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Mittwoch, 04.12.2019

Welche Eindrücke haben internationale Studierende von den deutschen Weihnachtstraditionen? Gibt es Ähnlichkeiten zum Herkunftsland? Unser STUBE-Aktiver Janak Dhakal aus Nepal erzählt von seinen Eindrücken und von ähnlichen nepalesischen Traditionen:

Hallo, Ich bin Janak Dhakal aus Pokhara, Nepal. Bei uns in Nepal gab es früher nicht so viele Christen. Daher habe ich dort Weihnachten auch nie miterlebt. Ich kann mich aber erinnern, dass ein Bus von der St. Marys Schule voll mit Schokolade unterwegs war. Heute ist es ein bisschen anders, man sieht schon Weihnachtsbäume in den Supermärkten und auf den Straßen. Bei uns in Nepal haben wir viele Feste. Die zwei größeren sind Dashainfest und Tiharfest. Ich fliege meistens nicht über Weihnachten nach Nepal, sondern in den Sommerferien. Am Anfang war Weihnachten für mich ein ganz neues Erlebnis. Die Weihnachtmärkte und der Glühwein haben mir besonders gut gefallen. Obwohl ich Weihnachten nicht feiere, finde ich aber die Stimmung dieses Festes wunderschön. Der Adventskalender und die Plätzchen sind einfach toll, sie können jeden nur glücklich machen. An Weihnachten versuche ich auch immer mit Freunden was zu unternehmen.  Es ist sehr schön, dass ich dieses wunderschöne Fest und die Kultur hier miterleben kann. Genau wie Weihnachtssingen ist bei uns das Tiharfest (Lichtfest) - auch ein ähnliches Liedersingen mit besonderen Liedern. Es wird von Haus zu Haus gegangen und gesungen. Die Kinder freuen sich besonders drauf, weil ihnen nach dem Singen immer Geld geschenkt wird. 
 

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Mittwoch, 04.12.2019

Wie verbringst du die Weihnachtstage? Was gefällt dir hier in Deutschland? – Das haben wir unsere STUBE-Aktive Wed gefragt. Sie berichtet von ihren Erlebnissen:

Ich bin Wed und komme aus dem Jemen. Bei uns feiert man kein Weihnachten, da Jemen ein muslimisches Land ist und wir auch. Aber durch die Medien und Filme, besonders "Home alone" ist uns Weihnachten bekannt. Was ich persönlich "hier in Deutschland" cool finde, sind die Weihnachtsmärkte. Sie machen Weihnachten einfach besonders. Witzigerweise habe ich mit einer Freundin letztes Wochenende darüber gesprochen. Sie kommt aus Südamerika, und meinte, dass es bei ihnen keine Weihnachtsmärkte gibt. In Deutschland aber liegt Schnee, es ist kalt und vor allem gibt es den Weihnachtsmarkt.

Ich verbringe die Weihnacht entweder bei meiner deutschen Familie oder aber auch bei meinen deutschen Großeltern. Bei meiner deutschen Familie ist natürlich cool, da die Familie vier Kinder hat. Man kann Weihnachten in einer natürlichen Weise erleben. Aber was diese Zeit für mich mega besonders macht, ist, wenn ich sie bei meiner Großeltern verbringe. Dadurch, dass sie keine Kinder mehr im Haus haben, machen sie alles extra für mich. Mein Großvater holt uns einen Baum. Meine Großmutter schmückt den mit Liebe und je nach Farbe.

Ich finde, dass ich Glück habe. Weil ich als „international student" die Weihnachten mit Familien verbringen kann und nicht alleine.

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Mittwoch, 27.11.2019

Wiesbaden, 23. November 2019. Migration und Flucht wird aktuell auf allen Ebenen diskutiert. Doch was passiert, wenn Studierende aus Asien, Lateinamerika und Afrika miteinander über Migration, Flucht, Integration und Studium debattieren? Anlass der Debatte war das Seminar „Verantwortungsvolle Migrationspolitik – gibt es sowas?“, organisiert von STUBE Hessen und dem EuropeAid-Projekt InterCap vom 22. bis 24. November 2019 in Wiesbaden. STUBE Hessen ist ein Projekt des World University Service (WUS) und wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Den Höhepunkt des Seminars bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Herkunft, Ankunft, Zukunft – wer trägt die Verantwortung für Migration?“. Für drei Stunden verwandelte sich der Seminarraum in der Jugendherberge Wiesbaden zu einem Podium für einen dynamischen Austausch. Die Moderatorin Felicitas Nilles führte die Seminarteilnehmenden durch die Fragen nach Migration im Alltag, Integration und dem Berufseinstieg.

 

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Mittwoch, 02.10.2019

Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika diskutierten in Bad Homburg zu Transparenz und Korruption in der internationalen Politik und simulierten die Generalversammlung der Vereinten Nationen

Wiesbaden, 2. Oktober 2019. Schon 1946 kamen Studierende aus aller Welt zusammen, um ein Land ihrer Wahl auf internationalem politischem Parkett zu vertreten. 73 Jahre später trafen sich 25 Studierende aus siebzehn verschiedenen Nationen vom 25. bis 29. September 2019 in Bad Homburg, um auf der diesjährigen STUBE Hessen-Herbstakademie die Vereinten Nationen (UN) als Organisation in ihren Strukturen, Funktionen und Verantwortlichkeiten zu beleuchten und in die Rolle von Delegierten zu schlüpfen.

Im Rahmen eines Planspiels, das Tsisia Ninikelashvili, Masterstudentin aus Georgien an der Goethe-Universität Frankfurt und Generalsekretärin der Main Model United Nations (MainMUN) anleitete, lernten die Studierenden aktiv diplomatische Verhandlungsprozesse in internationalen Organisationen kennen und verabschiedeten als Generalversammlung eine Resolution zur „Vorbeugung und Bekämpfung von Korruption“. Die Studierenden erarbeiteten sich das Verhalten nach den UN „rules of procedure“, Regeln der Vorgehensweise während der Simulation. Durch diese Regeln wurde eine starke, überaus realistische Annäherung an die echte UN ermöglicht.      

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Donnerstag, 11.07.2019

To say: “I will organize a workshop” is easy. The hard part starts, when you realize that every little aspect of the workshop has to be planned and organized. With World University Services (WUS) and InterCap I had the chance to learn many things, and best of all, have a connection to topics of sustainability and migration. With this report I want to show what I learned in my short Internship with InterCap and WUS.

I wanted to do the Internship with InterCap because I could take a look at what happens in the offices of Stube Hessen, a program from WUS. Not only that, I could have the chance to learn about Global Learning and how it is being promoted with organizations like InterCap. As I am a member of “Grenzenlos”, a program which encourages international students to talks about sustainable topics in schools, I knew the internship would be a perfect fit for me.

Alejandra Isabel Garcia Hernandez © STUBE Hessen

 

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Dienstag, 12.03.2019

Die entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Hessen kennenlernen – das war das Ziel von rund 30 internationalen Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die am 8. März 2019 das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen in Wiesbaden besuchten. Die Wiesbadenerin Stella Goldau-Caputula zeigte vor Ort wie Bildungschancen auch in entlegenen Gebieten Malawis geschaffen werden und berichtete von ihrem Engagement für den Wiesbadener Verein You Are Not Alone.

Vom 6. bis 10. März 2019 beleuchteten Studierende hessischer Hochschulen aus Afrika, Asien und Lateinamerika in der STUBE Hessen-Akademie „Armut und Bildung“ den Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Herkunft und Bildung und fragten danach, wie für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen sichergestellt werden können.
 

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Donnerstag, 07.02.2019

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung aus© DUK, Thomas Müller

Wie wichtig das Engagement für nachhaltige Entwicklung angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist, betonte DUK-Präsidentin Prof. Dr. Maria Böhmer: „Die neuesten Warnungen von Weltklimarat und Weltbiodiversitätsrat zeigen: für eine zukunftsfähige Welt brauchen wir schnelle und weitreichende Veränderungen. Wie Nachhaltigkeit praktisch gelebt und erfahrbar werden kann, das zeigen unsere 81 herausragenden Bildungsinitiativen Tag für Tag. Ich wünsche mir, dass ihre neuen Lösungsansätze zahlreich aufgegriffen und weiterentwickelt werden.“

Das STUBE Netzwerk ist ein durch Brot für die Welt finanziell und inhaltlich unterstütztes Studienbegleitprogramm. Es engagiert sich erfolgreich, Akteure aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa STUBE bei der Transformation hin zu einer ökologischeren und sozial gerechteren Weltgesellschaft zu unterstützen. Die Studierenden können an einem individuellen Fachstudium durch qualitativ hochwertige außeruniversitäre Veranstaltungen, die am Globalen Lernen und dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet sind, teilnehmen. Die klare Fokussierung auf die SDGs und deren Umsetzung in Bezug auf die Sensibilisierung und Qualifizierung der Studierenden ist besonders zu würdigen.

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Donnerstag, 30.08.2018

Anlässlich des 5. Hessischen Nachhaltigkeitstages, welcher am 6. September 2018 stattfindet sind viele Veranstaltungen und Aktivitäten in ganz Hessen geplant.  Unter dem Motto „Vielfältig – Nachhaltig – Hessisch: So wollen wir leben!“ soll den Menschen in Hessen nähergebracht werden, was hinter dem Gedanken eines nachhaltigen Lebensstiles steckt.
Auch einige der hessischen Hochschulen haben sich diesem Thema angewandt und verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten für diesen Tag geplant. Besonders die Technische Universität hat an diesem Tag viel geplant. So veranstaltet diese beispielsweise einen Workshop zum Thema „Nachhaltigkeit an der Universität“ sowie eine Führung durch den Botanischen Garten. Des Weiteren findet von 12 bis 13 Uhr eine bewegte Mittagspause mit Yoga im Schlossgraben und eine Veranstaltung zum Thema „Energieeffizienz – der Campus als Kleinstadt“ statt.