Grenzenlose Vielfalt: Globales Lernen in der beruflichen Bildung

Die Themen des Globalen Lernens sind vielfältig und bunt. Ebenso vielfältig sind die Erfahrungen von Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Und wie passt das alles zur beruflichen Bildung in Deutschland? Überzeugen Sie sich selbst von dem spannenden Themenangebot.

Die Lehrkooperationen werden auf Deutsch angeboten. In der Suchfunktion "Reihe" können Sie auch filtern, in welcher Fremdsprache das Thema zusätzlich angeboten wird. Themen können Sie unter der Suchfunktion "Rubrik"  eingrenzen. Prinzipiell gilt jedoch, dass die Themen fachübergreifend einsetzbar sind und wir Themen auch gerne speziell für Ihren Unterricht zuschneiden!

Für Anfragen zu Lehrkooperationen mailen Sie gerne an: grenzenlos[at]wusgermany.de. Bitte teilen Sie uns folgende Informationen mit:

  • gewünschtes Thema,  
  • Termine (Datum und Uhrzeit). Wir bieten Lehrkooperationen ab 90 Minuten an,
  • Altersgruppe u. Klassengröße (wenn die Gruppe voraussichtlich unter 15 Personen liegt, danken wir für eine Begründung),
  • Unterrichtsfach, bzw. Lernfeld,
  • Schule und Adresse.

"FairTrade: Handelskette"

"Produktionskette: Woher kommst Du, Tannenbaum?"

Ausgehend vom eigenen Konsum setzt sich eine Lehrkooperation zum Thema „Fairtrade“ mit globalen Produktionsprozessen auseinander. Woher kommen die Produkte, welcher wir konsumieren und in welchem Zusammenhang stehen sie mit Menschenrechten und Nachhaltigkeit? Etwa anhand der Ledertasche aus Marokko, der Banane aus Kolumbien oder den Weihnachtsbaumsamen aus Georgien zeigen die Grenzenlos-Aktiven die Folgen in ihren Herkunftsländern auf. Soziale Kosten und Umweltkosten werden thematisiert, das Fairtrade-Siegel vorgestellt  und  Möglichkeiten des fairen Handels aufgezeigt.

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen Handel, Gastronomie, Landwirtschaft, …

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion

"Kinderrechte: Warum muss ich in die Schule?"

"Kinderrechte: Schätze der Bildung"

"Frauen und Bildung"

"Human right to education"

Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche in der Welt und wie wirkt sich Bildung auf die spätere Lebensqualität aus? In afrikanischen Ländern etwa sind viele Kinder oftmals im Schulbesuch eingeschränkt und ihnen wird damit das Recht auf Bildung verwehrt. Doch für gleichberechtigte Lebenschancen ist der Zugang zu Bildung unabdingbar. Inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen ist daher auch ein Ziel der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Am Beispiel ihrer Herkunftsländer zeigen die Grenzenlos-Aktiven, welche Einschränkungen in Kriegsgebieten oder durch Herausforderungen wie Korruption oder Verstädterung entstehen.

Zielgruppe: Auszubildende aller Bereiche, sozial-pädagogische Fachbereiche

Methoden: Impulsvorträge, Gruppenarbeit, Videos, Diskussion

"Wasser und Infrastruktur"

"Virtuelles Wasser im Einkaufswagen"

"Healthy Water" Marine sustainability

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Unser Umgang damit ist also entscheidend für den Umweltschutz und die nachfolgenden Generationen. Doch häufig ist uns gar nicht bewusst, wodurch alles Wasser verbraucht wird. Wasser, das für die Produktion von Lebensmitteln oder Produkten aufgewandt wird, bezeichnet man als „virtuelles Wasser“. Lehrkooperationen zu diesem Thema beleuchten anhand der Herkunftsländer der Grenzenlos-Aktiven Probleme und Veränderungen, die die Wassersituation weltweit auslöst. Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik und Recyclingmöglichkeiten für verunreinigtes Trinkwasser werden aufgezeigt.

Lehrkooperationen zum Thema Wasser können auch im Fremdsprachenunterricht Englisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende in der Gastronomie, Auszubildende aller Bereiche

Methoden:Quiz, Gruppenpuzzle, Gruppenarbeit, Impuls-Vorträge, Diskussionsrunden

"Baumwollanbau in Simbabwe"

"Baumwolle - Eine Reise zum Beginn unserer Kleidung"

"Die schmutzige Textilindustrie. Wie viel kann ich verbessern?"

 "Hinter den Kulissen der Modebranche"

 "The real price of fashion"

 

Vom Rohstoff Baumwolle bis zur fertigen Kleidung in unseren Geschäften und Kleiderschränken – Lehrkooperationen zum Thema Textil gehen den Ursprüngen unserer Kleidung auf den Grund. Die Grenzenlos-Aktiven berichten von den Produktionsbedingungen bei Baumwolle oder in der Textilindustrie in ihren Herkunftsländern. Seit dem Einsturz des mehrstöckigen Fabrikgebäudes „Rana Plaza“ in Bangladesch 2013 mit tausenden Toten erfährt das Thema immer wieder Aufmerksamkeit. Dennoch kommen Veränderungen in der Modebranche nur langsam in Gang. In den Lehrkooperationen wird nach Möglichkeiten für fairen und nachhaltigen Konsum gefragt und alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Lehrkooperationen können teilweise auch im Fremdsprachenunterricht Englisch oder Französisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen Mode, Auszubildende aller Bereiche

Methoden: Impuls-Vortrag, Arbeitsgruppen, Quiz und Video/Bilder

"Was liegt wirklich auf unserem Teller: Fleisch und Soja"

"One World One Life: Fußballproduktion"

"Technik Global"

"One World One Life: Jeans- und Handyproduktion"

"Langlebige Technologien"

Zu diesem Themenbereich gibt es unterschiedliche Schwerpunkte der Grenzenlos-Aktiven. Je nach persönlichen Vorerfahrungen im Herkunftsland berichten sie über Produktionsweisen unterschiedlicher Alltagsgegenstände oder –produkte.

Was hat es mit Palmöl auf sich, das bei der Inhaltsangabe so vieler Lebensmittel auftaucht? Wo wird Erdöl gefördert? Ist es wirklich besser Soja anstatt Fleisch zu essen? Wie wird eigentlich ein Fußball hergestellt? Was passiert mit unserer Jeans, wenn wir sie in die Altkleidersammlung geben? Oder wie entstehen unsere Computer und Handys?

Diesen unterschiedlichen Fragen gehen die Lehrkooperationen nach und beleuchten unterschiedliche Aspekte.

Lehrkooperationen zu diesem Thema können teilweise auch auf Englisch, Französisch oder Portugiesisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende aller Bereiche

Methoden: Quiz, Gruppenpuzzle, Planspiele, Impuls-Vorträge, Diskussionsrunden

Wie sieht eigentlich ein typischer Drogeriemarkt in Marokko aus? Welche Produkte finde ich für Schönheit und Pflege auf einem marokkanischen Markt und umgekehrt, welche Produkte aus Marokko finde ich eigentlich in unseren Drogeriemärkten in Deutschland? Die marokkanische Studentin der Wirtschaftsinformatik erklärt die Zusammenhänge und lässt die Schülerinnen und Schüler die Produkte, wie z.B. Gesichtsmasken oder Haarfärbemittel Henna "hautnah" erproben. In Arbeitsgruppen wird geprüft, ob Biokosmetik denn wirklich so viel teurer ist als herkömmlich hergestellte Produkte. Abschließend werden Fairhandel Kooperativen vorgestellt, die Arganöl für den Export nach Europa herstellen.

Zielgruppe: Auszubildende in handwerklichen Fachbereichen,  z.B. Friseur, Kosmetik, Drogist, medizinische Fachangestellte, Verkäufer, Masseure und medizinische Bademeister

Methoden: Brainstorming, Video, Produkttesten, Impuls-Vorträge, interaktive Gruppenarbeit und Diskussionsrunden

„Good-Work: Arbeitsrechte"

„Nachhaltiges Wirtschaften"

“Brexit - comparing EU and the arab league"

„Entrepreneurship in Colombia"

„Afrika - Land oder Kontinent: Wirtschaft“

Lehrkooperationen zu diesem Bereich thematisieren Globalisierung auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Dimensionen. Die Grenzenlos-Aktiven bringen ihre jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven ein und können von neuen Möglichkeiten wie auch Problemen und Herausforderungen breichten. Das Themenspektrum reicht von Weinanbau in Georgien über Globalisierung in Großunternehmen bis zu Marketingstrategien in Kolumbien. Weitere Lehrkooperationen beschäftigen sich mit der Wirtschaftskraft von afrikanischen Ländern, Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens oder dem industriellen Umgang mit Lebensmitteln. Das Thema Arbeitsrechte, ein Vergleich zwischen EU und arabischer Liga anhand von Arbeitskräftewanderung und Warenfluss oder die Arbeit in Selbstständigkeit sind weitere mögliche Themen.

Einige der Lehrkooperationen können auch im Fremdsprachenunterricht Englisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende im Bereich Wirtschaft, Einzelhandel, Tourismus, Hotel und Gastronomie, Landwirtschaft

Methoden: Gruppen-Puzzle, Quiz, Video/Bilder, Gruppenarbeit, Impulsvortrag & Diskussion, Planspiel

"Bildung für Frauen"

"Frau und Bildung"

Das "Recht auf Bildung" soll auch Frauen und Mädchen zuteilwerden, doch insbesondere in der Erziehung treten Geschlechterzuschreibungen und Klischees auf. Unsere beiden Grenzenlos-Aktiven aus Kamerun und aus Georgien wollen mit den Auszubildenden anhand von Impulsvorträgen und praktischer Gruppenarbeit Stereotypen in Kinderbüchern und Kinderspielzeug analysieren, den Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs) und die Erfahrungen aus ihren Herkunftsländern einbringen. Denn gebildetet Frauen sind wichtig für eine zukunftsorientierte Gesellschaft!

Die Lehrkooperation kann auch im Fremdsprachenunterricht Französisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende im sozialen und pädagogischen Bereich

Methoden: Impulsvortrag mit Einsatz von Medien, praktische Gruppenarbeit, Quiz, Diskussion

 

 

"Healthy Sanitation"

"Gesundes Gewissen - HIV"

"Eine gerechte Gesundheitsversorgung für alle"

"Generica"

"Gesundheitssysteme"

"Healthy Beauty - Frauengesundheit"

"Healthsystems in Asia"

Lehrkooperationen zum Thema Gesundheit werden zu unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten:

-Ernährungstrends, deren Produktion und Wahrnehmung hinterfragt werden

-Auswirkungen von sauberem Wasser und hygienischen Sanitäranlagen auf die Gesundheit (englisch)

-Gesundheits- und Versicherungssysteme in anderen Ländern

-Gesellschaftlichen Folgen von HIV und AIDS

-Bedeutung von Generika in der Welt der Arzneimittel

- „Frauengesundheit“ und Probleme durch Müll von Tampons, Binden und Slip-Einlagen sowie biologische Alternativen

Die Grenzenlos-Referent/-innen mit medizinischem Hintergrundwissen berichten über die Situation in ihren Ländern und können Unterschiede im Umgang mit Krankheiten aufzeigen.

Sie nehmen dabei unter anderem Bezug auf das globale Nachhaltigkeitsziel 3 „Gesundheit und Wohlergehen“.

Zielgruppe: Auszubildende in medizinischen Berufen, Gesundheitswesen, Einzelhandel,…

Methoden: Planspiel, Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Videos,

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