Für Anfragen zu Lehrkooperationen mailen Sie gerne an: grenzenlos[at]wusgermany.de. Entweder Sie füllen diesen Fragebogen aus, oder Sie teilen uns formlos per Mail die Informationen mit. Folgende Themen liegen bereits vor, weitere sind in der Entwicklung:

=> HIER zum Ausdrucken: Lehrkooperationen in Rheinland-Pfalz und Saarland

"Baumwollanbau in Simbabwe"

"Baumwolle - Eine Reise zum Beginn unserer Kleidung"

"Die schmutzige Textilindustrie. Wie viel kann ich verbessern?"

 "Hinter den Kulissen der Modebranche"

 "The real price of fashion"

 

Vom Rohstoff Baumwolle bis zur fertigen Kleidung in unseren Geschäften und Kleiderschränken – Lehrkooperationen zum Thema Textil gehen den Ursprüngen unserer Kleidung auf den Grund. Die Grenzenlos-Aktiven berichten von den Produktionsbedingungen bei Baumwolle oder in der Textilindustrie in ihren Herkunftsländern. Seit dem Einsturz des mehrstöckigen Fabrikgebäudes „Rana Plaza“ in Bangladesch 2013 mit tausenden Toten erfährt das Thema immer wieder Aufmerksamkeit. Dennoch kommen Veränderungen in der Modebranche nur langsam in Gang. In den Lehrkooperationen wird nach Möglichkeiten für fairen und nachhaltigen Konsum gefragt und alternative Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Lehrkooperationen können teilweise auch im Fremdsprachenunterricht Englisch oder Französisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende in den Bereichen Mode, Auszubildende aller Bereiche

Methoden: Impuls-Vortrag, Arbeitsgruppen, Quiz und Video/Bilder

Zu diesem Themenbereich gibt es unterschiedliche Schwerpunkte der Grenzenlos-Aktiven. Je nach persönlichen Vorerfahrungen im Herkunftsland berichten sie über Produktionsweisen unterschiedlicher Alltagsgegenstände oder –produkte.

Was hat es mit Palmöl auf sich, das bei der Inhaltsangabe so vieler Lebensmittel auftaucht? Wo wird Erdöl gefördert? Ist es wirklich besser Soja anstatt Fleisch zu essen? Wie wird eigentlich ein Fußball hergestellt? Was passiert mit unserer Jeans, wenn wir sie in die Altkleidersammlung geben? Oder wie entstehen unsere Computer und Handys?

Diesen unterschiedlichen Fragen gehen die Lehrkooperationen nach und beleuchten unterschiedliche Aspekte.

Lehrkooperationen zu diesem Thema können teilweise auch auf Englisch, Französisch oder Portugiesisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende aller Bereiche

Methoden: Quiz, Gruppenpuzzle, Planspiele, Impuls-Vorträge, Diskussionsrunden

Wie sieht eigentlich ein typischer Drogeriemarkt in Marokko aus? Welche Produkte finde ich für Schönheit und Pflege auf einem marokkanischen Markt und umgekehrt, welche Produkte aus Marokko finde ich eigentlich in unseren Drogeriemärkten in Deutschland? Die marokkanische Studentin der Wirtschaftsinformatik erklärt die Zusammenhänge und lässt die Schülerinnen und Schüler die Produkte, wie z.B. Gesichtsmasken oder Haarfärbemittel Henna "hautnah" erproben. In Arbeitsgruppen wird geprüft, ob Biokosmetik denn wirklich so viel teurer ist als herkömmlich hergestellte Produkte. Abschließend werden Fairhandel Kooperativen vorgestellt, die Arganöl für den Export nach Europa herstellen.

Zielgruppe: Auszubildende in handwerklichen Fachbereichen,  z.B. Friseur, Kosmetik, Drogist, medizinische Fachangestellte, Verkäufer, Masseure und medizinische Bademeister

Methoden: Brainstorming, Video, Produkttesten, Impuls-Vorträge, interaktive Gruppenarbeit und Diskussionsrunden

„Good-Work: Arbeitsrechte"

„Nachhaltiges Wirtschaften"

“Brexit - comparing EU and the arab league"

„Entrepreneurship in Colombia"

„Afrika - Land oder Kontinent: Wirtschaft“

Lehrkooperationen zu diesem Bereich thematisieren Globalisierung auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Dimensionen. Die Grenzenlos-Aktiven bringen ihre jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven ein und können von neuen Möglichkeiten wie auch Problemen und Herausforderungen breichten. Das Themenspektrum reicht von Weinanbau in Georgien über Globalisierung in Großunternehmen bis zu Marketingstrategien in Kolumbien. Weitere Lehrkooperationen beschäftigen sich mit der Wirtschaftskraft von afrikanischen Ländern, Möglichkeiten des nachhaltigen Wirtschaftens oder dem industriellen Umgang mit Lebensmitteln. Das Thema Arbeitsrechte, ein Vergleich zwischen EU und arabischer Liga anhand von Arbeitskräftewanderung und Warenfluss oder die Arbeit in Selbstständigkeit sind weitere mögliche Themen.

Einige der Lehrkooperationen können auch im Fremdsprachenunterricht Englisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende im Bereich Wirtschaft, Einzelhandel, Tourismus, Hotel und Gastronomie, Landwirtschaft

Methoden: Gruppen-Puzzle, Quiz, Video/Bilder, Gruppenarbeit, Impulsvortrag & Diskussion, Planspiel

"Bildung für Frauen"

"Frau und Bildung"

Das "Recht auf Bildung" soll auch Frauen und Mädchen zuteilwerden, doch insbesondere in der Erziehung treten Geschlechterzuschreibungen und Klischees auf. Unsere beiden Grenzenlos-Aktiven aus Kamerun und aus Georgien wollen mit den Auszubildenden anhand von Impulsvorträgen und praktischer Gruppenarbeit Stereotypen in Kinderbüchern und Kinderspielzeug analysieren, den Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs) und die Erfahrungen aus ihren Herkunftsländern einbringen. Denn gebildetet Frauen sind wichtig für eine zukunftsorientierte Gesellschaft!

Die Lehrkooperation kann auch im Fremdsprachenunterricht Französisch angeboten werden.

Zielgruppe: Auszubildende im sozialen und pädagogischen Bereich

Methoden: Impulsvortrag mit Einsatz von Medien, praktische Gruppenarbeit, Quiz, Diskussion

 

 

"Healthy Sanitation"

"Gesundes Gewissen - HIV"

"Eine gerechte Gesundheitsversorgung für alle"

"Generica"

"Gesundheitssysteme"

"Healthy Beauty - Frauengesundheit"

"Healthsystems in Asia"

In diesen Lehrkooperationen beschäftigen sich die Grenzenlos-Aktiven mit dem Nachhaltigkeitsziel #3 „Gesundheit und Wohlergehen“. Es ist sehr facettenreich: Ob es Ernährungstrends sind, deren Produktion und Wahrnehmung hinterfragt werden oder diskutiert wird welche Auswirkungen sauberes Wasser und hygienische Sanitäranlagen auf die Gesundheit haben (auf Englisch). Interessant ist auch ein Blick auf Gesundheits- und Versicherungssysteme in anderen Länder sowie natürlich die gesellschaftlichen Folgen von HIV und AIDS in der Welt - oder wie der aktuellen Covid19 Pandemie. Kritisch wird auch die Herstellung von Medikamenten thematisiert am Beispiel von Generika aus Indien. Ein Thema  - nicht nur für Frauen - ist das Müllproblem, das durch Tampons, Binden und Slip-Einlagen entsteht. Aber die Referentin zeigt biologische Alternativen auf.

Zielgruppe: Auszubildende in medizinischen Berufen, Gesundheitswesen, Einzelhandel und mehr

Methoden: Planspiel, Impulsvortrag, Gruppenarbeit, Diskussion, Videos,

Seiten