Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.
•    Tina Breidenich, Goethe-Universität Frankfurt
•    Andrés Felipe Macias, Start-Up Whinker, Kolumbien
•    Dr. Andreas Haidvogl, Goethe-Universität Frankfurt
•    Dr. Dominik Wagner, Justus-Liebig-Universität Gießen
 

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Donnerstag, 07.02.2019

Ausgezeichnet: Das STUBE-Netzwerk ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus© DUK, Thomas Müller

Eine Schule, die eine Regenwassernutzungsanlage einsetzt. Globale Lernpartnerschaften, in denen Berufsschüler etwas über nachhaltiges Wirtschaften lernen. Eine Gemeinde, die sich für Bildung, Ressourcenschonung, Klimaschutz und Mobilität in ihrer Region stark macht – gute Bildungsbeispiele für nachhaltige Entwicklung in der Praxis sind zahlreich. Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer 32 Lernorte, 43 Netzwerke und 6 Kommunen für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung am 28. November 2018 in Bonn. Staatssekretär Christian Luft hob die gesellschaftliche Bedeutung der gewürdigten Initiativen hervor: „Wir brauchen in Deutschland und der Welt ein noch stärkeres Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit Ressourcen und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Lebens. Hierfür spielt Bildung für nachhaltige Entwicklung eine Schlüsselrolle. Die heute ausgezeichneten Initiativen leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung. Positive Beispiele und das beeindruckende Engagement der vielen Beteiligten bringen uns in der Verankerung einer nachhaltigen Entwicklung im deutschen Bildungssystem einen weiteren Schritt voran.“

Wie wichtig das Engagement angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist, betonte DUK-Präsidentin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Die neuesten Warnungen von Weltklimarat und Weltbiodiversitätsrat zeigen: für eine zukunftsfähige Welt brauchen wir schnelle und weitreichende Veränderungen. Wie Nachhaltigkeit praktisch gelebt und erfahrbar werden kann, das zeigen unsere 81 herausragenden Bildungsinitiativen Tag für Tag. Ich wünsche mir, dass ihre neuen Lösungsansätze zahlreich aufgegriffen und weiterentwickelt werden.“

Das STUBE Netzwerk ist ein durch Brot für die Welt finanziell und inhaltlich unterstütztes Studienbegleitprogramm. Es engagiert sich erfolgreich, Akteure aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa STUBE bei der Transformation hin zu einer ökologischeren und sozial gerechteren Weltgesellschaft zu unterstützen. Die Studierenden können an einem individuellen Fachstudium durch qualitativ hochwertige außeruniversitäre Veranstaltungen, die am Globalen Lernen und dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet sind, teilnehmen. Die klare Fokussierung auf die SDGs und deren Umsetzung in Bezug auf die Sensibilisierung und Qualifizierung der Studierenden ist besonders zu würdigen.

BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert

Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK. Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.

Hintergrund

Nachhaltige Entwicklung bedeutet Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt zu verwirklichen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde.

Weitere Informationen
Die ausgezeichneten Initiativen
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Publikation „Strukturen stärken - Ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung im Porträt“

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Donnerstag, 30.08.2018

Die hessischen Hochschulen und der 5. Nachhaltigkeitstag

Anlässlich des 5. Hessischen Nachhaltigkeitstages, welcher am 6. September 2018 stattfindet sind viele Veranstaltungen und Aktivitäten in ganz Hessen geplant.  Unter dem Motto „Vielfältig – Nachhaltig – Hessisch: So wollen wir leben!“ soll den Menschen in Hessen nähergebracht werden, was hinter dem Gedanken eines nachhaltigen Lebensstiles steckt.
Auch einige der hessischen Hochschulen haben sich diesem Thema angewandt und verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten für diesen Tag geplant. Besonders die Technische Universität Darmstadt hat an diesem Tag viel geplant. So veranstaltet diese beispielsweise einen Workshop zum Thema „Nachhaltigkeit an der Universität“ sowie eine Führung durch den Botanischen Garten. Des Weiteren findet von 12 bis 13 Uhr eine bewegte Mittagspause mit Yoga im Schlossgraben und eine Veranstaltung zum Thema „Energieeffizienz – der Campus als Kleinstadt“ statt.
Die Hochschule Darmstadt University of Applied Sciences veranstaltet eine Führung durch ihre technischen Anlagen. Diese bietet Einblicke in die zentrale Wärmeversorgung des Campus Schöfferstraße sowie in eine Lüftungszentrale. Das Studierendenwerk Darmstadt bietet für insgesamt sechs Studierende beider Hochschulen einen Einblick in die Mensa-Imkerei. Einen Überblick über alle Veranstaltungen der Hochschulen in Darmstadt ist hier zu finden.
Währenddessen verteilt die Hochschule Geisenheim University den ganzen Tag Nachhaltigkeitsboxen für den Alltag an der Hochschule. Außerdem wird am Campus eine interaktive Wanderausstellung die den Titel „Ich bin so frei!“ trägt aufgebaut, welche von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden kann.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen bietet ebenfalls eine Ausstellung mit dem Thema „(H)Essen mit Zukunft“ an. Hier präsentieren Studierende  des Fachbereiches Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement ihre Perspektiven zu den Problemen und Herausforderungen einer nachhaltigen Ernährung. Diese Ausstellung findet vom 5. September bis zum 20. Dezember 2018 statt und kann somit auch außerhalb des hessischen Nachhaltigkeitstages besucht werden.
Im Laufe des Tages werden auf dem Campus Kassel und auf dem Campus Witzenhausen ebenfalls die Nachhaltigkeitsboxen verteilt. Außerdem veranstaltet die Universität Kassel anlässlich des hessischen Nachhaltigkeitstages eine Exkursion zur hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Hier wird von 10:00 bis 13:00 Uhr eine Führung über die Versuchs- und Anbauflächen angeboten.
Zu guter Letzt veranstaltet eine Studentengruppe der Frankfurt University of Applied Science am Wasserwerk in Neu-Isenburg  eine Solarkataster Auswertung, um die Dachflächenpotenziale der Bürgerinnen und Bürger herauszufinden. Anschließend werden die Ergebnisse ausgedruckt und den Teilnehmenden mitgegeben.

Der hessische Nachhaltigkeitstag wird alle zwei Jahre vom hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen organisiert. Das erste Mal fand dieser im Jahr 2010 statt und zählte insgesamt über 500.000 Teilnehmende an 300  Aktionen bei denen 700 Akteure mitwirkten. Verschiedene Akteure können anlässlich dieses Tages Veranstaltungen planen, welche dann im Aktivitätenkompass auf www.hessen-nachhaltig.de zusammengetragen werden.

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Montag, 06.08.2018

STUBE Hessen ist im Rennen um den ZeitzeicheN-Preis 2018

STUBE Hessen nimmt am diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN in der Kategorie „Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung“ teil. Mit Hilfe eines Online-Votings, das vom 27. Juli bis zum 27. August 2018 stattfindet, wird der Preisträger ermittelt. Unter https://bit.ly/2uW8bUr kann für STUBE Hessen abgestimmt werden.

STUBE Hessen fördert in einem Süd-Süd Dialog die Auseinandersetzung von Studierenden aus Asien, Afrika und Lateinamerika mit aktuellen globalen Herausforderungen und Lösungswegen und stärkt Fähigkeiten und Kenntnisse der internationalen Studierenden, um zu einer sozialen und ökologisch nachhaltigen Entwicklung in ihren Herkunftsländern und in Deutschland beizutragen.

Der Preis würdigt beispielhaftes Engagement bei der Umsetzung der Agenda 2030 und möchte die Arbeit von Preisträgern und Nominierten in das öffentliche Bewusstsein rücken. Des Weiteren soll der Preis zeigen, dass die lokalen und globalen Nachhaltigkeitsziele nicht mehr nur von einzelnen Initiativen verfolgt werden, sondern auch von Kommunen, Bürgerinitiativen und Unternehmen.

Jährlich werden bis zu 160 Vorschläge eingereicht, darunter befinden sich sowohl gemeinnützige Vereine und Stiftungen, informelle Initiativen, gewerblich tätige Körperschaften als auch Kommunen und Kommunalverbände, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften. Die Nominierten veranlassen  Aktivitäten und setzen diese um, um Brücken in der Gesellschaft zu bauen und Andere zum Handeln zu ermutigen.

Gefördert wird der Preis vom Umweltbundesamt aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Auslosung wird von zahlreichen Akteuren wie beispielsweise dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt, der Stadt Dessau-Rosslau, dem Klimabündnis sowie dem deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt. Den Preisträgern winkt ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro. Der Publikumspreis wird am 10. Oktober 2018 auf dem Netzwerk21Kongress in Dessau-Rosslau verliehen.
 

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Mittwoch, 04.04.2018

STUBEnfliegen spielen beim Cup ohne Grenzen 2018

STUBE Hessen beteiligte sich dieses Jahr zum achten Mal am Cup ohne Grenzen. Als Zeichen gegen Rassismus veranstalten die FRAPORT SKYLINERS und LOTTO Hessen ein Basketballturnier am Montag, den 2. April 2018. Zu diesem Zweck schlüpften vor dem Heimspiel gegen den MitteldeutschenBC fünf gemischte Teams in die bunten Trikots mit dem Logo des „Cup ohne Grenzen“. Ganz nach dem Motto der Veranstaltung standen hier der Spaß und das Miteinander im Vordergrund.

STUBEnfliegen erspielten sich den dritten Platz auf dem Siegertreppchen

Das Team „STUBEnfliegen“ von STUBE Hessen spielte gegen die anderen vier Mannschaften. Für die Stimmung in der Halle sorgten alle Teams und ihre eigenen Fanclubs. Schon beim zweiten Spiel ging es gut zur Sache. Die gelbe Gefahr von „BasKIDball Frankfurt“ bot gegen die „STUBEnfliegen“ in orangenen Jerseys ein wahres Korbspektakel.

Im Spiel gegen die „STUBEnfliegen“ ging es für das Team „TIUS – Tanz ist unsere Sprache“ nochmal um alles. Bis zur letzten Sekunde blieb es spannend. Doch am Ende siegte „TIUS“. Platz zwei war ihnen hiermit sicher. Traurig waren die „STUBEnfliegen“ deswegen aber nicht. Auch sie bekamen einen Platz auf dem Treppchen und wurden Dritter. „Wir freuen uns immer bei den FRAPORT SKYLINERS zu Gast zu sein“, erklärte auch der Trainer der „STUBEnfliegen“ Kostas Gountaras. Und diese Freude war  spürbar in der Halle.

Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die an STUBE Hessen-Seminaren und Akademien zu entwicklungspolitischen und globalen Themen teilnehmen, freuten sich über Platz 3 auf dem Siegertreppchen beim traditionellen Basketballturnier, an dem die STUBEnfliegen in unterschiedlicher Besetzung zum 8. Mal teilnahmen und Spaß hatten.
 

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Samstag, 23.07.2016

Ausländische Studierende sammeln Unterschriften zur Achtung der Menschenrechte in Ihren Herkunftsländern

Ausländische Studierende sammeln Unterschriften für Petition Menschenrechte vor Profit

Im Rahmen der STUBE Hessen Sommerakademie "Steuerflucht, Umweltverschmutzung, unfaire Arbeitsbedingungen - Global Player und Ihre Unternehmensverantwortung" sammelten ausländische Studierende in nur 90 Minuten 58 Unterschriften für die Online-Petition Menschenrechte vor Profit.

Die Teilnehmenden setzten sich in der diesjährigen Sommerakademie vom 20. bis 24. Juli 2016 intensiv mit dem Thema Unternehmensverantwortung auseinander und befassten sich mit Richtlinien gegen Kinderarbeit, dem Druckmittel Boycott sowie dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte, der noch dieses Jahr durch das Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Ausgerüstet mit Tablet und ihrem Wissen sind die ausländischen Studierenden am 23.07.2016 auf Unterschriftenfang in die Bad Homburger Innenstadt gegangen. Sie erklärten den Passant/innen, dass auch einige globale deutsche Unternehmen an Menschenrechtsverletzungen im Ausland beteiligt sind und baten die Passant/innen um Ihre Unterschrift für die aktuelle Online-Petition Menschenrechte vor Profit. In nur 90 Minuten überzeugten sie 58 Personen die Online-Petion direkt zu mitzuzeichnen.

Die Online-Petition, die durch ein Bündnis deutscher Nichtregierungsorganisationen u.a. mit Brot für die Welt und Germanwatch gestartet wurde, fordert die Bundesregierung dazu auf deutsche Unternehmen zu verpflichten, die Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu achten. Bisher ist dies nur eine freiwillige Angelegenheit. Eine Chance auf Veränderung könnte der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte bieten! Vieles deutet aber darauf hin, dass dieser nur unverbindliche Empfehlungen und Beratungsangebote statt gesetzliche Verpflichtungen vorsehen wird.

Akademieprogramm

Bildergalerie

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Mittwoch, 15.06.2016

"Education without borders" - Flüchtlinge und ausländische Studierende diskutieren über Menschenrecht auf Bildung

Unter dem Titel "Education without borders" fand vom 10. bis 12. Juni 2016 in Wiesbaden das erste STUBE Hessen-Seminar mit Geflüchteten und Studierenden aus Afrika, Asien, Lateinamerika statt. 30 Teilnehmende aus 16 Nationen diskutierten mit den Referent/innen über das Menschenrecht auf Bildung und Bildungsgerechtigkeit für Migrant/innen.

„Bildung – besonders für Flüchtlinge – ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Durch dieses Seminar habe ich Lösungen [für die Realisierung des Menschenrechts auf Bildung] kennengelernt und möchte diese verbreiten. Wir alle sollten uns bemühen, unsere Mitmenschen nicht aufgrund von Stereotypen zu verurteilen.“ Dieses Feedback einer Teilnehmerin spiegelt das Ziel des Wochenendseminars wieder: nämlich dass sich Studierende und Geflüchtete weltweit für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen.

Programm

Zu Beginn stellte Frau Alexandra Samokhvalova, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei AFRASO (Africa‘s Asian Options), die grundlegenden und wichtigsten internationalen Konventionen vor, die das Menschenrecht auf Bildung gewährleisten. Eine Studentin berichtete, dass sie durch den Wechsel ihrer Religion ihr Studium nicht beenden konnte, obwohl ihr nur noch ein Semester zum Abschluss fehlte. Anknüpfend an die Beispiele der Teilnehmenden, veranschaulichte die Referentin auch die Interdependenzen zwischen dem Menschenrecht auf Bildung und den weiteren Menschenrechten z.B. dem Recht auf freie Religionswahl oder dem Schutz vor Diskriminierung aufgrund der politischen Überzeugung. Sie ermutigte die Teilnehmenden selbst bei der UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) auf Verletzungen des Menschenrechts auf Bildung aufmerksam zu machen.

Das Recht auf Bildung bedingt auch, dass das erlernte Wissen angewandt werden kann. Diesbezüglich stellte Herr Christian Mappala, Gründer der Wiesbadener Unternehmensberatung third culture movement, verschiedene Paradigmen des Diversitätsmanagements vor. Die Teilnehmenden lernten hessische Unternehmen kennen, die die Charta der Vielfalt unterzeichnet haben und Diversität im Unternehmen wertschätzen.

Am Sonntag motivierte Frau Melusine Reimers, Initiatorin von Academic Experience Worldwide, die Teilnehmenden sich für mehr Bildungsgerechtigkeit einzusetzen. In einem Workshop identifizierten die Teilnehmenden Probleme und Defizite und entwickelten erste Lösungsvorschläge, um Stereotype und eurozentristische Perspektiven im Bildungssektor abzubauen.

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Mittwoch, 20.04.2016

STUBEnfliegen spielen beim Cup ohne Grenzen 2016

STUBE Hessen beteiligte sich dieses Jahr zum sechsten Mal am Cup ohne Grenzen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus organisieren die FRAPORT Skyliners gemeinsam mit Lotto Hessen das Basketballturnier, das für Toleranz und Vielfalt steht. Dieses Jahr spielten vor dem Bundesligaspiel der FRAPORT Skyliners gegen den Mitteldeutschen BC am Sonntag, den 17. April 2016 sechs gemischte Teams von Frauen und Männern unterschiedlicher Nationen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Projektpate der FRAPORT SKYLINERS ist der Pro B-Spieler Garai Zeeb. Die Mannschaften schufen eine super Atmosphäre, mit viel Spaß, Spannung und Einsatz auf dem Spielfeld.

Stubenfliegen spielten gegen Dietzenbacher um Platz 5

Den Kampf um Platz fünf bestritten die Stubenfliegen und Dietzenbacher. Das Spiel hätte nicht lebendiger und spannender sein können. Beide Mannschaften zeigten einen mächtigen Siegeswillen und waren kaum zu bremsen. Dominant in diesem Match waren die Stubenfliegen, die sich mit regem Ballkontakt und einigen Korblegern von den Dietzenbachern absetzten und in der ersten Halbzeit in Führung gingen. Das Spiel entschieden sie letztendlich mit 10:8 knapp für sich.

Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die an STUBE Hessen-Seminaren und Akademien zu entwicklungspolitischen und globalen Themen teilnehmen, freuten sich auch über Platz 5 beim traditionellen Basketballturnier, an dem die STUBEnfliegen in unterschiedlicher Besetzung zum 6. Mal teilnahmen und Spaß hatten.

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Sonntag, 12.04.2015

Engagierte WUS/STUBE-Praktikantin liest

Am Sonntag, den 12. April 2015, liest Muriel Mben, WUS-STUBE-Praktikantin im Rahmen des Events NOUS (11.-12. April 2015) im Design- und Kunstverein PENG. An dem Event beteiligt sich auch das Afrika Musik Archiv der Ethnologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. NOUS präsentiert Frauen aus Afrika oder mit afrikanischer Herkunft und ermöglicht es ihnen, ihre Künste in Mainz auszutauschen.

Bei dieser Ausstellung werden verschiedene Künstlerinnen auftreten, die die vielfältigen Facetten Afrikas repräsentieren. Kunst wird hier im weitesten Sinne verstanden – Malerei, Poetry Slam, Design, Schriftstellerei, Schauspiel, Gesang, DJ. In diesem Kontext bezieht sich Afrika nicht nur auf Länder südlich der Sahara, sondern auf den ganzen Kontinent, inklusive der nordafrikanischen Länder Marokko, Tunesien, Ägypten, usw. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt das nach einer erfolgreichen ersten Veranstaltung jährlich stattfinden soll. Die Veranstaltung wird von Studierenden der Option Kulturmanagement an der Hochschule Mainz organisiert. Die Idee entstand von Jacqueline Nyalwal die der Meinung ist, es gäbe viele talentierte Künstlerinnen in Deutschland, aber kaum Plattformen, bei denen die Künstlerinnen aus verschiedenen afrikanischen Ländern der unterschiedlichen Künste zusammenkommen. Das Pilotprojekt NOUS hat zum Ziel, eine derartige Plattform für eine zukünftige Zusammenarbeit schaffen und auch dazu beizutragen, die Künstlerinnen bekannt oder bekannter zu machen. Mit ihrer Hilfe will PENG erreichen, dass vor allem „Newcomern“ eine Chance gegeben wird, im Rhein Main Gebiet bekannter zu werden oder sich überhaupt zu etablieren. Eine derartige Veranstaltung ist nicht nur eine Bereicherung für die Stadt Mainz sondern für das gesamte Rhein Main Gebiet.

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