Gold, Uran, Edelsteine – Wie reich ist Tanzania wirklich?
Dass Tanzania über reichhaltige Bodenschätze und eine Vielfalt von Rohstoffen verfügt istunbestritten. Nicht zuletzt finanzkräftige Investoren aus dem Ausland haben die sprichwörtliche "Goldgrube" für sich und ihre Anleger entdeckt. Gold, Uran, Edelsteine – all diese natürlichen Ressourcen werden im kleinen und im großen Stil exploriert oder bereits gefördert. Dabei spielt der Staat eine wichtige Rolle, wenn es um nationale Entwicklungsstrategien und Konzessionsverteilungen geht. In seiner Verantwortung liegt aber nicht nur die Förderung von oftmals ausländischen Investoren und dem eigenen Wirtschaftswachstum; der Schutz von Mensch und Natur gehört ebenso dazu. Und nicht immer vertragen sich die Großprojekte mit der lokalen Bevölkerung oder lassen sich an Umweltstandards messen. Das hat gravierende Folgen für die einheimische Bevölkerung. Wie reich also ist Tanzania wirklich? Wer sind die Profiteure und die Leidtragenden des Rohstoffbooms? Welche Rolle spielt die EU und die deutsche Rohstoffpolitik dabei? Wie kann eine nachhaltige, also wirtschaftlich, sozial und ökologisch verträgliche Rohstoffpolitik in Zukunft aussehen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir gemeinsam auf dem Studientag nachgehen und zusammen mit verschiedenen ReferentInnen soziale und gesellschaftliche Herausforderungen im Zusammenhang mit Rohstoffabbau in Tansania erörtern.
Tagungsort: Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V. Freienwalder Allee 8-10,
16356 Werneuchen/Werftpfuhl, Telefon: 033398-8999-11, www.kurt-loewenstein.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.tanzania-network.de
Zuletzt aktualisiert: 07.09.2011 16:07 | Impressum |

