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Montag, 18.05.2020

Wo arbeitest Du aktuell? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) herstellen?

Aktuell arbeite ich als Programmleiter für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für das Energiepolitikberatungsprogramm (Nigerian Energy Support Programme, NESP) in Nigeria. NESP berät die nigerianische Regierung und die wichtigsten Interessengruppen der nigerianischen Energiewirtschaft darüber, wie sie ihr Bevölkerung bzw. Kunden am besten zuverlässigen und nachhaltigen Strom zur Verfügung stellen können. Dies erreicht NESP, indem sie Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienz und ländliche Elektrifizierung fördert. Meine jetzige Tätigkeit trägt direkt zur SDG 7 und SDG 13 bei. Indirekt trägt sie auch zu SDG 1 und SDG 8 bei (durch Ausbildung und Beschäftigungsförderung in dem nigerianischen Energiesektor).
 

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Montag, 18.05.2020

Warum hast Du Dich damals dazu entschieden bei STUBE teilzunehmen?

Neugier auf einen Besuch im Bundesministerium in Bonn (ein Tagesausflug nach Bonn im September 2011)

 

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Montag, 18.05.2020

Wie verlief Dein Berufseinstieg und wo bist Du heute beruflich angekommen?

Mein Berufseinstieg fing an während meiner Promotion an der Uni-Göttingen. Es gab eine Stellenausschreibung bei der staatlichen Agrarforschungseinrichtung Embrapa in Brasilien. Ich habe mich beworben und bin dann zwei Mal nach Brasilien gereist, um am Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Und es hat geklappt. Seit 2001 bin ich bei Embrapa als Forscher in agrarökonomischen Fragestellungen tätig. Seit 2008 bin ich auch an zwei Hochschulen Dozent, in denen ich neben der Lehre auch Master-Studenten und Doktoranden betreue. Von 2014 bis 2019 war ich Leiter des Nationalen Forschungszentrums für Reis und Bohnen (2014 bis 2015 Leiter für Technologietransfer; 2015 bis 2017 Leiter für Forschung und Entwicklung; 2017 bis 2019 Hauptleiter). Derzeit bin ich Wissenschaftlicher Koordinator der Brasilianischen Gesellschaft für Agrarökonomie, Agrarsoziologie und Agrarbetriebslehr (SOBER).

 

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Dienstag, 12.05.2020

An article of University World News on 5 May 2020 about the emergency loans for students whose source of income is threatened by the coronavirus pandemic offered by Federal Education Minister Karliczek refers to the evaluation of Dr. Kambiz Ghawami, head of World University Service Germany. Dr. Ghawami criticises the inadequate support of the German federal government in this emergancy situation: "Now that Germany’s federal government here has totally failed, we need the support of the ministries at state level to boost the various state emergency funds to assist international students facing hardship through no fault of their own".

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Donnerstag, 16.04.2020

Wie hat STUBE Deinen Hochschulalltag bereichert und geprägt?

STUBE opened a new chapter in my academic life because after attending the initial seminar, I felt as if my eyes had suddenly opened as I developed a broader range of research interests as well as a wider scope of interesting ideas. Through interaction with fellow participants and facilitators, I felt more confident in putting forth my ideas. Exposure to presenting our work during the seminar also significantly contributed toward my presentation and communication skills. Over and above that, my networking skills were honed and I can proudly say that I still have a circle of friends who I met during the STUBE seminars within my close circle of friends.

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Donnerstag, 16.04.2020

Wo arbeitest Du derzeit? Lässt sich ein entwicklungspolitischer Bezug herstellen?

Ich arbeite an der Hochschule Geisenheim. Ja, ich arbeite viel mit internationalen Studierenden, da ich der Integrationsbeauftragte der Hochschule bin. Zum Beispiel arbeite ich mit Flüchtlingen und betreue sie. Ich biete Seminare für Studierende über die arabische/islamische Kultur an. Zudem leite ich Fortbildungen/Workshops für verschiedene Einrichtungen, die mit Arabern/Muslimen arbeiten. Dabei geht es um Kulturvermittlung.

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Mittwoch, 25.03.2020

Wiesbaden, 20. März 2020. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) sowie mehrere hessische Universitäten und deren Universitätskliniken rufen Studierende mit Medizin- und Pflegekenntnissen dazu auf, in der Bekämpfung der Corona-Pandemie ihre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Wissenschaftsministerin Angela Dorn wies darauf hin, dass „Studierende mit Medizin- und Pflegekenntnissen einen wichtigen Beitrag leisten“ können und bittet darum, „den Aufrufen der Universitäten und Universitätskliniken in Frankfurt, Gießen und Marburg zu folgen.“

 

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Mittwoch, 25.03.2020

STUBE Hessen ruft Studierende dazu auf die Landwirtschaft in Hessen aktiv zu unterstützen. Derzeit gibt es hessenweit viele freie Stellen in der Landwirtschaft, die auch bezahlt werden.

„Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie stellen die gesamte Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Auch die Landwirtschaft ist in besonderer Weise betroffen: Durch die aktuelle Witterung beginnt die Spargelsaison in diesem Jahr deutlich früher. [...]“, erklärte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. Die Lage in den Betrieben ist sehr ernst, denn ohne die Erntehelferinnen und Erntehelfer kann beispielsweise Spargelernte nicht bewältigt werden. Engpässe beim Spargel, aber auch bei anderen Gemüsearten könnten die Folge sein. Auch fürchten die Landwirtinnen und Landwirte in dieser Situation um ihre Existenz.

 

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Donnerstag, 06.02.2020

Wiesbaden, 04. Februar 2020. Baustelle internationale Mobilität! Dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) folgend, befinden sich rund 140 Berliner Beschäftige von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen, in einem dreitägigen Warnstreik. Eine Ausweitung des Streiks wird sich auf die internationalen Studienbewerber/-innen, die im kommenden Sommersemester in Deutschland studieren möchten, auswirken. WUS fordert die Rückverlagerung der Aufgaben an die Hochschulen.

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Mittwoch, 04.12.2019

Welche Eindrücke haben internationale Studierende von den deutschen Weihnachtstraditionen? Gibt es Ähnlichkeiten zum Herkunftsland? Unser STUBE-Aktiver Janak Dhakal aus Nepal erzählt von seinen Eindrücken und von ähnlichen nepalesischen Traditionen:

Hallo, Ich bin Janak Dhakal aus Pokhara, Nepal. Bei uns in Nepal gab es früher nicht so viele Christen. Daher habe ich dort Weihnachten auch nie miterlebt. Ich kann mich aber erinnern, dass ein Bus von der St. Marys Schule voll mit Schokolade unterwegs war. Heute ist es ein bisschen anders, man sieht schon Weihnachtsbäume in den Supermärkten und auf den Straßen. Bei uns in Nepal haben wir viele Feste. Die zwei größeren sind Dashainfest und Tiharfest. Ich fliege meistens nicht über Weihnachten nach Nepal, sondern in den Sommerferien. Am Anfang war Weihnachten für mich ein ganz neues Erlebnis. Die Weihnachtmärkte und der Glühwein haben mir besonders gut gefallen. Obwohl ich Weihnachten nicht feiere, finde ich aber die Stimmung dieses Festes wunderschön. Der Adventskalender und die Plätzchen sind einfach toll, sie können jeden nur glücklich machen. An Weihnachten versuche ich auch immer mit Freunden was zu unternehmen.  Es ist sehr schön, dass ich dieses wunderschöne Fest und die Kultur hier miterleben kann. Genau wie Weihnachtssingen ist bei uns das Tiharfest (Lichtfest) - auch ein ähnliches Liedersingen mit besonderen Liedern. Es wird von Haus zu Haus gegangen und gesungen. Die Kinder freuen sich besonders drauf, weil ihnen nach dem Singen immer Geld geschenkt wird. 
 

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