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Dienstag, 19.05.2020

Wiesbaden, 19. Mai 2020. Bundesbildungsministerin Karliczek hat am 30. April 2020 nach sieben langen Wochen des Zauderns und nach massivem Druck aus dem Deutschen Bundestag und von den Wissenschaftsministerinnen und ‑ministern der  16 Deutschen Länder einen Nothilfefonds für unverschuldet in Not geratene Studierende über 100 Millionen Euro für geschätzte 1 Million in Not befindliche Studierende verkündet. Doch davon ist noch kein Cent bei den Studierenden angekommen wie Dr. Kambiz Ghawami, Vorsitzender des World University Service (WUS), kritisiert.

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Montag, 18.05.2020

Welche Tipps würdest Du anderen internationalen Studierenden, die gerade mit dem Studium begonnen haben, auf den Weg geben?

Ich rate allen internationalen Studierenden während des Studiums frühzeitig ein Netzwerk aufzubauen. STUBE Hessen bietet gute Möglichkeit zu Vernetzung an. Ausländische Studierende sollten sich neben ihrem Studium auch sozial engagieren, dadurch werden sie viel über die deutsche Kultur lernen, ihre Sprachfähigkeit erweitern und ihr berufliches Profil stärken.

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Montag, 18.05.2020

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Aktuell arbeite ich als Programmleiter für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für das Energiepolitikberatungsprogramm (Nigerian Energy Support Programme, NESP) in Nigeria. NESP berät die nigerianische Regierung und die wichtigsten Interessengruppen der nigerianischen Energiewirtschaft darüber, wie sie ihr Bevölkerung bzw. Kunden am besten zuverlässigen und nachhaltigen Strom zur Verfügung stellen können. Dies erreicht NESP, indem sie Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und ländliche Elektrifizierung fördert. Meine jetzige Tätigkeit trägt direkt zur SDG 7 und SDG 13 bei. Indirekt trägt sie auch zu SDG 1 und SDG 8 bei (durch Ausbildung und Beschäftigungsförderung in dem nigerianischen Energiesektor).
 

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Montag, 18.05.2020

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Neugier auf einen Besuch im Bundesministerium in Bonn (ein Tagesausflug nach Bonn im September 2011)

 

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Montag, 18.05.2020

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg fing an während meiner Promotion an der Uni-Göttingen. Es gab eine Stellenausschreibung bei der staatlichen Agrarforschungseinrichtung Embrapa in Brasilien. Ich habe mich beworben und bin dann zwei Mal nach Brasilien gereist, um am Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Und es hat geklappt. Seit 2001 bin ich bei Embrapa als Forscher in agrarökonomischen Fragestellungen tätig. Seit 2008 bin ich auch an zwei Hochschulen Dozent, in denen ich neben der Lehre auch Master-Studenten und Doktoranden betreue. Von 2014 bis 2019 war ich Leiter des Nationalen Forschungszentrums für Reis und Bohnen (2014 bis 2015 Leiter für Technologietransfer; 2015 bis 2017 Leiter für Forschung und Entwicklung; 2017 bis 2019 Hauptleiter). Derzeit bin ich Wissenschaftlicher Koordinator der Brasilianischen Gesellschaft für Agrarökonomie, Agrarsoziologie und Agrarbetriebslehr (SOBER).

 

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Montag, 18.05.2020

Bitte ergänze folgenden Satz: STUBE Hessen bedeutet für mich...
 

… eine sehr große Unterstützung meine Ziele zu erreichen (Uniabschluss).

 

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Montag, 18.05.2020

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Die Arbeit bei der VEM ist meine erste Vollzeittätigkeit. Vor dieser Arbeit habe ich verschiedene Minijobs, Teilzeitjobs und Praktika gemacht. Die Berufsorientierung durch STUBE hat mir geholfen, die Arbeitssuche zu verfeinern. Ich lernte z. B. meine eigenen Kompetenzen zu definieren, den inhaltlichen Aufbau eines Lebenslaufes, Details über den deutschen Arbeitsmarkt uvm.

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Dienstag, 12.05.2020

An article of University World News on 5 May 2020 about the emergency loans for students whose source of income is threatened by the coronavirus pandemic offered by Federal Education Minister Karliczek refers to the evaluation of Dr. Kambiz Ghawami, head of World University Service Germany. Dr. Ghawami criticises the inadequate support of the German federal government in this emergancy situation: "Now that Germany’s federal government here has totally failed, we need the support of the ministries at state level to boost the various state emergency funds to assist international students facing hardship through no fault of their own".